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Opel Combo

Opel Combo

Vom Lieferwagen zur Familienkutsche – Hauptsache Platz

Was haben ein Opel Combo von 1986 und ein Opel Combo von 2018 gemeinsam? Nicht mehr viel, außer dass sie beide zur Kategorie der Nutzfahrzeuge gehören. Unter dem Namen Combo versammeln sich fünf Generationen von Hochdachkombis und Kastenwagen, die teilweise gemeinsam mit Fiat oder der Groupe Peugeot Société Anonyme (PSA) entwickelt wurden. Doch auch wenn es dem praktischen Raumwunder an eigener Identität mangelt, so ist es immer eine gute Wahl für viel Gepäck. Weiterlesen

Technische Daten Opel Combo

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Combo A (1986–1993) – Ein Kompaktwagen mit Kastenaufbau

Der erste Opel Combo erschien im Januar 1986 und stellte eine Kastenwagen-Variante des Opel Kadett E dar. Der Kompaktwagen kam im August 1984 auf den Markt und war schon bald als Schrägheck-Limousine, Stufenheck-Variante, Cabriolet und fünftüriger Kombi namens „Caravan“ verfügbar. Durch ein höheres Dach, einen längeren Radstand und die Flügeltüren am Heck verwandelte der Opel Combo den Kadett E in einen richtigen Kastenwagen. Ergänzend wurde die Verbundlenkerachse gegen eine Starrachse an Blattfedern ausgetauscht, um eine höhere Zuladung zu ermöglichen. 1991 stellte Opel die Produktion des Kadett E zugunsten seines Nachfolgers Opel Astra F ein, nur das Cabrio und der Opel Combo liefen noch bis 1993 weiter vom Band.

Combo B (1993–2001) – Vom Corsa-Lieferwagen zum Fünfsitzer

Anfang 1993 präsentierte Opel zunächst den Kleinwagen Opel Corsa B und im Oktober dann den darauf basierenden Opel Combo B. Obwohl der Corsa ein ganzes Stück kleiner ist als der Kadett, sind die beiden Combo-Versionen in Länge und Breite recht ähnlich. Allerdings ist der Combo B 18,3 Zentimeter höher als sein Vorgänger, hat dafür aber einen 15 Zentimeter kürzeren Radstand. Wie der Combo A hat er zwei Sitzplätze, eine nach hinten offene Fahrerkabine und einen Kastenaufbau mit zwei Flügeltüren. Genug Platz für sperriges Transportgut. Erst ab 1995 gibt es den Kastenwagen auch als Combo Tour mit zweiter Sitzbank und Fenstern im Kastenaufbau. Unter der Motorhaube arbeitet wie beim Combo A wahlweise ein Benzin- oder Dieselmotor.

Combo C (2001–2011) – Personentransporter für Großfamilien

In der dritten Generation blieb der Combo dem Corsa treu, sodass der Hochdachkombi auf der gleichen Plattform wie der Opel Corsa C, der Roadster Opel Tigra TwinTop und der Van Opel Meriva aufbaut. Dabei wurde der Vorderbau vom Corsa übernommen, während die hintere Verbundlenkerachse auch im Opel Meriva A und dem Opel Astra G zu finden ist. So wie der Corsa bekam auch der Combo im Sommer 2003 ein paar optische Anpassungen am Kühlergrill und an den vorderen Stoßfängern sowie das neue Infotainment-System. Allerdings bezieht sich die Modellpflege auf die nicht-gewerbliche Version, denn im Gegensatz zum Vorgänger gibt es den Combo C auch als rundum verglasten Van für Privatnutzer mit dem Namen Combo Combi oder Combo Tour. Für den gewerblichen Gebrauch stehen weiterhin der Combo Kastenwagen und der Combo als Hochdachkombi mit Teilverglasung zur Verfügung. Allerdings ist die Ladefläche zwischen den Radkästen nur knapp über 1,10 Meter breit, sodass nur eine Europalette dazwischen Platz findet.

Combo D (2011–2018) – Gemeinsame Entwicklung mit Fiat

2005 entwickelten Opel und Fiat gemeinsam die Gamma-Plattform „Small Common Components and Systems“ (SCCS), die die Grundlage für die vierte Generation des Opel Combo bildet. Darauf basieren auch der Opel Corsa D und E, der Opel Adam sowie der Fiat Grande Punto und der Hochdachkombi [Fiat Doblò] II(/fiat/fiat-doblo/), der zusammen mit dem Combo D im türkischen Bursa gefertigt wurde. Wie der Vorgänger hat der Combo eine Pkw-Version für Familien und einen Lieferwagen zur gewerblichen Nutzung im Angebot. Für den privaten Gebrauch steht der Hochdachkombi mit fünf und sieben Sitzen zur Verfügung. Als Kleintransporter gibt es ihn mit zwei Radständen, zwei Dachhöhen und zwei Ladevolumen: 3,8 m3 sowie 4,6 m3. Schon in der kürzeren Version ist Platz für zwei Europaletten. Zur Markteinführung hatten die Käufer die Wahl zwischen einem 1,4-Liter-Benzinmotor mit 95 PS, einer kombinierten Erdgas-Variante mit 120 PS sowie vier Dieselmotoren zwischen 90 und 135 PS.

