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Unterbodenwäsche im Winter – wirklich nötig?

Die Unterbodenwäsche gehört zum regelmäßigen Pflegeprogramm eines Fahrzeugs, gerade im Winter. Wie du den Unterboden deines Autos im Winter reinigen und Rostbildung verhindern kannst, erfährst du hier.

Wie oft soll ich eine Autowäsche oder Unterbodenwäsche durchführen?

Wer sich mit Autos nicht auskennt, denkt beim regelmäßigen Pflegeaufwand des Autos an die oberen und sichtbaren Partien. Der Unterboden gehört allerdings zur regelmäßigen Autopflege dazu, um die Lebensdauer des Fahrzeugs zu erhöhen. Dabei ist ein häufiges Waschen gar nicht nötig und die Regel, wöchentlich zur Waschstraße zu fahren, ist längst überholt. Vielmehr gilt der eigene Ermessensspielraum, sodass die Häufigkeit der Wäsche ganz nach Bedarf und Situation ausfallen darf. Das gilt auch für die Unterbodenwäsche. An regnerischen Tagen beispielsweise gelangt Wasser beim Fahren automatisch unter den Wagen und reinigt den Unterboden gleich mit. So kann man dem schlechten Wetter immerhin ein Gutes abgewinnen.

Streusalz im Winter fördert Rostbildung

Im Winter gibt es einige Dinge zu beachten. Zu dieser Jahreszeit sammelt sich Streusalz an und bindet Wasser – das fördert die Rostbildung. Zwar sind Neuwagen mit einem Unterbodenschutz versehen, doch dieser überdauert nur ein paar Jahre. Ab dann ist eine Unterbodenwäsche mindestens einmal, besser noch zweimal pro Jahr empfehlenswert. Die Waschstraße reinigt deinen Wagen zwar professionell, allerdings solltest du vermeiden, sie bei Minusgraden aufzusuchen. Denn durch die anschließende Fahrt frieren neben Türschlössern auch Dichtungen und Kunststoffteile ein – für den Unterboden alles andere als optimal. In der Waschstraße hast du die Möglichkeit, eine Unterbodenwäsche zur Standard-Autowäsche hinzuzuwählen. Das ist zwar einfacher als die eigene Reinigung, allerdings halten vertrauenswürdige Quellen wie der ADAC teure Extraprogramme für unnötig. Darüber hinaus ist die Reinigung mit einem Hochdruckreiniger nicht effektiv und drückt das Salz nur weiter in die Ritzen.

Besser: Selbst Hand anlegen

In der Waschanlage kommt die Maschine ohnehin nicht in alle Bereiche. Grober Schmutz ist zudem leicht selbst zu entfernen. Dies kann beispielsweise mithilfe eines Dampfreinigers erfolgen. Halte ihn (auf mittlerer Stufe) einfach auf die verschmutzten Bereiche unter Aussparung der beweglichen Teile. Auch die Elektrik sollte besser nicht mit dem Dampfreiniger in Kontakt kommen. Für empfindliche Bereiche ist Druckluft geeigneter. Ebenso wichtig ist, den Unterboden ab und an in deiner Werkstatt auf Schäden untersuchen zu lassen. Dort kann auf der Hebebühne alles genau inspiziert und bestenfalls gleich behoben werden.

Tipp: Beim Gebrauchtwagenkauf Unterboden prüfen

Wenn du einen Gebrauchtwagen kaufst, lohnt der Blick auf den Unterboden. Wie sieht er aus? Frag nach, wann die letzte Unterbodenwäsche stattfand. Nimm sie gegebenenfalls als Erstes vor, damit das Salz vom Winter entfernt ist. Generell empfiehlt es sich, sein Auto schon vor Wintereinbruch winterfit zu machen. Dazu gehört auch, das Fahrzeug in der Waschanlage professionell waschen, polieren und wachsen zu lassen. So kann der Winter kommen und dir und deinem fahrbaren Untersatz nichts anhaben.

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