Opel-Kastenwagen bis Mitte der 1980er Jahre

Mit dem in seiner Konstruktion noch in die Vorkriegszeit zurückreichenden Opel Blitz stellte die deutsche Tochter des amerikanischen General Motor Konzerns zu Beginn der 1950er Jahre ihren ersten Kastenwagen in der Klasse der Kleintransporter bis rund zwei Tonnen Nutzlast vor. Der Kastenwagen wurde in drei Generationen bis Mitte der 1970er Jahre in den deutschen Opel-Werken gebaut, bevor mit dem Bedford Blitz ein von der britischen GM-Tochter entwickeltes leichteres Modell auch in Deutschland auf den Markt kam. Der neue Opel Kastenwagen wurde als Kleintransporter in den Gewichtsklassen bis 2,8 Tonnen gefertigt und blieb bei Opel bis Mitte der 1980er Jahre im Programm.

Opel-Kastenwagen der Baureihen Movano und Vivaro

Nachdem Opel mit dem Arena bereits Ende der 1990er Jahre einen von Renault entwickelten Kastenwagen der Kleintransporter-Klasse vermarktet hatte, setzten die Rüsselsheimer auch bei den neueren Baugenerationen ihrer Kastenwagen auf eine Kooperation mit dem französischen Konstrukteur. Im Baujahr 1998 präsentierte der Hersteller mit dem Opel Movano eine neue Generation von Kastenwagen, der im Jahr 2001 der Kleintransporter Opel Vivaro an die Seite gestellt wurde.

Kastenwagen von Opel auf Pkw-Basis

Auf Grundlage des Opel Kadett und später des Opel Corsa kam Mitte der 1980er Jahre ein Kastenwagen des Herstellers auf den Markt, der unter dem Namen Opel Combo als Lieferwagen angeboten wurde. Eine neue Generation von Kastenwagen in Hochdach-Bauweise löste die Kastenwagen im Jahr 2001 ab. Die neueren Opel Combo der Bauphasen ab 2011 wurden in zwei Radständen und Dachhöhen als Lieferwagen mit einem Ladevolumen von rund 4,5 Kubikmetern vom italienischen Kooperationspartner Fiat für Opel gebaut.
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