Die ersten Kastenwagen von Fiat

Während der italienische Fiat-Konzern die Sparte seiner schwereren Nutzfahrzeuge mit der Gründung von Iveco ab Mitte der 1970er Jahre zu einer eigenen Marke entwickelte, liefen leichte Nutzfahrzeuge als Kastenwagen auch weiterhin mit dem Fiat-Logo vom Band. Nachdem mit den Fiat 850T, Fiat 616 und Fiat 238 in den 1960er Jahren drei unterschiedliche Modellreihen von Kleintransportern und Minibussen das Programm ergänzt hatten, stellten die Italiener mit dem Fiat Fiorino Ende der 1970er Jahre einen kleineren Kastenwagen vor, der in zwei Generationen bis in die 1990er Jahre als Pkw und Nutzfahrzeug produziert wurde. Fast zeitgleich mit der Einführung des Kastenwagens Fiat Fiorino brachte der Konstrukteur die mit anderen Herstellern entwickelten Kleintransporter-Baureihen Fiat 242 und Fiat Daily auf den Markt, die beide ebenfalls in Kastenwagen-Versionen angeboten wurden.

Fiat Kastenwagen in der Klasse der Kleintransporter

Zu Beginn der 1980er Jahre stellte der italienische Fahrzeugbauer eine neue Generation von Kleintransportern mit Kastenaufbauten vor, die mit kurzem und langem Radstand unter den Namen Fiat Ducato und Fiat Talento vermarktet wurden. In späteren Baujahren wurde der Kastenwagen mit unterschiedlichen Radständen dann einheitlich unter dem Namen Fiat Ducato angeboten. Die Fiat Ducato Kastenwagen waren für eine Nutzlast bis rund zwei Tonnen ausgelegt. In den kleineren Nutzlastklassen unter einer Tonne hatte der Hersteller die im Baujahr 1996 präsentierten Kastenwagen der Modellreihe Fiat Scudo im Programm.

Fiat Kastenwagen als Hochdachkombis

Nachdem die Produktion des Kastenwagens Fiat Fiorino Mitte der 1990er Jahre ausgelaufen war, zeigten die Italiener mit dem im Jahr 2001 vorgestellten Fiat Doblò eine neue Baureihe von Kastenwagen, die nun als Hochdachkombis konstruiert waren. Gut sieben Jahre später erlebte der Fiat Fiorino als Kastenwagen in Hochdach-Bauweise eine Neuauflage.
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