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Opel Kastenwagen

Die Geschichte

Kastenwagen sind vor allem für Kleinunternehmer praktisch, die sich unter anderem im Handwerksbereich oder in solchen Bereichen angesiedelt haben, in welchen häufigere Kleintransportfahrten notwendig sind. Für diese Zielgruppe bietet Opel seit 1986 den Opel Combo an, einen Kastenwagen, der genau diesen Zweck erfüllt.

Die erste Generation des Opel Combo, mit welchem man 1986 zum ersten Mal in das Kastenwagensegment vorstieß, basierte auf dem Opel Kadett E, während die weiteren Generationen, welche ab 1993 gebaut wurden, auf den kleineren Opel Corsa respektive auf dessen Plattform basierten. Nach dem Generationswechsel von Generation B zu C im Jahre 2001 entschied man sich, den Combo auch mit einer Vollverglasung einzuführen, wobei sich hier die Zielgruppe von dem Kleinunternehmer zur Familie hin verschob. Allerdings wurde auch im Rahmen der Generation C nach wie vor Combo Kastenwagen für gewerbliche Zwecke ohne Vollverglasung gebaut.Waren die Combo-Modelle bis einschließlich 2011 alle genuine Opel-Modelle, welche sich die Plattform mit einem weiteren Opel-Modell teilten (Kadett, Corsa), so änderte sich das mit der Einführung der aktuellen Generation, die es seit 2012 gibt. Seit 2011 stellt Opel nämlich keine eigene Kastenwagen mehr her, sondern lässt sich von Fiat beliefern. Der aktuelle Combo ist zum überwiegenden Teil ein Fiat Doblo II, der jedoch modifiziert wurde, so dass er das typische Opel-Gesicht trägt und sich harmonisch in das bestehende Produktportfolio einfügt.

Updates und Facelifts

Im Laufe der sehr langen Bauzeit des Combos hat sich dessen Erscheinungsbild freilich verändert. Teilte sich die erste Generation noch diverse Designelemente mit dem Kadett E, änderte sich das mit der nächsten Generation, welche die Front des Opel Corsa erhielt. Diese stimmte mit der Motorhaube 1:1 mit dem Opel Corsa überein. Ein kleines Update erhielt die zweite Generation 1995 als eine Rückbank eingebaut wurde und im hinteren Bereich der Kabine Fenster eingesetzt wurden. Auch die Generation C teilte sich die Frontpartie mit der zeitgleich gebauten Version des Corsa, stimmte optisch aber nicht vollkommen mit ihr überein. Die gewerbliche Version wies an ihrem Kühlergrill keine Chromleiste auf, wohl aber die "Familienversion" mit vollverglastem Kasten samt Sitzbank. 2003 wurden die Chromleiste sowie der Frontstoßdämpfer modifiziert - parallel zum Opel Corsa. Das zeitgleiche Facelift wurde aufgrund der bereits angesprochenen Übereinstimmung der Front möglich.Die aktuelle Version des Combo lehnt sich zwar durch zahlreiche Details an das typische Äußere der aktuellen Opel-Modelle an, doch bei genauem Hinsehen fällt die frappierende Ähnlichkeit mit dem Fiat Doblo II sofort auf. Während man die Front noch typisch für Opel nennen kann, ist das Heck jedoch nahezu unverändert das Heck des Doblo II.

Die Motorisierung

Der Combo wurde in der Version C mit zwei Benzinmotoren mit jeweils 1,4 Liter Hubraum und 90 PS sowie 1,6 Liter Hubraum und 94 PS angeboten und zugleich mit zwei Dieselmotoren mit jeweils 1,3 und 1,7 Litern Hubraum und 75 respektive 100 PS. Für die aktuelle Version stehen drei Benziner mit einer Leistung von 95 bis 120 PS zur Verfügung und mehrere Dieselmotoren mit einer Leistung von 90 bis 135 PS.