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Honda Accord: Im Akkord in die Top 10

Der Accord der dritten Generation war noch ein richtig schönes Kind der Achtziger. Ein gefälliges Design, aber mit diesen typischen Honda-Attributen, die dem Auto einen sehr aggressiven, sportlichen Touch geben. Aber wie hat es der Accord in die Top 10 der weltweiten meist gebauten Autos geschafft?

Der Honda Accord war mit Motorleistungen über 100 PS keinesfalls untermotorisiert. Oder, wie Kai es formulieren würde: Drehzahlmesser mit optimistischen 8.000 Höchstdrehzahl und 220 km/h Höchstgeschwindigkeit auf dem Tachoblatt. Gut, unser heutiges Exemplar mit seinen 102 PS bringt es nur auf 178 km/h Spitzengeschwindigkeit, ist aber dafür in 10 Sekunden schon auf Landstraßentempo. Übrigens hatte der Honda Accord damals schon doppelte Querlenker. Das war zu der Zeit 'state of art' im Fahrwerksbau, wenn man Geld ausgeben wollte und ein hammer Fahrwerk haben wollte.

Und woran man erkennt, dass japanische Autos wie der Honda Accord überwiegend für den Export gebaut wurden? Das verrät euch Kai in unserem heutigen Video. Viel Spaß!

