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Chrysler Kombi

Mit großer Tradition

Die Liste der Chrysler Kombinationswagen ist nicht so unübersichtlich, wie man denken möchte. Zunächst konzentriert man sich auf Modelle, die auf dem deutschen Markt etabliert sind. Und da hat der Kombi Chrysler in eine Sonderstellung gebracht. Die anderen beiden amerikanischen Großserienhersteller GM und Ford sind auf dem hiesigen Markt mit deutschen Ablegern (Opel und Ford Köln) vertreten. Diese Ableger beliefern den Markt ausreichend mit praktischen Kombis in allen gefragten Größen. Darüber hinaus offerieren GM und Ford in Europa fast nur noch besonders sportliche Fahrzeuge. Da wären die Corvette oder der Mustang zu nennen. Solche Exoten hat Chrysler auch über den Atlantik gebracht; man denke nur an die Dodge Viper.Aber Chrysler serviert zudem Limousinen und Kombis. Als Kombis sind für Interessenten von gebrauchten Amerikanern der PT Cruiser und 300 C zu nennen. Der PT Cruiser wurde von 2000 bis 2010 gebaut und weist weder Vorgänger noch Nachfolger auf. Seine Optik greift teilweise die Formensprache der 30er Jahre auf und verbindet sich mit neuzeitlichen Designbeigaben. Die vorderen Kotflügel sind nicht wie bei der Pontonform in die Karosserie integriert. Auch die hinteren Radkästen heben sich etwas hervor. Front und Heck zeigen ebenfalls Anleihen an Oldtimern. Der sympathische Ami präsentiert sich als gute Alternative, wenn ein gebrauchter Kombi gefragt ist. Ein wenig zeigt der Cruiser Van-Charakter. Der 300 C (2004-2010) führt zurück auf den Chrysler New Yorker, der von 1939 bis 1997 in unzähligen Generationen gebaut wurde. Dennoch spielt er für den europäischen Gebrauchtwagenmarkt fast keine Rolle. Die Kombi-Version heißt Touring. Inzwischen gehört Chrysler zum Fiat-Konzern. Die großen Limousinen und Kombis (Modellgeneration "300 (2011)") bekamen das Lancia-Emblem.

Exotische Varianten statt Entwicklung

Typisch für amerikanische Autos, die auch in Deutschland angeboten werden, ist die spartanische Weiterentwicklung. Meist gibt es ab Erscheinungsjahr nur ein kleines Motoren- und Ausstattungsprogramm, das über Jahre kaum verändert wird. Eine Bereicherung ist allenfalls durch Sonder-Umbauten festzustellen. So gibt es viertürige Cabrios und Stretchlimos. Es gibt einige XXL-300er.Der PT Cruiser ist ein Chrysler Kombi, das fast nach europäischen Maßstäben gepflegt wurde. So erhielt der etwas skurrile Ami 2006 ein auffälliges Facelift. Vor allem die Front wurde aufgewertet. Aber auch an Innenraum und Motorenprogramm versuchten sich die Chrysler-Leute, um den Absatz wieder anzukurbeln.

Bullen-Motor und Bullen-Getriebe

Der 300 C ist - dem Erscheinungsbild nach zu urteilen - ein Fahrzeug der Luxusklasse. Er trägt dick auf. Formal gehört er zur Oberen Mittelklasse und preislich ist selbst ein Audi A4 nicht wirklich billiger. Dafür gibt es eine Menge Auto. Die 300er sind bei öffentlichen Kassen in den USA sehr beliebt. Die Chrysler bieten mehr als die teureren Konkurrenten. Die Beliebtheit bei der amerikanischen Polizei erklärt sich unter anderem durch die hochleistungsfähigen Motoren. Bereits im ersten Blues Brothers Film wird die Leistung mit "Bullenmotor" und "Bullengetriebe" geadelt.Tatsächlich sind gebrauchte Chrysler 300 Touring ein motorischer Leckerbissen. Die unterste Leistungsebene definiert ein 2,7-l-Benziner. Der Diesel ist mit 218 PS unterwegs. Der 6.1 Hemi-V8 STR8 schickt gut 430 PS an die Kurbelwelle. Das geht natürlich nicht ohne einem hohen Spritkonsum. Das Design verrät, dass hier dem Spritsparwahn entgegen getreten wird.