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Chevrolet Corvette

Chevrolet Corvette

Klassisches europäisches Design für die erste Corvette des Jahres 1953

Als die Chevrolet Corvette des US-amerikanischen Autokonzerns General Motors (GM) im Jahr 1953 in den USA auf den Markt kam, staunte die Welt. Dieser zuerst nur als Cabriolet vorgestellte klassisch wirkende Sportwagen hätte von Design und Dimensionen her ein Europäer sein können. Weiterlesen

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Chevrolet Corvette - Karosserieform

Chevrolet Corvette - Außenfarbe

Tatsächlich wies der vom deutschen Hersteller BMW auf den Markt gebrachte Roadster BMW 507 eine frappierende Óhnlichkeit mit der Corvette auf, die im Ursprung vom US-Designer Harley Earl gestaltet worden war. Der vom in den USA lebenden Albrecht Graf von Goertz entworfene BMW 507 wurde allerdings erst zwei Jahre nach dem US-Modell präsentiert, und damit war klar, wer hier vielleicht wem etwas abgeschaut hatte. Besonderheit bei der Chevrolet Corvette: Beinahe jede neue Generation seit 1953 erhielt ein radikal verändertes Óußeres.

Seit dem Jahr 2005 ist Corvette eine eigene Sportwagenmarke von GM

GM vermarktete den ersten richtigen Sportwagen der Firmengeschichte bis zum Jahr 2004 unter dem Markennamen Chevrolet. In der sechsten Generation wurde die Corvette dann als eigene Marke ausgegliedert, um den hohen Stellenwert hervorzuheben, den das Modell im Fahrzeugprogramm von GM und bei Corvette-Fahrern ohnehin genoss.

  • Die erste Generation der Chevrolet Corvette (1953 - 1962) wurde zunächst nur als Kleinserie in Handarbeit gefertigt. Sie verfügte über eine mit Fiberglas verstärkte Karosserie, die Gewicht sparte und zugleich hohe Stabilität garantierte. Der in den ersten Modellen verbaute Sechszylindermotor mit 107 kW (145 PS), der ursprünglich in Lastwagen eingesetzt worden war, wurde im Baujahr 1955 durch einen 4,6 Liter Motor mit 216 kW (290 PS) ersetzt, der die Corvette in Kombination mit der 1957 neu eingeführten manuellen Viergangschaltung endgültig als leistungsfähigen Sportwagen bekannt machte.
  • Die zweite Generation der Chevrolet Corvette (1963 - 1967) wurde vom GM-Designer Larry Shinoda nach dem Vorbild des Rennwagenmodells Stingray komplett umgestaltet. Kennzeichen der aggressiven Außenhülle waren die „Endlos“-Motorhaube und anfangs die erhabenen Lufteinlässe darauf. In dieser Modellreihe wurde neben dem Cabriolet mit elektrohydraulisch öffnendem Stoffverdeck erstmals auch ein Coupé der Corvette vorgestellt. Als Topmotorisierung kam ein 7,4 Liter Triebwerk mit 320 kW (435 PS) zum Einsatz, mit dem die Corvette es auf über 200 km/h schaffte.
  • Die dritte Generation der Chevrolet Corvette (1968 - 1982) kam mit ausgebügelten Blechfalten und stark gewölbten Radkästen nun deutlich martialischer auf die Straßen. Bis zum Baujahr 1975 gab es die neue Modellreihe wiederum als Coupé und Cabriolet, dessen Produktion danach vorerst eingestellt wurde. Dafür hatte das Coupé zwei herausnehmbare Dachteile, sodass die Corvette auch als Targa gefahren werden konnte. Neu war ein gedrosselter 5,7 Liter Motor mit 121 kW (165 PS) und die optional erhältliche Dreigang-Automatik.
  • Die vierte Generation der Chevrolet Corvette (1984 - 1996) war durch ihre einklappbaren Scheinwerfer und die nun wieder etwas kantigeren Formen gekennzeichnet, die sie weniger bullig wirken ließen. Verbaut wurde ein neues Sportfahrwerk und kleinere Motoren mit weniger Verbrauch, die in der Spitzenversion jetzt 243 kW (330 PS) bei 5,6 Litern Hubraum leisteten. Zwei Jahre nach Start der neuen Modellreihe bot GM auch wieder ein Cabriolet an. Im Jahr 1990 wurde mit der Corvette ZR-1 eine leistungsgesteigerte Serienversion mit bis zu 298 kW (400 PS) präsentiert, in der die Corvette auf mehr als 300 km/h beschleunigte.
  • Die fünfte Generation der Chevrolet Corvette (1997 - 2004) behielt ihre Schlafscheinwerfer, wirkte aber mit ihrer abgerundeten Front- und Heckpartie nun etwas zahmer als die Vorgänger. Dafür war sie mit fast 4,60 Meter Länge die bis dato größte Corvette. GM baute seinen Sportwagen in dieser Modellreihe als Cabriolet und als Coupé mit herausnehmbaren Dachteilen sowie erstmals als Coupé mit feststehendem Dach. Die Corvette der neuen Generation wurden ausschließlich mit den neu entwickelten Leichtbaumotoren aus Aluminium produziert, die bis zu 257 kW (350 PS) mobilisierten und die Corvette bis auf 284 km/h beschleunigten.
  • Die sechste Generation der Corvette kam ab dem Baujahr 2005 als Coupé und Cabriolet auf den Markt und wurde von GM nun als eigene Sportwagenmarke etabliert. Die Klappscheinwerfer verschwanden, das Heck mit den vier Rundleuchten und die traditionell lang gestreckte Motorhaube wurden stark gekürzt, sodass die sechste Generation deutlich kompakter vom Band lief als die Vorgänger. In der Einstiegsversion verfügte die Corvette über einen V8-Aggregat mit 297 kW (404 PS), das 6,2 Liter Topmodell Corvette ZR-1 mobilisierte 476 kW (647 PS). Als schnellste Serien-Corvette der Firmengeschichte legte sie die Strecke von Null auf Hundert in 3,4 Sekunden zurück und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 330 km/h.

Fahrzeugbewertungen zu Chevrolet Corvette

6 Bewertungen

5,0

Technische Daten Chevrolet Corvette

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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