BMW Geländewagen

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Geschichte

Nachdem in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts Geländewagen und SUVs auch in Deutschland zunehmend in Mode kamen, wollte BMW auf diesem Markt ebenfalls mitmischen. Der direkte Konkurrent aus Stuttgart, Mercedes Benz, war schon 1997 mit seiner M-Klasse in das Geschäft mit den Lifestyle-Wagen eingetreten, und deshalb sollte ein moderner Geländewagen BMW ebenfalls zum Erfolg in dem wachsenden Segment verhelfen.

Mit dem X5, der im US-Werk Spartanburg produziert wird, traten die Bayern 1999 in den Geländewagenmarkt ein. Ab Mai 2000 war der X5 auch in Deutschland erhältlich.Diese erste Generation lief bis 2006 (E53) von den Produktionsbändern, bis sie vom neuen Modell (E70) abgelöst wurde. Anfang 2007 startete der schon einige Monate vorher in den USA eingeführte neue X5 auch in Europa. Mit dem X3, der auf der IAA 2003 sein Debut feierte, strebte BMW neue Verkaufserfolge in der Klasse der Kompakt-SUVs an. Als kleiner Bruder des großen X5 konnte er von dessen gutem Image profitieren, was ihm von Anfang an sehr gute Absatzzahlen bescherte. Einige Monate nach seiner Präsentation fand der X3, der in Graz montiert wird, seinen Weg zu den Händlern in Deutschland.Eine besondere Stellung unter den BMW Geländewagen nimmt der dynamische Crossover X6 ein, der seit dem Jahr 2008 im Portfolio der Münchener zu finden ist. Er verbindet eine sportliche Coupé-Silhouette mit den Vorzügen der erhöhten Sitzposition eines SUVs.Der jüngste Spross im Reigen der BMW Geländewagen ist auch gleichzeitig das kleinste SUV der Bayern. Seit 2009 wird im Leipziger Werk des Konzerns der X1 zusammengeschraubt.

Facelifts

Im Jahr 2003, zeitgleich mit der Einführung des kleineren Bruders X3, bekam der X5 eine Frischzellenkur verpasst. Im Zuge dieses Facelifts wurden die Scheinwerfer, der Kühlergrill und die Motorhaube ebenso modifiziert wie die Rückleuchten. 2010 erhielt auch das neue Modell ein dezentes Facelift, bevor er 2013 endgültig von der aktuellen Version, die werksintern F15 genannt wird, ersetzt wurde.Vom X3 wurde im September 2006 ein moderat überarbeitetes Modell vorgestellt, das bis 2010 weiterhin in Österreich gebaut wurde. Erst in diesem Jahr, als der komplett neue Nachfolger an den Start ging, wurde die Produktion in die USA verlegt.Die erste Modellpflege des X1 erfolgte im Jahr 2012, wo neben leichten Modifikationen am Blech und im Innenraum auch einige technische Verbesserungen im Antriebsstrang verwirklicht wurden. Darüber hinaus wurden das Motorenangebot und die Ausstattungsoptionen ausgebaut.

Motoren

Bei den Motoren des X5 hatten die Kunden die Auswahl unter verschiedenen Benzinern, die mit 231 PS beim 3,0i bis zu 360 PS beim 4,8is stets für standesgemäßen Vortrieb sorgen. Auch die 3.0-Dieselvarianten, die auf dem Gebrauchtwagenmarkt besonders gefragt sind, können mit 184 bzw. 218 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 200 respektive 210 km/h ausreichend flott beschleunigt werden.Die Triebwerkspalette des X3 reicht bei den Otto-Motoren von 2.0i mit 150 PS bis zum 3.0si, der 272 PS vorzuweisen hat. Die Selbstzünder starten mit 143 PS im xDrive18d und enden mit den 286 PS des 3.0sd.Der Einstiegsbenziner des X1 leistet bei knapp 2 Litern Hubraum ebenfalls 150 PS. Stärkste Variante ist der xDrive28i mit 258 PS. Die Diesel starten bei 116 PS im sDrive16d und enden mit 218 PS im xDrive25d.