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Chrysler Viper Gebrauchtwagen & Jahreswagen

Informationen zu Chrysler Viper

Im Jahr 1992 lässt Chrysler mit der Viper die Musclecar-Ära wieder aufleben


Für typisches amerikanisches Sportwagenfeeling standen in den 1960er und 1970er Jahren die hubraumstarken Coupés und Cabriolets verschiedener Hersteller, die unter dem Begriff Musclecars bekannt wurden. Im Chrysler-Konzern war traditionell die Marke Dodge für die sportlichen Modelle zuständig und entsprechend waren es auch Dodge-Modelle wie SuperBee oder Charger, die in der Hochzeit der Musclecars das Markenimage prägten. In den 1990er Jahren nutzte der Mutterkonzern Chrysler den Einstieg beim italienischen Sportwagenbauer Lamborghini, um mit Hilfe der Italiener eine neue Generation von Musclecars zu konzipieren. Im Jahr 1992 war das Sportmodell zur Marktreife gebracht und wurde in den USA unter dem Namen Dodge Viper an die ersten Kunden ausgeliefert. Da die Marke Dodge zu diesem Zeitpunkt in Europa nicht präsent war, kamen die Fahrzeuge in Europa zumeist als Chrysler Viper in den Handel.


Die Chrysler Viper wird als Coupé und Cabrio gebaut


Die Viper wurde zum Marktstart 1992 zunächst als Cabriolet mit klassischem Textilverdeck auf dem Markt präsentiert. Besonderheit bei der Chrysler Viper RT/10: Die Karosserie wurde aus Glasfaserkunststoff und Leichtmetall aufgebaut, um das Gewicht des fast 4,50 Meter langen Cabriolets auf rund 1,6 Tonnen begrenzen zu können. Knapp ein Jahr nach der Premiere der offenen Version schickten die Amerikaner das Coupé Chrysler Viper GTS ins Rennen, das durch seine doppelte Dachwölbung auffiel und wie das Cabrio die vom Namen Viper abgeleiteten Schlangenaugen-Scheinwerfer hatte.


Im Jahr 2003 wird die zweite Generation der Chrysler Viper präsentiert


Fast zehn Jahre nach dem Start der Baureihe stellten die Amerikaner im Jahr 2003 die zweite Generation der Chrysler Viper vor. Wie beim Vorgänger kam zuerst die offene Version als Chrysler Viper SRT10 ins Programm. Ab dem Jahr 2005 wurde dann die Coupé-Variante nachgereicht. Während sich an der Länge und Breite kaum etwas änderte, legte die zweite Generation der Chrysler Viper mit ihrem Radstand von nunmehr 2,51 Metern zugunsten des Innenraums um sieben Zentimeter zu. Eine Reduzierung gab es hingegen beim Gewicht: Mit gut 1,53 Tonnen war die Chrysler Viper nochmals leichter geworden.


Die Chrysler Viper kann auf bis zu 600 PS zugreifen


Seinen Charakter als Straßenrennwagen hatte die Chrysler Viper ihrem von Lamborghini modifizierten V10-Aggregat mit 8,0 Litern Hubraumraum zu verdanken. Die Techniker holten aus dem Chrysler-Motor anfangs bis zu 290 kW (394 PS) heraus. Ab dem Jahr 1998 konnte die Viper auf 335 kW (456 PS) zugreifen. Als die letzten Chrysler Viper im Jahr 2010 vom Band liefen, leistete das nun auf 8,4 Liter vergrößerte Aggregat dann 447 kW (612 PS).


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