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Fiat Ducato

Fiat Ducato

Das Chamäleon unter den Kleintransportern

Ganz gleich ob Güter und/oder Personen – der Kleintransporter Fiat Ducato sorgt für einen sicheren und reibungslosen Transport. Das leichte Nutzfahrzeug aus Italien ist mit seinen vielen verschiedenen Modellvarianten und über 35 Jahren Produktionszeit ein echter Alleskönner im Transportwesen. Ein Fiat Ducato Gebrauchtwagen ist vor allem für Unternehmen geeignet, die einen zuverlässigen Kleintransporter benötigen, den sie ordentlich belasten und gleichzeitig flexibel einsetzen können. Weiterlesen

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Fiat Ducato - Karosserieform

Fiat Ducato - Außenfarbe

Mit Frontantrieb perfekt für Wohnwagen

Schon über 35 Jahre ist der Fiat Ducato im Geschäft. Dabei überzeugt vor allem seine breite Modellpalette. So steht für jeden Einsatz der richtige Kleintransporter zur Verfügung. Als Kleinbus hat der Ducato Platz für bis zu neun Personen. Durch den Ausbau der 2. und 3. Sitzreihe in der Kombi Version werden daraus 17 m³ Ladevolumen. Ein modulares System mit Bodenschienen ermöglicht noch mehr Flexibilität bei der Sitzplatzgestaltung im Innenraum. Je nach Modell ändert sich der Karosserieaufbau. So gibt es den Fiat mit Fenstern im hinteren Bereich oder auch komplett geschlossen. Auch eine Version mit langem Radstand und extra hohem Dach ist möglich, um den Stauraum noch weiter zu vergrößern. Für Wohnmobil Ausbauer kam die 1. Fiat Ducato Generation wie gerufen. Der Frontantrieb war eine Neuheit bei den Kleintransportern. Die komplette Fahrzeugtechnik fand im Fahrerhaus Platz und der hintere Bereich konnte nach Belieben umgebaut werden. Außerdem sparte sich Fiat durch den Frontantrieb die Kardanwelle und das Differenzial für die Hinterachse, sodass der Ducato weniger Gewicht als die Konkurrenz auf die Waage bringt und dadurch schwerer beladen werden kann. Inzwischen basiert fast jedes zweite Wohnmobil in Deutschland auf der Basis des Fiat Ducato. Dafür hat der Kleintransporter auch eine Version aus Fahrgestell mit und ohne Führerhaus im Angebot (für integrierte Wohnmobile) sowie eine Version mit zusätzlichem Cockpit, Sitzen und nach oben und hinten offener Verkleidung (für teilintegrierte Wohnmobile bzw. Alkoven-Mobile). Wem Frontantrieb nicht reicht, der kann nach einem gebrauchten Fiat Ducato mit Allradantrieb Ausschau halten.

Verfügbare Aufbauvarianten des Fiat Ducato:

  • Kastenwagen
  • Kleinbus
  • Pritschenwagen (mit Einzel- und Doppelkabine)
  • Fahrgestell (mit und ohne Führerhaus)

Innovativ: Freier Durchgang zur Fahrerkabine

Als Nachfolgemodell der Kleintransporter Fiat 238 und Fiat 242 hatte der Ducato schon bei der Einführung 1982 einige innovative Neuerungen an Bord. Zahlreiche Modifikationen und insgesamt drei Modellgenerationen sorgten dafür, dass der vielseitige Transporter immer den aktuellen Ansprüchen der Fahrer entsprach. Schon in der 1. Generation fiel der Fiat durch einen barrierefreien und komplett begehbaren Innenraum auf – was zu dieser Zeit für die Transportklasse noch absolut neu war. Die 5-Gang-Schaltung ist im Lenkrad integriert und die Handbremse wechselt auf die linke Fahrerseite, sodass der Durchgang in die Fahrerkabine frei ist. Seit der Modellpflege 2014 gibt es acht verschiedene Ducato Modelle mit drei verschiedenen Aufbauhöhen und vier verschiedenen Radständen. Sechs verschiedene Längen stehen zur Auswahl und ermöglichen ein Ladevermögen zwischen 8 und 17 m³. Entsprechend groß ist die Auswahl bei einem Fiat Ducato Gebrauchtwagen. Im Vergleich zur Konkurrenz wie dem Ford Tran-sit oder dem VW Crafter kann der Fiat mit dem sparsamsten Verbrauch und seiner individuellen Wandelbarkeit für jedes Einsatzgebiet punkten. Außerdem bietet der Ducato Platz, Platz und noch mehr Platz.

Die italienisch-französischen Fünflinge: Ducato, AR6, J5, C25 & Express

Wie auch beim VW Sharan und beim Opel Vivaro haben sich für die Entwicklung und Produktion des Fiat Ducato Typ 280 mehrere Hersteller zusammengeschlossen und fast baugleiche Kleintransporter für verschiedene Marken hergestellt. Dafür ging der italienische Fiat Konzern eine Kooperation mit der französischen Groupe Peugeot Société Anonyme ein und gründete das Gemeinschaftsunternehmen Società Europea Veicoli Leggeri Sevel (Europäische Gesellschaft für leichte Nutzfahrzeuge), die den Ducato in der Nähe des italienischen Pescara produziert. Durch die verschiedenen Marken unter dem Dach der Kooperation entstanden in der 1. Generation fünf fast baugleiche Kleintransporter, die sich lediglich durch die Motorisierung und den markentypischen Kühlergrill voneinander unterscheiden. Der Ducato teilt sich seinen Kühlergrill wiederum mit den Fiat Kollegen Fiat Uno, Fiat Tipo und Fiat Croma.

