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Opel Vivaro

Opel Vivaro

Kleinbus und Kleintransporter in einem Auto

Ist der Opel Vivaro nun ein Kleinbus oder ein Kleintransporter? Die Antwort: Kommt darauf an! Als Kleinbus mit 2. und 3. Sitzreihe bietet er Platz für 9 Personen. Die Sitze lassen sich aber auch ausbauen und schon haben Handwerker und Spediteure für die gewerbliche Nutzung 4 m3 Platz für ihre Ausrüstung. Familien mit Kindern können auch die Zwischenvariante wählen und haben somit Platz für 6 Personen und jede Menge Stauraum für Gepäck oder den Großeinkauf. Weiterlesen

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Opel Vivaro - Karosserieform

Opel Vivaro - Außenfarbe

Varianten vom Kastenwagen bis zum Combi

Ob Transport von Personen, Möbeln oder Gepäck, letztendlich ist der Opel Vivaro ein komfortabler Kleintransporter mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten und einem cleveren Innenraumkonzept. In der 1. Generation Vivaro A von 2001 bis 2014 gibt es den Opel in folgenden Varianten – jeweils mit 4,78 m und 5,18 m Länge:

  • Kastenwagen (Kleintransporter)
  • Doppelkabine
  • „Combi“, „Tour“ & „Life“ (Kleinbus)
  • Hochpritsche (Pritschenwagen)

Seit 2014 ist der Opel der 2. Generation Vivaro B insgesamt etwas größer geworden und wird in den folgenden Varianten gebaut – ebenfalls in verschiedenen Längen von 4,99 m über 5,39 m bis zu 5,49 m:

  • Kastenwagen
  • Doppelkabine
  • Combi

Je nach Einsatzzweck eignet sich der Vivaro besser als Kastenwagen für große Transporte und die gewerbliche Nutzung, als kombinierter Transporter mit Doppelkabine und Platz für bis zu 6 Personen oder als kompletter 9-Sitzer für den Personentransport. Auch die Umrüstung zum Campingmobil ist möglich. Das zulässige Gesamtgewicht liegt zwischen 2,74 t und 3,01 t, abhängig von Länge, Radstand und Motorisierung. Ein Pluspunkt des Opel Vivaro: Als konzipierter Kleintransporter hat er auch bei schwerer Beladung eine äußerst sichere Straßenlage.

Alle aus einem – Vivaro, Trafic, Primastar/NV300 & Talento

Ende der 90er Jahre brachte Opel mit dem Opel Arena (1997) und dem Opel Movano (1998) gleich mehrere Transporter auf den Markt. Dafür starte die Tochterfirma des amerikanischen Autokonzerns General Motors ein Gemeinschaftsprojekt mit den französischen Konzernpartnern Renault und Nissan. Aus dieser Kooperation entstand 2001 auch der Opel Vivaro – als offizieller Nachfolger des Opel Arena. Fast zeitgleich startete der Renault Trafic aus den 80er Jahren in die 2. Generation und kurz darauf brachte Nissan den Nissan Primastar heraus. Alle drei Modelle wurden parallel entwickelt und sind zum großen Teil baugleich. Die Zusammenarbeit setzte sich 2014 auch beim Opel Vivaro B fort, als mit dem Renault Trafic III ebenfalls eine neue Renault-Generation erschien und zwei Jahre später das davon abgeleitete Nissan-Modell Nissan NV300 als Nachfolger des Nissan Primastar vom Band rollte. 2016 kam noch der Fiat Talento als Vierter im Bunde und Nachfolger des Fiat Scudo hinzu. 2019 wird die Produktion des Opel Vivaro eingestellt, da der Rüsselsheimer Konzern inzwischen von der Groupe PSA (Peugeot Société Anonyme) übernommen wurde, die schon eine eigene Baureihe von leichten Nutzfahrzeugen im Portfolio hat.

