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Opel Movano

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Stärken

  • Serienmäßig viele Assistenzsysteme
  • Niedrige Betriebskosten
  • Bestwerte beim Stauraum

Schwächen

  • Überschaubarer Komfort
  • Plastik-Interieur
  • Begrenzte Funktionen

Opel Movano: ein sicheres Arbeitsgerät

Seit 1998 produziert Opel das leichte Nutzfahrzeug namens Movano. Als klassisches Kooperationsmodell basierte er zunächst auf dem Renault Master und ab 2021 auf dem Fiat Ducato. In der dritten Generation überzeugt der Opel Movano mit serienmäßigen Assistenzsystemen und einem großen Stauraum. Weiterlesen

Technische Daten

80 - 179 PS

Leistung

5.8 - 10.3 l/100km

Verbrauch (komb.)

153 - 272 g CO2/km

CO2-Ausstoß (komb.)Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

80 - 165 km/h

Höchstgeschwindigkeit

30 - 30s

von 0 auf 100 km/h

Opel Movano technische Daten

Interessiert am Opel Movano

Unser Wissen zu Deiner Suche

Alternative Modelle

Gute Gründe

  • Kleine Betriebe profitieren von niedrigen Kosten
  • Günstige Alternative zum Sprinter
  • E-Version für innerstädtischen Einsatz
  • Variantenvielfalt für Bastler (Camper, Klipper, Pritsche usw.)

Daten

Motorisierung

Der Opel Movano greift in der dritten Generation (ab 2021) auf einen 2,2-Liter-Dieselaggregat zurück. Ein identischer Turbomotor treibt auch den Citroen Jumper und den Peugeot Boxer an. Das ist nicht verwunderlich, da alle drei Unternehmen im Stellantis-Konzern-Verbund zusammenarbeiten. Neuerdings zählt auch Fiat zur Gruppe, was den Einsatz der englischen Technologie im neuen Opel Movano erklärt.

Mit einem Leistungsspektrum von 120 bis 165 PS (88 kW – 121 kW) und Drehmomentspitzenwerten von 300 bis 370 Newtonmeter bei niedrigen 1.500 bis 1.750 Touren steckt durchschnittliche Kraft unter der kurzen Motorhaube. Besonders positiv fällt auf, dass alle Selbstzünder den strengen Euro 6d Abgasnormen entsprechen. Auf 100 Kilometern verbraucht der Movano etwa 7,9 Liter Diesel mit einem CO2-Ausstoß von 154 g/km.

Die älteren Modelle überraschen hinsichtlich der Leistung und des Verbrauchs nicht. Aber während bei den A- und B-Generationen noch ein Heckantrieb und Automatik zur Auswahl stand, laufen die neuen Modelle ausschließlich mit Frontantrieb und manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe.

Eine weitere innovative Neuheit ist die Elektroantrieb-Variante, die auf den Namen Movano-e hört. Der lokal emissionsfreie Motor hat 122 PS (90 kW) und erreicht bis zu 260 Newtonmeter. Mit der Lithium-Ionen-Batterie in den Kapazitätsgrößen 37 und 70 kWh verfügt der Transporter über eine Reichweite von 116 respektive 247 Kilometer.

Abmessungen

Es warten vier verschiedene Längen (L1 – L4) auf eine Kombination mit drei unterschiedlichen Höhen (H1 – H3). Das entspricht einer Mindestlänge von 4,96 Meter und der kleinsten Höhe von 2,25 Meter. In der Verbindung L4H3, also der größten Karosserie, wächst der Transporter auf eine Länge von 6,36 Meter und eine Höhe von 2,76 Meter an.

Daraus ergibt sich ein maximales Ladevolumen von 8 bis 17 Kubikmeter: Bestwerte in seiner Klasse. Ebenfalls unübertroffen sind die hinteren Flügeltüren mit einer Höhe von 2,03 Meter. Zusammen mit der niedrigen Ladekante, die nur knapp einen halben Meter über dem Boden steht, und dem großen Öffnungswinkel ist Beladen kein Problem.