Die fast baugleichen Kleintransporter von Sevel aus der 1. Generation:

  • Fiat Ducato
  • Alfa Romeo AR6
  • Peugeot J5
  • Citroën C25
  • Talbot Express

2002: Van of the Year

1989 kam der Fiat Ducato Typ 290 auf den Markt, mit verbesserter Technik, überarbeitetem Innenraum und mehr Rundumsicht durch neue Fensterausschnitte in den Türen. Dabei wurde das Ducato Modell mit kurzem Radstand als Fiat Talento verkauft – als Ersatz für den Fiat 900. 1994 war die Karriere des Talento allerdings schon wieder vorbei, stattdessen startete zwei Jahre später der Fiat Scudo. Ebenfalls 1994 kam die 2. Generation der verwandten Kleintransporter auf den Markt und erhielt auch gleich die Auszeichnung „Van of the Year“. Zur Neuauflage gehören der Fiat Ducato II Typ 230, der Citroën Jumper als Nachfolger vom Citroën C25 und der Peugeot Boxer als Nachfolger vom Peugeot J5. Von Alfa Romeo und Talbot gab es ab 1994 keine weitere Variante mehr. Die meistverkaufte Aufbauvariante beim Fiat Ducato war der geschlossene Kastenwagen. 2002 gab es mit einer Modellpflege und dem neuen Typ 244 umfassende Neuerungen bei den Motoren, im Innenraum, bei den Instrumenten und größere Klarglas Scheinwerfer für die Front. Fahrer Airbag und ABS gehören seit 2002 zur Standard Ausstattung, Beifahrer Airbag und Traktionskontrolle bei den größeren Motoren war optional. Vier Jahre später folgte mit dem Fiat Ducato III Typ 250 die 3. Generation – gemeinsam mit dem Citroën Jumper II und dem Peugeot Boxer II. 2011, 2014 und2016 standen drei weitere Überarbeitungen ins Haus, um die drei Kleintransporter immer auf dem aktuellen Stand zu halten. So wurden die Motoren leistungsstärker und spritsparender, im Innenraum sorgten neue Bedienelemente für mehr Komfort und neue Sitzbezüge sowie Seitenverkleidungen für einen modernen Look. Auch Kühlergrill, die 16-Zoll-Leichtmetallräder und LED Scheinwerfer bekamen ein Upgrade. Obwohl der Fiat Ducato durch seine unverformbare Fahrgastzelle bereits ein hohes Maß an Sicherheit bietet, hat Fiat den Sicherheits Standard mit jeder Generation und Modellpflege weiter erhöht. Seit der 3. Generation gehören ESP, eine elektronische Überschlagsvermeidung, ein Bremsassistent, eine Antriebsschlupfregelung (ASR) und ein Adaptives Stabilitätsprogramm (LAC) zur Serienausstattung.

Motor nach Wunsch – von Otto über Diesel bis Erdgas

So vielfältig wie die Karosserievarianten, so vielfältig ist auch die Motorenpalette eines Fiat Ducato Gebrauchtwagens. Zusammen mit seinen Schwestern Modellen teilt sich der Kleintransporter der 1. Generation die Ottomotoren zwischen 69 und 84 PS. Im Diesel Bereich hat Fiat zusammen mit Alfa Romeo eine größere Auswahl zwischen 69 und 95 PS zu bieten, wodurch der Ducato I als Vorreiter für Lieferwagen mit hohen Endgeschwindigkeiten gilt. Die Diesel Saugmotoren gelten als robust, ausgereift und langlebig. Nur bei hohen Drehzahlen steigt der Geräuschpegel in der Fahrerkabine hörbar an. In der 2. Generation tritt der Fiat Ducato nur noch mit einem 2,0-Liter-Vierzylinder-Ottomotor mit 109 PS bzw. ab 2002 mit 110 PS an. Die restliche Palette besteht aus Dieselmotoren zwischen 69 und 146 PS. Auch alternative Antriebe mit Autogas und Erdgas sind in dieser Generation verfügbar. In der 3. Generation ab 2006 liefen nur noch Dieselmotoren mit Common-Rail-Einspritzung zwischen 101 und 177 PS vom Band, die sowohl Leistung als auch Sparsamkeit beim Spritverbrauch versprechen. Unter dem Namen „Natural Power“ gibt es noch einen auf Erdgas ausgelegten Ottomotor mit 136 PS. Mit der Überarbeitung 2016 entsprechen die Motoren nun auch der Euro-6-Norm. Alternativ zur manuellen Schaltung gibt es auch ein automatisiertes Comfort Matic Getriebe.

Fazit

Dank seiner langen Produktionszeit und den vielen unterschiedlichen Varianten ist der Fiat Ducato ein ausgereifter Kleintransporter, der sich den individuellen Anforderungen anpasst – vom Kleinbus über den Pritschenwagen bis zum Wohnmobil. Dementsprechend ist das zuverlässige Nutzfahrzeug auch in vielen Versionen als Fiat Ducato Gebrauchtwagen erhältlich. Dabei überzeugt der italienischen Kleintransporter durch viel Platz, wenig Spritverbrauch und ein cleveres Innenraum Konzept. Vor allem für Unternehmen geeignet, die jeden Tag anderer Sachen transportieren müssen. Auch Wohnwagen Liebhaber kommen auf ihre Kosten. Zum Vergleich lohnt sich ein Blick zu den Schwesternmodellen Citroën Jumper und Peugeot Boxer.

Fahrzeugbewertungen zu Fiat Ducato

49 Bewertungen

4,5

Technische Daten Fiat Ducato

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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