Preis im Verhältnis zur Auswahl
Das beste Verhältnis aus Preis und Auswahl bieten aktuell Fahrzeuge, die 2014 zum ersten Mal zugelassen wurden: durchschnittlich 9.900 € bei 29 verfügbaren Angeboten.
Der Fiat Ducato ist ein bewährter Kastenwagen seit den 1980ern. Hauptsächlich für Gewerbetransport genutzt, seltener als Personenfahrzeug oder Wohnmobil-Basis. Individuelle Konfigurationsmöglichkeiten sorgen für vielfältige Gebrauchtwagen-Optionen für jeden Geschmack.
Ideal für:





















Gebraucht ist der Ducato ab rund 4.000, neu ab circa 33.000 Euro erhältlich.
Fläche und Volumen hängen von der gewählten Variante ab. Das Ladevolumen liegt grob zwischen 8 und 17 m3.
Der Hauptunterschied der Ausführungen sind die Abmessungen, die sich auf Radstand und natürlich Volumen auswirken. Bei der Zuladung ist ebenfalls auf das jeweilige Modell zu achten.
Fiat Ducato-Transporter haben vor allem im gewerblichen Bereich kaum noch große Vorteile gegenüber der Konkurrenz. Entsprechend reiht sich der Fiat Ducato preislich und in Sachen Ausstattung im Mittelfeld seiner Kategorie ein.
Diese Bewertung wird von unserem Expertenteam nach umfangreichen Tests des Fahrzeugs vergeben.
Hier siehst du die Durchschnittspreise nach dem Jahr der Erstzulassung und wie viele Angebote es gerade auf AutoScout24 gibt.
Letzte Datenaktualisierung: 05.10.2026
Das beste Verhältnis aus Preis und Auswahl bieten aktuell Fahrzeuge, die 2014 zum ersten Mal zugelassen wurden: durchschnittlich 9.900 € bei 29 verfügbaren Angeboten.
Die größte Auswahl gibt es aktuell bei Fahrzeugen mit Erstzulassung 2026. Auf AutoScout24 findest du dafür 132 Angebote.
| Erstzulassung | Preis im Schnitt | Angebote |
|---|---|---|
| 2026 | 35.414 € | |
| 2025 | 32.990 € | |
| 2024 | 26.980 € | |
| 2023 | 22.491 € | |
| 2022 | 25.585 € | |
| 2021 | 20.900 € | |
| 2020 | 20.950 € | |
| 2019 | 17.990 € | |
| 2018 | 17.990 € | |
| 2017 | 13.999 € | |
| 2016 | 12.450 € | |
| 2015 | 14.042 € | |
| 2014 | 9.900 € | |
| 2013 | 8.271 € | |
| 2012 | 7.750 € | |
| 2011 | 7.900 € | |
| 2010 | 6.999 € | |
| 2009 | 9.490 € | |
| 2008 | 8.200 € | |
| 2007 | 6.900 € | |
| 2006 | 5.400 € | |
| 2005 | 11.500 € | |
| 2004 | 9.700 € | |
| 2003 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 2002 | 14.900 € | |
| 2001 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 2000 | 18.900 € | |
| 1999 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 1998 | 15.500 € | |
| 1997 | 17.900 € | |
| 1996 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 1995 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 1994 | 9.999 € | |
| 1993 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 1992 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 1991 | 9.900 € | |
| 1990 | 6.900 € | |
Ein Fiat Ducato ist nicht sonderlich leistungsstark, aber ausreichend ausgestattet - für einen Transporter also durchaus ausreichende Attribute. Die Motoren wurden zuletzt 2016, 2019 und 2020 überarbeitet, hauptsächlich um jeweils die 6d-Temp-Norm für Dieselfahrzeuge zu erfüllen. 2020 kam beispielsweise der AdBlue-Zusatz bei den Dieselmotoren hinzu, ältere Exemplare sind teils in der Schadstoffklasse 3 eingeordnet. Eine größere optische und technische Modernisierung erfolgte zuletzt 2014.
Motoren verschiedener Generationen des Fiat Ducato im Vergleich
| 1.9 D (Ducato II 230) | 2.3 JTD (Ducato II 244) | Multijet DPF (Ducato III) | e-Ducato | |
|---|---|---|---|---|
| Baujahre | 1994 - 1999 | 2002 - 2006 | seit 2006 (neuer Motor 2020) | seit 2021 |
| Motor | Diesel | Diesel | Diesel | Elektro |
| Getriebe | 5-Gang-Schaltgetriebe | 5-Gang-Schaltgetriebe | 6-Gang-Schaltgetriebe | 6-Gang-Automatik |
| Leistung | 69 PS | 110 PS | 120 PS | 90 kW |
| Hubraum | 1.929 cm³ | 2.286 cm³ | 2.184 cm³ | - |
| Höchstgeschwindigkeit | 120 km/h | 143 - 149 km/h | 143 - 148 km/h | 100 km/h |
| Verbrauch | 9,4 l | 7,8 l | 7,8 l | bis 360 km Reichweite |
| CO₂-Emissionen nach WLTP | 311 g/km | 206 g/km | 203 g/km | - |
Gerade in den frühen Jahren des Fiat Ducato teilte er sich Plattform und Motoren mit Nutzfahrzeugen anderer Hersteller, die auch teilweise heute noch produziert werden. So kam es, dass der Ducato der 1990er-Jahre teilweise dieselben Motoren nutzt wie der Citroen Jumper oder der Peugeot Boxer. Gemeinsamer Nenner der drei Modelle war, dass die Hersteller allesamt zum PSA-Konzern gehören.