Die Ladebreite beträgt 1,42 Meter zwischen den Radhäusern und 1,87 Meter zwischen den Seitenwänden. Außerdem liegt das zugelassene Gesamtgewicht bei 2,8 bis 4,0 Tonnen, was eine Nutzlast von bis zu 2,1 Tonnen ermöglicht.

Serienmäßig kommt der Movano mit einer Standardkabine daher, in der drei Leute Platz finden. Alternativ kann eine Doppelkabine ausgewählt werden, die eine zweite Sitzreihe mit insgesamt vier Plätzen beinhaltet. Daneben wird der Opel auch als Fahrgestell angeboten, sodass der Wagen als ideale Basis für verschiedene Umbauten fungiert.

Die Daten in der Übersicht stammen vom Opel Movano Cargo L2H2 „Edition“ der dritten Generation.

Bauzeit 2021 - heute
Länge, Breite, Höhe 5,41 m x 2,05 m x 2,52 m
Radstand 3,45 m
Kofferraumvolumen 11500 l
Leergewicht 2035 kg
Zulässiges Gesamtgewicht 3500 kg
Hubraum 2179 cm³
Drehmoment 370 Nm bei 1750 U/min
Höchstgeschwindigkeit 160 km/h
Beschleunigung 0 auf 100 km/h n.b.
Tankvolumen 90 l
Verbrauch 7,9 l / 100 km (NEFZ)
CO₂-Emissionen 154 g / km (NEFZ)

Varianten

In der Movano-Baureihe hat sich in über 20 Jahren Produktion einiges getan. Drei Generationen, eine Handvoll Facelifts und unterschiedliche Fahrgestellvarianten machen das Angebot unübersichtlich.

Hervorzuheben ist das erste Facelift der ersten Generation aus den Jahren 2003-2009. Dabei wurden Optik und Motor verbessert und obendrein ein Automatikgetriebe zur Auswahl gestellt. Das erste Facelift der zweiten Generation führte ESP serienmäßig ein. In Anbetracht der strengen Dieselvorschriften empfehlen sich besonders Modelle der zweiten Überarbeitung ab 2019. Erst dann genügen sie alle den Euro 6d Abgasnormen. Außerdem wird der Movano nun auch als „Combi“ mit bis zu neun Sitzen angeboten.

Die dritte Generation kommt zunächst in der Basisversion „Selection“ und der umfassenderen „Edition“-Version in die Autohäuser. Individuelle Fahrgestelloptionen runden die Vielfalt ab.

Preis

Neu kostet der Opel Movano 32.580 Euro zzgl. Mehrwertsteuer. Der Stromer Movano-e hat einen deutlich höheren Preis von 57.990 Euro zzgl. Mehrwertsteuer. Wenn man die Umweltprämie in Höhe von 7.500 Euro mitberechnet, landet man bei einem Neupreis von knapp 50.000 Euro.

Im Vergleich zum Mercedes Sprinter ist das viel günstiger. Und gebraucht sind ältere Modelle für wenig Geld zu haben. Dazu kommen jedoch recht hohe Versicherungskosten (Haftpflichtversicherung – Typklasse 22; Vollkasko – Typklasse 17), aber günstige Steuern bei der neuen Generation.

Hervorzuheben sind auch die niedrigen Betriebskosten, die sich seit 2021 deutlich reduziert haben.

Design

Exterieur

Da der Opel Movano fast ausschließlich als Arbeitsgerät genutzt wird, hat sich wenig bis gar nichts an seinem äußeren Erscheinungsbild geändert: eben ein typischer Transporter mit Kastenform. Während die ersten zwei Generationen große Ähnlichkeit mit dem Renault Master aufweisen, gleicht der Movano C mehr dem Fiat Ducato. Einziger Unterschied ist die Front mit verändertem Kühlergrill, mehr Chrom und dem Opel-Blitz.