Combo E (seit 2018) – Technischer Sprung dank Peugeot

Im Jahr 2017 wurde Opel von der Groupe PSA übernommen – nach Volkswagen der zweitgrößte Autobauer in Europa. Entsprechend ist bei der fünften Generation des Opel Combo eine französische Handschrift klar erkennbar. So basiert der Combo auf der EMP2-Plattform des PSA-Konzerns und ist damit größtenteils baugleich mit dem Citroën Berlingo , dem Peugeot Rifter und dem Toyota Proace . Die Schwesternmodelle unterscheiden sich eigentlich nur bei der Ausstattung, im Cockpit und an der Frontpartie. Trotz der identischen Ausführung hat der Opel Combo 2018 noch einmal einen deutlichen Sprung nach vorne gemacht und zählt jetzt zu den modernsten Hochdachkombis auf dem Markt. Das haben die vorhergehenden Generationen nicht geschafft. Und wieder gibt es eine Pkw-Version für private Nutzer mit zwei verschiedenen Radständen – Life und Life XL – sowie den Kastenwagen für die gewerbliche Nutzung mit zwei unterschiedlichen Längen – Cargo mit 4,4 Metern Länge und Cargo XL mit 4,75 Metern Länge.

Ein Hochdachkombi voller Stauraum

Viel Platz und viel Stauraum zeichnen den Opel Combo und seine Geschwister aus. Der Kofferraum im Hochdachkombi bietet Platz für 18 Getränkekisten. Wenn die Rückbank umgeklappt wird, dann sind bis unters Dach sogar 2.693 Liter verfügbar. Durch das automatische Absenken der Sitzfläche entsteht beim Umklappen auch eine ebene Ladefläche, um den Laderaum optimal auszunutzen. Statt durchgehender Bank lassen sich hinten auch drei einzelne Sitze einbauen, doch die sind für erwachsene Personen ein bisschen zu eng. Bei normaler Größe der Fahrer ist auf der Rückbank jedoch genug Beinfreiheit für erwachsene Mitfahrer. Ebenso passen drei Kindersitze nebeneinander, was alle Großfamilien freuen wird. Außerdem gibt es noch bis zu 28 Ablagemöglichkeiten, die überall im Innenraum verteilt und versteckt sind. Stauraum ist also wirklich genug vorhanden. Auch bei der Gemütlichkeit hat Opel etwas nachgerüstet und schafft trotz einfacher Kunststoffe eine komfortable Atmosphäre – zumindest für einen ehemaligen Kastenwagen. Auch der Geräuschpegel im Innenraum ist im Vergleich zum Vorgänger deutlich gesunken. Beim Euro-NCAP-Crashtest 2018 schaffte der Combo immerhin vier von fünf Sterne, Personen und Ladung sind in diesem Hochdachkombi also auch recht sicher aufbewahrt.

Kein Erdgas-Antrieb mehr verfügbar

Bei den Motoren hat der Combo Life der fünften Generation bisher zwei Dreizylinder-Benzinmotoren mit Direkteinspritzung und drei Vierzylinder-Dieselmotoren mit Common-Rail-Einspritzung unter der Motorhaube. Die 1,2-Liter-Benzinmotoren liefern 110 PS und 175 km/h Höchstgeschwindigkeit mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe oder 130 PS sowie 186 km/h Spitzengeschwindigkeit mit einem 8-Stufen-Automatikgetriebe. Die 1,5-Liter-Dieselmotoren leisten zwischen 76 und 130 PS sowie 152 bis 185 km/h Tempo. Alternative Antriebsmöglichkeiten wie das Erdgas sind aus der Motorenpalette verschwunden. Beim Verbrauch ist der Combo nicht gerade sparsam, dafür kann sich die geringe CO2-Emission durchaus sehen lassen.

Baugleiche Geschwister gegen Ford Tourneo & VW Caddy

Durch die Blutsbruderschaft mit Citroën, Peugeot und Toyota nehmen sich die Hochdachkombis nicht viel im Vergleich zum Opel Combo. Alle bieten viel Stauraum, eine gute Ausstattung und eine gemütliche Atmosphäre – der Combo hat sogar am meisten Platz. Dafür ist der Opel etwas teurer als beispielsweise der Citroën Berlingo. Der will wiederum mit einem verspielten Design im Innenraum auffallen, wodurch die Übersichtlichkeit etwas leidet. Allerdings bietet er mit der Ausstattungs-Linie „Exclusive“ eine Klimaautomatik an, die im pragmatischen Opel leider fehlt. Außerhalb der Groupe PSA ist der Ford Tourneo Connect ein ernstzunehmender Gegner, der mit Verarbeitungsqualität, Fahrkomfort und Variabilität punktet, aber mit etwas geringer Leistung und einem hektischen ESP wiederum schwächelt. Gewohnt hochwertig kommt der VW Caddy daher, der von den Instrumenten her an einen VW Golf oder einen VW Polo erinnert. Je nach Modell hat der Caddy jedoch schon ein paar Jahre Bauzeit auf dem Buckel und ist in Sachen Ausstattung und Fahrkomfort nicht mehr auf dem neusten Stand. Dafür hat der Antrieb immer noch sehr viel Kraft.

Fazit

Opel Combo ist nicht gleich Opel Combo, wie die verschiedenen Generationen des Hochdachkombis zeigen. Vom reinen Lieferwagen entwickelte er sich dank Kooperationen immer mehr zum gemütlichen Familienwagen mit sehr viel Platz und Stauraum. Dabei hat er aber nie so richtig seine eigene Nische gefunden, sondern lässt sich auch in der aktuellen Version kaum von seinen Geschwistern aus der Groupe PSA unterscheiden.

Fahrzeugbewertungen zu Opel Combo

48 Bewertungen

4,4