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Opel Limousine

Geschichte und Zielgruppe

Lange vor den Kleinwagen gehörte die klassische Limousine zum Kerngeschäft von Opel. Die bekanntesten Limousinen der letzten Jahre, die sich auf dem Gebrauchtwagenmarkt großer Beliebtheit erfreuen, sind die Modelle Vectra, Omega und Insignia.

Die älteste der oben genannten Limousinen ist der Opel Omega, der bereits ab 1986 gebaut wurde und bis in das Jahr 2003 ein integraler Bestandteil des Portfolios war. Der Omega sollte damals die gutbürgerliche Mittelschicht ansprechen und galt zu seiner Zeit als hochtechnologisches Auto. Bereits die erste Generation des Omegas, der zur oberen Mittelklasse zählte, wartete mit einer modernen und damals luxuriösen Ausstattung auf wie beispielsweise einem Bordcomputer und Velourssitze. Die zweite Generation, die wurde erst neun Jahre eingestellt.Der Vectra sollte vor allem all jene Ansprechen, die sich die obere Mittelklasse nicht leisten konnten und dennoch nicht auf eine Limousine verzichten wollten. Der Vectra sollte sich zu einem sehr erfolgreichen Modell entwickeln und wurde in drei Generationen bis 2008 gebaut. Ab 2008 entschied sich Opel den Vectra nicht weiterzuführen und stattdessen ein neues Modell, den Opel Insignia einzuführen. Der Insignia wurde mit leicht höherwertigen Materialien ausgestattet, während sein Innenraum etwas mehr Platz bot. Dadurch ist der Insignia allerdings auch ein wenig teurer als der Vectra C. Mit dem Insignia versuchte man sich vor allem im hart umkämpften und schrumpfenden Limousinenmarkt mit einem neuen Produkt gegen Mercedes und Co. zu behaupten.

Facelifts

Die erste Generation des Omega wurde im wesentlich bei ihrem ursprünglichen Bild belassen, nur verzierte man später die Stoßfänger mit Chrom. Zudem kam es zu einer Überarbeitung des 3-Liter-Motors. Anders verfuhr man beim Omega der Generation B, die 1999 ein größeres Facelift bekam, bei welcher die Front sowie das Heck des Fahrzeugs völlig neu gestaltet und dabei eckiger wurde. Allerdings galt das Modell nach knapp zehn Jahren mit nur leichten Veränderungen nicht mehr als innovatives Fahrzeug. Doch den guten Fahreigenschaften ist es zu verdanken, dass der Omega beider Generationen noch immer als Gebrauchtwagen begehrt ist.Beim Vectra fanden bereits in der ersten Generation ein größeres Facelift statt, bei welchem die wohl auffälligste Veränderung war, dass der Opel-Blitz von der Motorhaube zurück auf den Kühlergrill verlegt wurde. Die B-Generation erfuhr ebenfalls ein großes Update, welches neue Türgriffe, Seitenschweller, Lacke und diverse Ausstattungsmerkmale im Innenraum enthielt. Der Insignia besitzt seit 2013 mit LED-Leuchten modifizierte Frontscheinwerfer, über ein leicht verändertes Heck - hier würde eine Chromleiste eingeführt - sowie über überarbeitete Motoren.

Motorisierung

Der Opel Omega wurde in der ersten Generation mit unterschiedlichen Benzin- und Dieselmotoren mit einer Leistung von 73 PS (Diesel) bis 204 PS (Benziner) angeboten. Die Motoren der Generation B waren überwiegend Überarbeitungen der Motoren der Generation A mit einer leicht gesteigerten Leistung. Der größte Motor war ein 3-Liter-Benziner, welcher 211 PS leistete. Die drei Generationen des Vectra weisen eine Motorisierung von 57 PS bis maximal 280 PS auf. Den Opel Vectra gab es außerdem in der OPC-Variante (280 PS) und Sportauslegung. Für den Opel Insignia werden 11 Benzin- und 7 Dieselmotoren mit einer Leistung von 110 PS bis 325 PS angeboten.