Interieur

Im Gegensatz zum schlichten Äußeren hat sich im Inneren viel getan. Ältere Modelle weisen kaum andere Bedienelemente auf als Lenkrad, Pedale und Schaltknüppel. Mit der Zeit kamen immer mehr Annehmlichkeiten dazu. Vor allem die Fahrzeuge des letzten Facelifts der zweiten Generation verschönern den Arbeitsalltag mit kabellosem Laden von Smartphones, Bluetooth-Infotainmentsystem und vielen USB-Anschlüssen.

Transporter ab 2021 sind serienmäßig mit allerhand Fahrassistenzsystemen ausgestattet. Dazu zählt zum Beispiel ein Notbremsassistent, Spurhalte- und Anhängerassistent, Parkpilot, Geschwindigkeitsbegrenzer sowie eine Menge Features und Services. OpelConnect, die myOpel App und Free2Move versetzen den Movano in das smarte Zeitalter.

Aber auch abgesehen von digitalen Feinheiten, vereinfachen die vielen tiefen Ablagefächer, eine Smartphone-Halterung und – bei optionaler Klimaanlage – das gekühlte Getränkefach in der Armaturentafel das Leben. Schnell verwandelt sich die Fahrerkabine in ein mobiles Büro, wenn der Beifahrersitz umgeklappt und zum drehbaren Tisch umfunktioniert wird. Und der sechsfach verstellbare Sitz mit Lendenwirbelstütze sorgt selbst bei längeren Strecken für eine komfortable Fahrt.

In der höheren „Edition“-Variante sind neben der Klimaanlage auch weitere Assistenzsysteme inbegriffen. Funktionen wie der Toter-Winkel-Warner und die Rückfahrkamera verbessern die Sicherheit. Allerdings besteht der Innenraum bei beiden Varianten fast komplett aus Plastik. Für einen Arbeitswagen ist das okay, aber Fiat und Mercedes zeigen, dass es auch anders geht.

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Sicherheit

Vor allem die vielen serienmäßigen Assistenzsysteme machen den Opel Movano zu einem sicheren Fahrzeug. Die Basisversion umfasst außerdem einen Fahrer-Airbag, ABS, die Antriebsschlupfregelung Traction Control Plus, ESP und ein dynamisches Bremslicht. Im Paket können weitere Airbags für Beifahrer und die Seite dazu gebucht werden.

Ebenfalls zur Sicherheit tragen die guten Bremsen im Opel Movano bei. Sie greifen schnell und leicht und stoppen den Transporter mit einem kürzeren Bremsweg als die des neuen Mercedes Sprinters.

FAQ

Wie groß ist der Opel Movano?

Die Länge der aktuellen Ausführungen variiert von 5048 bis 6848 mm. Die neuen Ausführungen sind von 2307 bis 2815 mm hoch. Unterschiede gibt es ebenfalls beim Radstand von 3182 bis 4332 mm.

Welche Varianten gibt es von dem Opel?

Beispielsweise steht die aktuellste Version des Kfz seit dem Facelift als bedeckter Güterwagen oder Doppelkabine als Movano Cargo bereit. Zudem gibt es eine sogenannte Combivariante mit bis zu neun Sitzen.

Wie teuer ist das Auto?

In der aktuellen Ausführung kostet das Kfz in der Basisvariante knapp 28.000 Euro. Als Gebrauchter ist der Diesel allerdings schon wesentlich günstiger bestellbar.

Alternativen

Neben dem Movano bietet Opel zwei weitere Optionen in der Kategorie Light Commercial Vehicles (LVC) an. Das ist zum einen der Kleintransporter Opel Vivaro. Zum anderen ist der Combo der Kleinste der Gruppe und gilt als Hochdachkombi. Sie unterscheiden sich allen voran in der Größe.

Konkurrenz bekommt der Movano natürlich vom schnelleren und komfortableren Mercedes Sprinter. Er ist zudem wendiger, aber dafür auch sehr viel teurer. Der Fiat Ducato gilt als Vorbild für den Opel und übertrifft diesen mit einem stärkeren Motor, Automatikgetriebe und einer durchdachteren E-Version. Abstriche macht der Engländer wiederum beim kleineren Stauraum.

Fahrzeugbewertungen zu Opel Movano

9 Bewertungen

4,4