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Chrysler Van

Die Geschichte

Chrysler ist als US-amerikanischer Autobauer freilich schon seit Jahren erfolgreich im Van-Segment aufgestellt. Der Chrysler Voyager, den es auch als Grand Voyager zu kaufen gibt, wird nun bereits seit 1984 ununterbrochen gebaut.

Der Chrysler Voyager wurde und wird in den für Chrysler typischen Versionen LE, SE, ES, LX und LS gebaut. Autokenner wíssen, dass der Chrysler Voyager darüber hinaus auch unter anderen Markennamen des Mutterkonzerns Chrysler Motors verkauft wurde, so nämlich als Plymouth - die Marke wurde zwischenzeitlich eingestellt - und auch als Dodge. Der Voyager wurde zunächst nicht in Europa verkauft, da Vans hierzulande noch nicht wirklich vertreten waren, einmal von dem legendären VW Kleinbus abgesehen. Erst in den 1990ern nahm die Begeisterung für jenes Segment zu, wodurch sich auch der Chrysler Voyager einer wachsenden Beliebtheit auf dem europäischen Markt erfreuen konnte. Aktuell ist der Voyager in der fünften Generation erhältlich, die seit 2008 verkauft wird. Bis auf die erste Generation, die in Europa recht rar ist, sind alle Generationen des Vans auf dem Gebrauchtwagenmarkt zu finden und aufgrund ihres großzügigen Platzangebots begehrte Familienvans. Die Karosserievariante Grand Voyager bietet eine zusätzliche Sitzbank oder zusätzlichen Stauraum für Großfamilien.

Facelifts und Updates

Für die zweite Generation, die ab 1991 bis 1995 gebaut wurde, entschied man sich für schmalere und breitere Frontscheinwerfer, die sich harmonischer in die Front einfügten und etablierte zum ersten Mal den für alle modernen Chrysler-Modelle typischen Kühlergrill, der in der Mitte ein Kreuz aufweist. Die Schwestermarken Dodge und Plymouth blieben jedoch der ursprünglichen Optik der ersten Generation länger treu. Zu einer völligen Überarbeitung entschied man sich bei der nächsten Generation und offerierte zudem eine neue Motorenpalette. Ab der vierten Generation wurde vor allem der Kühlergrill erneut stärker akzentuiert und zunächst nur mit dem Chrysler-Emblem in Chromoptik geschmückt, während man sich bei der fünften Generation für sehr viel mehr Chrom entschied. Obgleich das Fahrzeug auch aktuell noch verkauft wird, wurde es nun optisch in geringerem Maße überarbeitet und wird als Lancia Voyager verkauft. Wesentliche Veränderungen fanden im Interieur statt, welches sich nun durch deutlich wertigere Materialien auszeichnet. Außen musste freilich das Chrysler-Emblem dem Lancia-Emblem weichen.

Die Motorisierung

Bis auf die erste Generation wurde der Van Chrysler Voyager sowohl mit Diesel als auch mit Benzinern angeboten. Die Benzinermotoren der ersten Generation leisteten zwischen 86 PS und 165 PS. Ab der zweiten Generation standen überarbeitete Benzinmotoren mit einem Leistungsspektrum zwischen 116 PS und 142 PS zur Verfügung sowie Dieselmotoren mit einem Leistungsspektrum zwischen 116 PS und 163 PS im Angebot. Allerdings wurde das Diesel-Angebot erst sukzessive ausgebaut, so dass sowohl in der zweiten als auch in der dritten Generation das selbe 2,5-Liter-Aggregat zum Tragen kommt. Dieses wurde für die vierte Generation etwas leistungsgesteigert und lieferte fortan 121 PS, wobei ein zweiter 2,8-Liter-Diesel hinzukam, welcher mit 163 PS die Spitzenmotorisierung unter den Dieseln darstellte. Für den aktuellen Lancia Voyager, der in Nordamerika als sechste Generation des Chrysler Voyager verkauft wird, hat man die Modellpalette nochmals überarbeitet. Den Diesel gibt es nun in einer leistungsgesteigerten Version mit 178 PS. Neu ist der 3,6-Liter-V6 mit 283 PS.