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BMW M3 Touring – lieber spät als nie

Audi hat einen, AMG auch und Alpina sowieso: Die Rede ist von sportlichen Mittelklasse-Kombis. Doch nach langem warten hat sich nun auch BMW zum ersten offiziellen M3 Touring der Unternehmensgeschichte durchringen können. Wir haben die Fakten.

Es hat ein wenig länger gedauert bis bei BMW der Groschen gefallen ist. Hatte man bei der zukünftig zur BMW Group gehörenden Manufaktur-Marke Alpina bereits Ende der 1980er-Jahre das bis heute bestehende Potenzial eines sportlichen Touring-Modells erkannt, musste die hauseigene Motorsport GmbH mehr als 30 Jahre auf das „Go“ aus der Konzernzentrale am Münchner Petuelring warten. Bereits der E46 stand als M3-Prototyp bereit, doch erst die aktuelle 3er-Generation, als Touring intern G21 genannt, erhält nun die höheren Weihen des M-Siegels.

BMW-M3-Touring-Front

Ein Super-Touring zum 50. Geburtstag

Exakt 50 Jahre ist die eigene Motorsporttradition nun gewachsen und so belohnt man sich zur Mitte der Feierlichkeiten eben mit dem ersten BMW M3 Competition Touring M xDrive (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 10,4-10,1 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 235-229 g/km)². Hinter dem sperrigen Namen verbirgt sich ein aufgeputschter 3er Kombi, dessen 510 PS vor allem die Rucksack-Mitbewerber um Audi RS 4 Avant (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 8,8 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 201 g/km)² und Mercedes-AMG C63 T-Modell das Fürchten lehren sollen. Der 3,0 Liter große Reihensechszylinder-TwinTurbo stemmt überdies stolze 650 Newtonmeter Drehmoment und beschleunigt den 1,9 Tonnen schweren Allrad-Kombi in 3,6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100.

BMW-M3-Touring-Interieur

Rasend schnell, aber auch schwer

250 km/h Höchstgeschwindigkeit sind Serie, gegen Aufpreis kann wie gewohnt das M Driver’s Package mit einer Vmax-Anhebung auf 280 km/h geordert werden. Ein 8-Gang M Steptronic Getriebe mit Drivelogic sortiert die Leistung, für noch mehr Spaß am Kurvenfahren sorgt ein aktives M Differenzial an der Hinterachse. Wie auch bei der Limousine sowie den M4-Schwestermodellen hat die M GmbH ein größeres Kühlsystem sowie eine erweiterte Ölversorgung verbaut, damit auch der flotte Einsatz auf der Rennstrecke möglich ist. Der sehr variabel gehaltene xDrive-Allrad lässt sich derweil je nach Fahrprogramm hecklastiger oder gänzlich auf 2WD-Antrieb umschalten.

BMW-M3-Touring-Seats

M3 Touring mit Curved Display

Ab Werk München verbaut ist überdies ein adaptives M Fahrwerk, kombiniert an eine Doppelgelenk-Federbeinvorderachse sowie an eine Fünflenker-Hinterachse. Zum Stoppen kommt der M3 Touring serienmäßig mittels einer M Compund Bremsanlage, gegen Aufpreis wird eine Keramikbremse gereicht. Bei den Rädern hat der Kunde indes die Wahl zwischen 19 und 20 Zoll.

Im Innenraum zeigt sich bereits das Facelift der 3er-Reihe anhand eines stark geänderten Infotainment-Angebots. Das neue Curved-Display hat auch im M3 Einzug gehalten und verbindet das 12,3 Zoll messende Digitalcockpit mit einem 14,9 Zoll Infotainment-Bildschirm hinter einer durchgehenden Glasscheibe.

BMW-M3-Touring-Side-Rear

Das Wichtigste zum Schluss

Am Ende wollen wir euch das Wichtigste natürlich nicht vorenthalten. Denn neben Luft und Liebe transportiert der BMW M3 Competition Touring im Zweifel auch Gepäck. 500 Liter sind es im Normalfall, bis zu 1.510 Liter, wenn das Fondgestühl umgeklappt ist. Übrigens: Wer eine Anhängerkupplung wünscht, geht leer aus oder muss im Zweifel den Weg zum BMW Alpina B3 Touring (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 10,1 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 229 g/km)² gehen.

BMW-M3-Touring-Rear

Marktstart und Preise

Der neue BMW M3 Touring wird gemeinsam mit der Limousine im BMW Werk München gefertigt, die Produktion startet voraussichtlich im November 2022. Offiziell hat BMW zwar noch keine Preise bekanntgegeben, doch unter der Hand ist von 97.800 Euro die Rede. (Text: tv | Bilder: Hersteller)

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