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Skoda Roomster

Skoda Roomster

Unschlagbar günstig und viel Platz

Unter dem Namen Skoda Roomster verkaufte der tschechische Autobauer Skoda in den 2000ern und 2010ern einen Hochdachkombi, der seine Technik größtenteils von Fabia und Octavia bezog. Ausgelegt war das Fahrzeug vor allem auf Alltagstauglichkeit, wobei Skoda mit dem Namen durchaus versuchte, eine gewisse Sportlichkeit zu suggerieren. Trotz Erfolgen wurde der Roomster 2015 ohne Ersatz eingestellt, womit Skoda in diesem Segment nicht mehr vertreten ist. Weiterlesen

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Skoda Roomster - Karosserieform

Skoda Roomster - Außenfarbe

Skoda Roomster - Top Angebote

Der Skoda Roomster: Room and Roadster

In den Handel rollte der Skoda Roomster (intern Typ 5J) zum September 2006. Der Modellname war ein Kunstwort aus Room (für Raum) und Roadster. So wollte der Hersteller verdeutlichen, dass der Roomster den Platz und praktischen Nutzen eines Minivans wie auch sportliche Fahreigenschaften bietet. Technisch basierte der Hochdachkombi auf dem damaligen Skoda Octavia und dem Skoda Fabia II.

Die Produktion erfolgte in den Skoda-Werken Mladá Boleslav sowie Kvasiny. Im 1. Werk baut Skoda bis heute die „Basismodelle“ Fabia und Octavia, im zweiten wiederum die neuen SUVs Karoq und Kodiaq sowie Superb und Seat Ateca. Eingepreist war der Roomster zuletzt ab rund 13.000 bis 21.500 €. Skoda Roomster Gebrauchtwagen sind heute sogar schon für rund 3.000 € zu kaufen. Das liegt zum einen an den damals günstigen Preisen sowie an den hohen Stückzahlen.

Bereits 2006 baute Skoda 25.000 Einheiten des Roomster. Im 1. vollen Jahr 2007 erhöhte Skoda die Produktion sogar auf fast 76.000 Modelle. Danach sanken die Zahlen quasi Jahr für Jahr: Im Jahre 2008 entstanden noch 49.500 Roomster, 2009 und 2010 nur noch 42.300 bzw. 30.400 Stück. Nach einem Facelift stieg die Produktion 2011 und 2012 auf 36.400 bzw. 39.300 Einheiten. Doch schon 2013 und 2014 gingen die Zahlen auf 31.400 respektive 30.000 zurück. Im letzten Produktionsjahr 2016 rollten weniger als 11.200 Modelle vom Band.

Benziner & Diesel: Die Motoren des Skoda Roomster

Das Einstiegsmodell war ab 2006 mit dem Benziner 1.2 12V HTP versehen. Dieser leistete anfangs 64 PS, ab 2007 69 PS bei jeweils 112 Nm maximales Drehmoment. Parallel waren die Benziner 1.4 MPI 16V und 1.6 16V mit 86 bzw. 105 PS verfügbar, wobei der 1.6 16V ab 2007 auch mit der Automatik Tiptronic zu kaufen war. Die anderen Motoren waren als Handschalter ausgelegt. Auf Dieselseite bot Skoda drei TDI mit 70, 80 und 105 PS an.

Im Jahr 2010 erhielt der Roomster parallel zum Fabia II ein Facelift, bei welchem Skoda neben der Frontpartie die Antriebe auffrischte. Fortan war der moderne Benziner 1.2 TSI mit 86 oder 105 PS mit 160 bzw. 175 Nm verfügbar. Die 105-PS-Version war auf Wunsch mit DSG erhältlich. Die anderen Ottomotoren blieben allerdings im Programm, einzig den 1.6 16V stellte Skoda ein. Das gleiche Schicksal war den drei Dieseln beschieden, welche Skoda durch den 1.2 TDI mit 75 PS und 195 Nm sowie den 1.6 TDI ersetzte. Der 1.6 TDI war in zwei Leistungsstufen zu haben: mit 90 PS und 230 Nm sowie 105 PS und 250 Nm. Die neuen Diesel setzten allesamt auf eine Common-Rail-Einspritzung, während die alten Diesel mit einem Pumpe-Düse-System ausgestattet waren.