Ein Transporter für die ganze Familie

Im Gegensatz zum Opel Arena ist der Vivaro mit einer höheren Motorenleistung ausgestattet und schafft mit dem Spitzenmodell statt 135 km/h über 180 km/h Höchstgeschwindigkeit. Dazu kommt das moderne Design mit markant gestalteten Scheinwerfern und einem hohen Wiedererkennungswert. Damit wollte Opel den Kleintransporter noch stärker als Kleinbus und Familienvan im privaten Bereich positionieren, um Arbeit und Freizeit perfekt miteinander zu verbinden. Produktionsorte sind Luton und Ellemere Port in England. Nur die Hochdachversion H2 wird zusammen mit dem Renault Trafic im französischen Sandouville gefertigt. Neben den Schwestern-Modellen gibt es auch bei der Konkurrenz Kleintransporter und Kleinbusse, die durchaus vergleichbar sind – zum Beispiel den Ford Tourneo Custom, den Peugeot Traveller, den Hyundai H-1 Travel und die Mercedes V-Klasse. Diese ist von der Ausstattung her etwas komfortabler und besser gerüstet als der Opel Vivaro, dafür aber auch etwas teurer und hat weniger Leistung unter der Haube. Ähnlich sieht es beim VW Multivan aus, wobei hier die abgespeckte Basisversion noch recht günstig ist und jede Ausstattung den Preis schnell in die Höhe treibt. Der Opel Vivaro punktet vor allem bei Platz, Motorisierung und Bedienung. Als Transporter kommt er im Vergleich zur Konkurrenz etwas rustikaler daher, aber gerade für die gewerbliche Nutzung ist der Komfort völlig ausreichend. Nur beim Thema Sicherheit muss der Opel etwas zurückstecken, hier hat er 2015 nur 3 von 5 Sternen beim Euro NCAP-Crashtest erreicht.

Van of the Year 2002

Kurz nach der Einführung im Jahr 2001 wurde der Opel Vivaro zusammen mit dem Renault Trafic II zum „Van of the Year 2002“ gekürt. 2006 war die erste Überarbeitung an der Reihe, bei der auch gleich die komplette Motorenpalette ausgetauscht wurde. Im Sommer 2014 kam die 2. Generation des Vivaro auf den Markt und zeichnete sich durch ein neues Design und einen etwas geräumigeren Innenraum aus. Nur vom Ottomotor musste sich der Kleintransporter verabschieden – ab 2014 fährt er nur noch mit Dieselmotoren.

1,6-Liter-Dieselmotor für alle Vivaro-B-Modelle

Während der Opel Vivaro in der 1. Generation noch mit einer breiten Motorenauswahl glänzte, fahren seit 2014 alle Modelle des Vivaro B mit einem 1,6-Liter-Dieselmotor herum, teilweise als Biturbo-Variante. In den ersten Jahren stand da noch ein 2,0-Liter-Vierzylinder-Ottomotor mit 120 PS (2002–2006) bzw. 117 PS (2006–2011) auf dem Programm. Parallel dazu verschiedene Common-Rail-Diesel-Turbo-Injection Vierzylinder-Motoren mit 82 bis 146 PS. Bis auf den ersten Diesel mit 5-Gang-Schaltgetriebe haben alle Modelle serienmäßig ein 6-Gang-Schaltgetriebe und Vorderradantrieb. Teilweise ist ein 6-Gang-Automatikgetriebe verfügbar. Der Dieselmotor der 2. Generation liefert zwischen 90 und 145 PS, hat ein manuelles Schaltgetriebe und 80 Liter Tankinhalt, wodurch sich auch längere Strecken bewältigen lassen. Dank optionaler Start-Stopp-Automatik und dem umweltfreundlichen Eco-Modus – der Motorleistung und Klimaanlage auf Sparflamme setzen kann – fällt der Vivaro in der Kleintransporter-Klasse vor allem durch seinen geringen Spritverbrauch auf. Je nach Modell und Motor reichen 5,7 bis 6,5 Liter auf 100 km.

Ausstattung je nach Einsatzgebiet

Die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten als Kleinbus für die Großfamilie oder als „mobiles Büro“ für Handwerker spiegeln sich auch in den verschiedenen Ausstattungsmöglichkeiten wider. Wer den Komfort im Innenraum nicht missen möchte, der kann sich den Vivaro mit Teppichboden im Fahrgastraum, Armlehnen für Fahrer und Beifahrer sowie Wärmetauscher für eine extra Heizung im Rückabteil holen. Wer eher auf die Funktionalität im Beruf angewiesen ist, der achtet lieber auf drehbare Einzelsitze, einen Klapptisch sowie eine verschiebbare Rückbank mit Bettfunktion. So sind sowohl Familien als auch Gewerbetreibende für den Außeneinsatz gerüstet.

Fazit

So vielfältig wie die Einsatzgebiete sind auch die Zielgruppen des Opel Vivaro. Als Kleintransporter für Gewerbetreibende mit drei Sitzen oder Doppelkabine kommt er etwas rustikaler daher als die Konkurrenz, eignet sich mit verschiedenen Komfortausstattungen und dem 9-Personen-Konzept aber auch für Großfamilien und Gruppen. Platz ist auf jeden Fall vorhanden. Zum Vergleich lohnt sich ein Blick auf die Schwestern-Modelle Renault Trafic, Nissan Primastar bzw. Nissan NV300 sowie Fiat Talento.

Fahrzeugbewertungen zu Opel Vivaro

39 Bewertungen

4,5

Technische Daten Opel Vivaro

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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