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Hyundai Tiburon

Hyundai Tiburon

In der Klasse der Sportcoupés setzten die Autohersteller aufgrund des dynamischeren Handlings vielfach auf Modelle, die an den Hinterrädern angetrieben wurden. Der südkoreanische Fahrzeugkonstrukteur Hyundai übernahm dieses Antriebskonzept für seine Coupés erst relativ spät, als er im Jahr 2008 einen Zweitürer innerhalb seiner Baureihe Genesis präsentierte. Weiterlesen

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Prestigeträchtige Coupés begleiten die weltweite Exportoffensive von Hyundai

Zuvor hatten die Asiaten in den 1980er Jahren zu Beginn ihrer weltweiten Exportoffensive ein Sportmodell mit Frontantrieb ins Programm genommen, das auf Basis der kompakten Limousinen der dritten Pony-Generation entwickelt worden war und in Europa sowie anderen Teilen des Weltmarkts unter der Bezeichnung S-Coupé vermarktet wurde. Zwar konnten die 2+2-Sitzer in der Zulassungsstatistik bei weitem nicht mit den Hyundai-Limousinen der Kompakt- und Mittelklasse mithalten. Doch wollten die koreanischen Newcomer allein schon aus Prestigegründen nicht darauf verzichten, ihren Umsatzbringern weiterhin sportliche Modelle wie das Hyundai Coupé oder den Tiburon an die Seite zu stellen.

Mit dem Tiburon setzt Hyundai die Tradition seiner Frontantriebs-Coupés fort

So fiel Mitte der 1990er Jahre die Entscheidung, das Frontantriebskonzept zunächst weiter zu nutzen und eine neue Generation von Coupés zu entwickeln. Im Jahr 1996 stellte Hyundai einen optisch runderneuerten kompakten Zweitürer vor, der in vielen Ländern unter der Bezeichnung Hyundai Coupé in den Handel kam und die Tradition der Frontantriebs-Coupés der Koreaner fortführte. Auf einigen Märkten jedoch nahm Hyundai die Coupés unter dem Namen Tiburon in sein Programm auf. Bis zur Ablösung durch den zweitürigen Genesis ergänzte der in zwei Generationen gefertigte Tiburon dann bis zum Jahr 2009 die Modellpalette des inzwischen weltweit etablierten Herstellers.

Mit der Coupé-Baureihe Tiburon schärft Hyundai sein Markenprofil

Auf dem Markt für Gebrauchtwagen war der Tiburon danach eher selten zu finden. Der Grund: Das letzte Frontantriebs-Coupé von Hyundai lief in Südkorea zwar in Großserie vom Band. In Europa allerdings fanden während der Bauzeit des Tiburon jährlich wenig mehr als 2000 Neuwagen ihren Weg zu den Kunden. Dennoch leisteten die Coupés einen wichtigen Beitrag, das Markenprofil von Hyundai zu schärfen, zumal die Asiaten den Tiburon bald auch bei offiziellen Rallyemeisterschaften antreten ließen. Passend zum sportlichen Image wertete Hyundai die Tiburon-Baureihe in der zweiten Generation überdies mit stärkeren Motoren und einem neuen Styling sowie größeren Abmessungen auf.

Die erste Generation der Tiburon Coupés fertigt Hyundai von 1996 bis 2001

Pfeilartig zugespitzte Front mit breiter Schürze und großen Lufteinlässen, flach angelegte Frontscheibe, modellierte Kotflügel und kurze Überhänge, mit diesen Gestaltungsmerkmalen zeigte sich der Tiburon als typischer Vertreter eines kompakten Sport-Coupés. Diesem Profil entsprachen zugleich die Abmessungen, die mit einer Länge von gut 4,34 Metern und einer Höhe von 1,31 Metern klassenüblich ausfielen. Mit dem Jahr 1999 präsentierte Hyundai eine gründlich überarbeitete Version des Tiburon, die zugleich das sportliche Profil schärfen und den Coupés einen auffälligeren Auftritt verschaffen sollten. Das gerundete Heck erhielt in den Topausführungen einen groß dimensionierten Heckflügel, der in der Rückansicht neue Akzente setzte. Die Front erhielt durch vier Rundscheinwerfer und eine entsprechend der Konturen der Beleuchtungsanlage rundlich ausgeschnittene Motorhaube einen neuen Charakter.

In der zweiten Generation gibt Hyundai dem Tiburon einen sportlicheren Auftritt

Mit dem Modelljahr 2002 wertete Hyundai die Coupé-Baureihe seiner Tiburon hinsichtlich Abmessungen und Motorisierung deutlich auf. Der Radstand wuchs von zuvor 2,47 Meter auf nunmehr 2,53 Meter. Zugleich legte der weiterhin als 2+2-Sitzer gefertigte Tiburon in der Länge auf knapp 4,40 Meter zu und wurde überdies um einige Zentimeter breiter. Dazu gestalteten die Hyundai-Designer die Karosserie neu, die jetzt sachlicher und kraftvoller wirkte. Elemente wie Seitenschweller und ein Heckspoiler sorgten für zusätzliche sportliche Akzente. Die Frontscheinwerfer wurden unter einem breit angelegten Klarglasgehäuse untergebracht und die vormals schmalen Rückleuchten durch eine fast quadratisch geformte Anlage ersetzt. Gegen Ende der Bauzeit des Tiburon veränderte Hyundai nochmals das Gesicht der Coupés, die ab dem Jahr 2007 mit weit in den Vorderbau gezogenen länglichen Scheinwerfern sowie einer mit Querstreben versehenen Frontschürze bis 2009 vom Band liefen.

Die Hyundai-Ausstattungslinien der Baureihe Tiburon

Sportsitze, Klimaanlage, Tempomat, elektrisches Schiebedach und Alufelgen, mit solchen Merkmalen wurde Hyundai auch beim Tiburon seinem Image gerecht, Fahrzeuge mit besonders guter Ausstattung anzubieten. Im Programm standen die Coupés in der Basisversion als Tiburon GLS sowie mit dem Ausstattungspaket Style. Darüber hinaus gab es den Tiburon in den unterschiedlichen Bauphasen in Sondereditionen, die etwa Ledersitze oder eine Klimaautomatik serienmäßig beinhalteten. Flaggschiff im Programm war die GT-Version des Tiburon, für die Hyundai einen V6-Motor verbaute.

Die Motorisierungen der Tiburon Coupés von Hyundai

In der erst ab dem Baujahr 2002 verfügbaren V6-Version verbauten die Südkoreaner ein Triebwerk mit 2,7 Litern Hubraum, das zum Zeitpunkt der Markteinführung eine Leistung von bis zu 121 kW (165 PS) abrufen konnte. Mit einer Spitzengeschwindigkeit von gut 220 Stundenkilometern und einer Standardspurtzeit von etwas über acht Sekunden war der GT das schnellste Coupé der Baureihe Tiburon. Standardmotorisierung waren ansonsten Vierzylinder, die Hyundai in den Hubraumklassen von 1,6 Liter bis 2,0 Liter mit Leistungswerten zwischen 77 kW (105 PS) und 105 kW (143 PS) anbot.

Technische Daten Hyundai Tiburon

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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