Beim Kauf Kauf eines Skoda Roomster gebraucht gilt daher speziell bei den Dieseln Obacht. Denn die neuen 2010er Diesel waren bereits mit einem Dieselrußpartikelfilter kombiniert. Für Sparfüchse außerdem interessant: Der kleine 1.2 TDI war auf Wunsch als „Green tec“ zu haben, worunter Skoda damals seine Spar-Modelle vermarktete. Als 1.2 TDI Green tec kam der Skoda Roomster laut Werk auf nur 4,2 l/100 km.

Konkurrenzmodelle des Skoda Roomster

Mit maximal 1,65 m Höhe konkurrierte der Tscheche vor allem mit dem Peugeot Bipper, der obendrein in Citroen Nemo und Fiat Fiorino bzw. Qubo baugleiche Ableger fand. Ein weiterer Konkurrent war der Ford Courier. Im direkten Vergleich kann der Roomster durchaus glänzen. Dem Trio Bipper, Nemo und Fiorino Schrägstrich Qubo standen über die gesamte Bauzeit nur vier Motoren zur Wahl: ein Benziner mit 75 PS sowie (nicht zeitgleich) drei Diesel mit 68 bis 80 PS. Der Courier zeigte ebenfalls eine sehr beschränkte Motorenauswahl und war allein als Kastenwagen zu kaufen, weswegen die Ausstattung recht spartanisch war. Der Roomster war hingegen mit 14 Ottomotoren und Dieseln mit bis zu 105 PS erhältlich. Entsprechend bestehen beim Kauf eines Skoda Roomster Gebrauchtwagen mehr Optionen.

Später brachte Skoda den Roomster übrigens ebenfalls als Kastenwagen auf den Markt. Diese Version wurde als Skoda Praktik verkauft. Typisch Kastenwagen waren die Scheiben im Fond durch lackierte Bleche ausgetauscht. Außerdem war die Rückbank entfernt, womit der Skoda Praktik mehr Ladefläche bot. Der Laderaum war mit einer Wand vom Cockpit getrennt und mit praktischen Ösen zum Sichern der Ladung versehen. Dank einer neuen Abstimmung des Fahrwerks erlaubte der Praktik zudem etwas mehr Zuladung. Das Ladevolumen der Pkw-Version Roomster betrug 455 bis 1.555 l.

Skoda Roomster innerhalb der Skoda-Familie

In der Skoda-Familie ist der Hochdachkombi zwischen Fabia und Octavia einzuordnen. Der Fabia entspricht einem Kleinwagen, der Octavia einer (Unteren) Mittelklasse. Ein Kompaktmodell hatte der Autobauer zu Zeiten des Roomster noch nicht im Programm, der spätere Rapid rollte erst 2012 und somit drei Jahre vor Produktionsende des Roomster auf den Markt.

Die Ausstattungsvarianten des Skoda Roomster Typ 5J

Angeboten wurde der Roomster zuletzt in drei Ausstattungslinien: Active, Ambition sowie Elegance. Die Serienausstattung des Basismodells umfasst:

  • Stahlfelgen in 15 Zoll,
  • Halogenscheinwerfer inklusive Tagfahrlicht,
  • ein höhen- und längsverstellbares Lenkrad,
  • eine zweistufige Kofferraumabdeckung,
  • das flexible Sitzsystem Varioflex im Fond mit verschiebbaren Außensitzen und neigbaren Lehnen,
  • Fahrer- und Beifahrerairbag (abschaltbar),
  • Fahrer-Knieairbag,
  • Seitenairbags (vorn),
  • Antiblockiersystem (ABS),
  • Antriebsschlupfregelung (ASR),
  • Bremsassistent,
  • eine elektronische Differenzialsperre (EDS),
  • eine elektronische Stabilisierungskontrolle (ESC),
  • Isofix-Vorbereitungen auf den Fondsitzen (außen)
  • Komfortblinker (dreimaliges Blinken bei Antippen),
  • Pollen- und Staubfilter,
  • Schaltempfehlungsanzeige,
  • Zentralverriegelung,
  • Radiovorbereitung und Dachantenne.

