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Bi-Turbolader – Funktionsweise

Der Bi-Turbolader ist meist den „Großen" vorbehalten: BMW, Mercedes oder Audi statten ihre leistungsstarken Aggregate häufig mit damit aus, um eine Leistungssteigerung bei dennoch umweltfreundlichem Kraftstoffverbrauch zu erreichen. Wie funktioniert das?

Der Bi-Turbolader ist in Kolbenmotoren verbaut

Der Turbolader besteht aus einer Abgasturbine, die für den Antrieb des Verdichters zuständig ist. Der Verdichter erhöht den Luftdurchsatz. In der Folge muss der Kolben nicht so viel Ansaugarbeit leisten und der Motor hat eine höhere Leistung. Für seine Arbeit benötigt der Turbolader Energie, die er aus dem restlichen Druck der Abgase bezieht. Er lädt sich durch Staudruck oder durch die Bewegungsenergie der Abgase auf. Darüber hinaus ist in dem System ein Ladeluftkühler installiert. Dieser bewirkt eine Steigerung vom Ladedruck, ohne dass sich die Temperatur im Zylinder des Motors erhöht.

Im Bi-Turbo arbeiten zwei Lader parallel zueinander. Beide Turbolader sind kleiner als bei der Verwendung von nur einem Lader. Sie sind absolut baugleich konstruiert und werden im Englischen als Twin-Turbo bezeichnet. In der Konsequenz erfolgt der Antrieb von zwei Zylindern. Das System kann effizienter arbeiten, wobei Sie als Fahrer nicht so viel Gas geben müssen.

Eine Sonderform ist der sequentielle Bi-Turbolader. Dabei erfolgt die Aufladung nicht permanent von beiden Ladern. Das System schaltet den zweiten Lader zu, wenn der entsprechende Bedarf besteht, weil beispielsweise die Leistung erhöht werden soll.

Die Komponente hat Vor- und Nachteile

Der Bi-Turbolader findet seinen Einsatz überwiegend bei großen und leistungsstarken Motoren. Ob Diesel oder Benziner - beide können den Turbolader eingebaut haben. Die Vorteile überwiegen den Nachteilen, vor allem dann, wenn Sie moderne Motoren betrachten.

  • Im Gegensatz zum Saugmotor kann der Motor mit Turboladung viel mehr Reserven freimachen. Gleichzeitig benötigt der Turbomotor weniger Kraftstoff. Die Ersparnis kann bis zu 40 Prozent betragen. Aus diesem Grund bauen die Hersteller in nahezu allen modernen Motoren Turbolader ein.
  • Die Emissionswerte sind umweltfreundlicher als bei Saugmotoren. Die Fahrzeuge erfüllen höhere Normen. Eine Ersparnis in der Kfz-Steuer und die Erteilung einer grünen Umweltplakette sind die Folge.
  • Das Drehmoment ist höher und gleichzeitig haben die Motoren eine leichtere Bauweise. Dies kommt dem Verhalten beim Bremsen und bei der Beschleunigung zugute.
  • Die Nachteile des Motors liegen in der hohen Betriebstemperatur. Außerdem sind die Aggregate empfindlicher bei Problemen mit der Ölversorgung und bei Verunreinigungen im aufwendigen Abgassystem.

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