Mitte der 2000er-Jahre setzte der Konzern auf effizientere Multijet- und HDi-Dieselmotoren mit Common-Rail-Einspritzung. Beide wurden auch nach der letzten umfassenden Modellpflege 2014 verwendet, wobei auch BlueHdi-Dieselmotoren verwendet wurden, die nochmals die CO2-Emissionen senkten. 2019 wurde der Fiat e-Ducato angekündigt, seit 2021 wird er ausgeliefert. Seine Reichweite mit bis zu 360 km und Höchstgeschwindigkeit von gerade einmal 100 km/h max. machen ihn zum idealen und umweltfreundlichen Stadt-Transporter.
Die Abmessungen des Fiat Ducato hängen von der jeweiligen Version ab. Als hoher Transporter ist das Modell beispielsweise zwischen 4,96 und 6,36 Meter lang, was sich entsprechend auf den Radstand und das Ladevolumen auswirkt. Ebenso erhöht sich teilweise die Bodenfreiheit. Zukünftige Fahrer sollten sich gerade bei Gebrauchten also genau mit den Daten vertraut machen.
Wird der Transporter per Ausbau zum Wohnmobil, so verändern sich natürlicherweise auch seine Proportionen. Gerade in der Länge schlägt sicher der Wohnmobil-Charakter wieder.
Hauptsächlich weichen die Varianten des Fiat Ducato in ihrer Länge voneinander ab. Als Grundform dient der klassische Kastenwagen, Pritsche oder reines Fahrgestell sind ebenfalls möglich. Darüber hinaus wählen Käufer die Art der Verglasung an den Seitenwänden und der Hecktür. Dabei sind nicht alle Kombinationen möglich:
| Bezeichnung | L1 Kurz | L2 Mittel | L4 Lang | L5 Extralang |
|---|---|---|---|---|
| Erhältlich in teilverglast | nein | ja | ja | nein |
| Länge | 4,96 m | 5,41 m | 5,99 m | 6,36 m |
| Radstand | 3,06 m | 3,45 m | 4,03 m | 4,03 m |
| Bodenfreiheit | 535 mm | 535 mm | 535 mm | 550 mm |
| Ladefläche | 6 m² | 6 - 7 m² | 6 - 7 m² | 6 - 7 m² |
| Ladevolumen | 8 m³ | 10 - 11,5 m³ | 13 - 16 m³ | 15 - 17 m³ |
Während in der teil-verglasten Version Fenster im mittleren Teil angebracht sind, erstrecken sich diese beim komplett verglasten Ducato bis zum Heck. Eine Besonderheit ist die baugleiche Karosserie mit Fahrzeugen wie dem Peugeot Boxer, dem Citroen Jumper sowie seit 2021 dem Opel Movano. Wie auch bei den Motoren entwickeln die Hersteller die Außenhülle teilweise gemeinsam. Einen Ducato L3 haben wir in der Tabelle übrigens nicht vergessen, er taucht in der Herstellerauswahl nicht auf.
Der aktuelle Ducato ist als Neuwagen ab etwa 33.000 Euro erhältlich. Auch gebrauchte Modelle können bis an die 30.000 Euro gehen, wenn sie mit ordentlich Zubehör für die Serienausstattung und mit einem niedrigen Tachostand versehen sind. Wer eine hohe Laufleistung und eine Ausstattung, die nicht ganz am Zahn der Zeit ist, in Kauf nimmt, bekommt den Transporter allerdings auch schon ab 4.000 Euro in einem noch immer ansprechenden Zustand.
Die Kfz-Steuer bewegt bei den Modellen mit Dieselmotor im Umkreis von etwa 450 Euro im Jahr, die Versicherung bei SF10 in Vollkasko bei rund 300 Euro.
Der Fiat Ducato hat die Grundfarbe Weiß und ist alternativ Metallic-Grau,-Schwarz oder grünlich Pastell. Für 500 Euro Aufpreis steht eine schwarze Leichtmetallfelge statt der silbernen Stahlvariante bereit. Ansonsten handelt es sich um einen unauffälligen, sehr eckigen Kastenwagen. Das Aussehen der Seiten hängt von der Konfiguration ab, können aber teil- oder komplett verglast sein.
Im Inneren bestimmen Stoff- oder Kunstlederbezüge das Bild des Transporters. Außerdem sind Ausstattungspakete mit den Bezeichnungen Lounge B, Business Plus B oder Entry verfügbar. Diese bieten beispielsweise Keyless Entry, beheizte Außenspiegel und Rückfahrkamera. Andere Sets sind weniger umfangreich, wie das Modell Night Vision aber teils auf spezielle Anforderungen ausgelegt. Sitzheizung sowie Safety oder Advanced Safety Paket sind bei allen Optionen gegen Zusatzkosten einbaubar.
Die Sicherheitsoptionen für den Fiat Ducato sind insgesamt in Ordnung, allerdings gibt es eine Einschränkung: Die Serienausstattung des Fahrzeugs gibt noch nicht so viele Sicherheitselemente her. Fast alle sinnvollen Ergänzungen sind kostenpflichtige Zusatzprodukte. So verlangt Fiat für Seiten- und Kopfairbag beispielsweise 515 und für einen Beifahrerairbag noch einmal knapp 300 Euro. Auch ein akustisches Fußgänger-Warnsignal ist mit 45 Euro zu bezahlen. Immerhin hat dies den Vorteil, dass hier wiederum eine individuelle Anpassung möglich ist.
Offensichtliche Alternativen sind die baugleichen Peugeot Boxer oder Citroen Jumper. Eine teils überraschend erschwingliche Option ist der bekannte Mercedes-Benz Sprinter. VW Bus oder Renault Traffic sind etwas kleinere Transporter, die sich großer Beliebtheit erfreuen.