Ein Radio sowie eine Klimaanlage zählte erst in der zweiten Linie Ambition zur Serie. Diese enthielt außerdem (zusätzlich zur Linie Active):

  • elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel,
  • Halogen-Projektionsscheinwerfer,
  • einen in der Höhe einstellbaren Fahrersitz,
  • elektrische Fensterheber (vorn),
  • Klimaanlage (manuell),
  • Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung,
  • das Musiksystem Swing samt acht Lautsprechern, CD und MP3 sowie
  • einen Bordcomputer.

Die 3. Linie Elegance bieten neben der Serienausstattung ferner folgende Merkmale:

  • Nebelscheinwerfer mit Tagfahrlicht,
  • einen höhenverstellbaren Beifahrersitz,
  • Lederlenkrad,
  • Lederbezug für Handbrems- und Schalthebel,
  • eine Geschwindigkeitsregelanlage.

Letztlich war das Paket „Ablage Plus“ erhältlich. Zu dessen Extras zählten folgende Eigenschaften:

  • eine Mittelarmlehne vorn,
  • Innenraumbeleuchtung (hinten)
  • Brillenfach am Dachhimmel (nicht bei der Linie Active),
  • Ablagefächer unter den Vordersitzen, in den Fondtüren und im Kofferraum,
  • eine Korbhalterung im Kofferraum sowie
  • ein Mittelsitz für das Varioflex-Sitzsystem mit Cupholdern und Mittelarmlehnen.

Weitere Sondermodelle des Roomster

Mit dem Roomster Scout bot Skoda zeitweise eine weitere Linie an, die eine gewisse Offroad-Optik zeigte. Serie waren 17-Zöller, schwarze Kunststoffplanken für Kotflügel, Schweller und Türen, spezifische Schürzen, ein optischer Unterfahrschutz, ein Unterfahrschutz für den Motor sowie Pedale aus Edelstahl. Außerdem gehörten ein Panoramadach mit Sonnenrollos und eine abnehmbare Anhängerkupplung zur Ausstattung.

Ab 2008 gab es das Sondermodell Skoda Roomster Plus Edition. Mit diversen Extras wie Klimaanlage, dem Musiksystem Beat und elektrischen Fensterhebern vorn betrug der Preisvorteil damals je nach Ausstattung bis zu 1.300 €. Als Style Plus Edition waren obendrein Parksensoren (hinten), eine Dachreling in Schwarz, getönte Scheiben im Fond, beheizbare Vordersitze sowie das Paket Ablage Plus inbegriffen.

Fazit: Ein typischer Hochdachkombi mit viel Platz

Als typischer Hochdachkombi bietet der Roomster vor allem Platz, mit seinen großen Fenstern außerdem eine sehr gute Rundumsicht. Entsprechend war und ist der Roomster eine gute Option für Familien, denen Platz und Raumangebot wichtiger als Optik und Leistung sind. Stattdessen punktet der Tscheche mit seinem extrem günstigen Preis sowie damals recht effizienten Antrieben. Vorsicht gilt allerdings beim 1.2 TSI, der für gerissene Steuerketten berüchtigt ist. Der frühere Dreizylinder 1.2 12 HTP gilt wiederum als zu schwach.

Fahrzeugbewertungen zu Skoda Roomster

51 Bewertungen

4,6

Technische Daten Skoda Roomster

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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