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Oh, was haben wir hier? Erst mal Brille. Die am meisten gebauten Autos der Welt: Platz 1 ein Corolla von Toyota. Platz 2 der Ford F-150. Platz 3 der Golf, war klar. 4, Passat, dann der Käfer... Ach oh, interessant, dann der Honda Civic und dann wieder ein Honda und zwar Platz 7 geht an den Honda Accord mit 17,5 Millionen gebauten Exemplaren seit 1976. Heute geht's im Akkord um den Honda Accord. Ich bin der Kai von AutoScout24, seid gespannt! Man könnte ja meinen, dass Sōichirō Honda bei der Namensgebung des Honda Accord die fleißige Akkordarbeit der Japaner gemeint hat. Falsch! Er meinte, dass man Mensch, Auto und Gesellschaft in Einklang bringen sollte. Englisch: Accord. Das ist ein Honda Accord von 1989, der dritten Generation. Ein wirklich tolles Exemplar! Ja, der Accord der dritten Generation war noch so ein richtig schönes Kind der Achtziger. Kurz danach, also der ist '89 gebaut, kam die vierte Generation beim Accord. Die war schon ein bisschen rundgelutschter, aber nicht so wie die Designunfälle, die sonst da so passiert sind, so wie der Ford Scorpio oder der, ich glaube, X-90 von Suzuki oder die Krönung: der Multipla. Roberto Giolito, glaube ich, hieß der Designer, den muss man mal beim Namen nennen. Ich glaube, bei dem hat der Wein einfach Kork gezogen. Keine Ahnung. Honda, echt sportlich die Marke! Ich möchte nur mal erwähnen in der aktuellen Formel 1, wer fährt allen um die Ohren? Max Verstappen, was für ein Motor? Sag mal, warum hat man denn hier keine einheitliche Lösung? Da. Ähm, was fährt Max Verstappen? Honda-Motor, sehr erfolgreich und auch hier ist es so, das ist die dritte Generation, haben schon alle Motoren über 100 PS, der hier hat 102 PS. In der sechsten Generation gab's dann schon die Type R Modelle mit über 200 PS. Echt irre. Wenn man mal überlegt, in der Zeit so ein B3 Passat, 72 PS damals. Also, das waren schon immer sportliche Motoren. Wir haben hier, wie gesagt, Vierzylinder, Sauger, das Ding läuft grundsolide. In dem Fall ist das Auto handgerissen. Und später dann, in der vierten Generation, gab es übrigens auch sehr coole Automatikmodelle, vielleicht ein anderes Mal. Aber das hier ist auf jeden Fall nicht untermotorisiert, fährt gut los und macht richtig Spaß. Echt ein gefälliges Design, aber mit diesen typischen Honda-Attributen, zum Beispiel diese flach abfallende Haube, was dem Auto natürlich einen sehr aggressiven, sportlichen Touch gibt. Und überhaupt der Designweg beim Accord sehr interessant. Das erste Modell war ein Hatchback, ein zweitüriges Coupé, also eigentlich genauso wie der VW Scirocco. Ja, jetzt in der dritten Generation haben wir wieder eine viertürige Limousine, mit diesen sehr stark runtergezogenen Fensterlinien, was innen drinnen natürlich so ein Salongefühl gibt. Also, du hast eine sehr gute Rundumsicht. Welches Auto hat es noch aus der Zeit? Genau. Der W140 von Mercedes-Benz. Also, japanische Autos sind immer für den Export gebaut. Das sieht man sehr schön an diesem Auto, weil du kommst hier nicht rein ohne Schlüssel, du brauchst immer den hier. Warum ist das so? Nehmen wir mal Südafrika, das sogenannte Hijacking von Autos, dass sie dir an einer Kreuzung, dir einfach den Kofferraum aufmachen. Du brauchst immer einen Schlüssel. Das geht so weit, dass du sogar hier auf der Hutablage auch noch ein Schloss hast, damit du die Rücksitzbank umlegen kannst. Das heißt, wenn du ins Auto einbrichst, kommst du nicht automatisch in den Kofferraum, um das auszurauben. Und du kannst sogar vorne die Tankklappe abschließen. Gibt es auch nochmal eine Schüssel für, also man geht hier echt auf Nummer sicher. Kommen wir zum positiven Teil, dem Kofferraum. Und der Kofferraum, wirklich praktisch. Flache Ladekante, schön groß, ebene Fläche. Übrigens auch hier die Haube durchlackiert, ich hoffe es ist original so, die hat nicht eine zweite Dusche gekriegt. Und wenn man so ein tolles Auto baut, kann man auch stolz sein darauf. Deshalb schreibt man hier Honda hin, ein Honda-Zeichen und hier nochmal Honda Accord. Übrigens zum Thema Salongefühl: guckt euch mal die Scheibe an. Die ist fast so hoch wie sie breit ist, fast quadratisch. Also, man guckt hier echt runter. Das ist irgendwie mega angenehm und zeitgemäß. Ja, was haben wir hier hinten? Aschenbecher, obligatorisch. Gab es in der Zeit. Mit der Hand wurde gekurbelt, diese klassischen Knöppe zum Verschließen, nicht einfach so profan so ein Stecker obendrauf, wie man es bei uns gemacht hat. Eine Mittelarmlehne. Ja, ausreichend Platz nach oben, obwohl das Auto innen drinnen klein wirkt. Übrigens hatte der Honda Accord, also dieser hier, doppelte Querlenker. Das war damals 'state of art' im Fahrwerksbau, wenn man Geld ausgeben wollte und ein hammer Fahrwerk haben wollte. Honda hat das gemacht, hat dafür gesorgt, dass man eine sehr flache Haube bauen konnte, auch hinten, wie gesagt, hat alles sehr kompakt gehalten und das hat dafür gesorgt, dass dieses Auto wirklich ein sehr sportliches, aber neutrales Fahrverhalten hat. Diese Fahrwerkstechnik mit den doppelten Querlenkern, war so innovativ, dass man das sogar in der Formel 1 verbaut hat, weil zu der Zeit war Honda auch in der Formel 1. Ja, war sch*** teuer und Honda hat sich diesen Luxus geleistet, zum Beispiel auch im Honda NSX, einer der besten Sportwagen aller Zeiten. Ja, während unserer Set-Fotograf hier ein paar Bilder macht. Übrigens, wenn ihr uns gut findet, also die Videos, also Marie und mich auch noch, dann liked doch das Video, abonniert den Kanal, dann seid ihr immer informiert, würde uns sehr freuen. Und jetzt geht's im Akkord weiter. So, was ist denn er jetzt gelaufen? 106.000 km laut Tacho. Das Auto ist Baujahr '89, jetzt muss ich kurz rechnen, sind 30, 31, 35 Jahre. Sieht man das dem Auto an? Ne, also, wirklich sehr guter Pflegezustand und auch so nichts gerissen, einwandfrei! Das ist halt ein schönes Design, finde ich. Nehmen wir nur mal die Armaturen, ganz klar gezeichnet, Drehzahlmesser mit optimistischen 8.000 Höchstdrehzahl, 220 km/h Höchstgeschwindigkeit. Was hast du im Tank? Deine Temperatur. Dann noch so ein Autogadget, was dir anzeigt, falls mal eine Lampe ausgestiegen ist. Ja und ansonsten ist hier alles selbsterklärend. Du hast hier die Einstellung für die Spiegel, typisch Amerikaner, ein Coin-Halter, damit du hier deine Brücke bezahlen kannst, et cetera. Warnblinkschalter. Die Belüftung, absolut selbsterklärend über die Tasten. Radio, schöne Position. Na, ich würde mal sagen: Nichtraucherauto. Top. So, was haben wir unten noch? Kassettenhalter, dann Nebellicht etc., dann hast du hier unten noch die Möglichkeit, die "Side Vent Pull Open"... Ach so, du kannst auch von außen Luft reinlassen. Das ist noch so ein Überbleibsel von älteren Autos, konnte man früher machen, auch zum Beispiel auch bei den Amis, dass du einfach über den Fahrtwind dich selber bewedelt hast lassen. Also, das ganze Auto ist schlicht schön, sag ich mal so. Also, man sitzt hier gerne drinnen. Also das ist echt toll. Übrigens beim Herfahren, wir sind hier so eine Polterpiste gefahren, was ein bisschen ruppelig war, hier knarzt nichts, hier klappert, nix. Alles, na eben nigelnagelnew. So fühlt es sich an. Apropos fahren, wir fahren jetzt. Ach, da werden Erinnerungen wach. Ich glaube, Mitte der 90er habe ich so ein Ding mal gefahren für ein Jahr. Cooles Auto! Ja und wie immer: der Erfolg des Honda Accord hing mit den USA zusammen, weil da drüben hat sich das Ding verkauft wie geschnitten Brot. Von der ersten Generation über 200.000 Stück. Und neben der wirklich guten Ausstattung, der sprichwörtlichen Zuverlässigkeit, war auch der Verbrauch ausschlaggebend. Weil, Ölkrise lässt grüßen, in den USA hat man auch langsam ein bisschen drauf geguckt, was so ein Ding säuft. Ja, wie gesagt, die Haltbarkeit war ein ganz wichtiger Punkt. Die Amis hatten so ein bisschen von ihren eigenen Autos auch so die Schnauze voll, weil die Unfälle, die die Amis teilweise in den 80er Jahren da zusammengekloppt haben, schlimm. Und das Ding fuhr einfach, ganz stumm im Akkord. Der Accord. Und der Accord war so erfolgreich, dass sich die Japaner, dann irgendwann gesagt haben, da bauen wir doch gleich ein eigenes Werk. Das erste Werk eines japanischen Autoherstellers in den USA. Ja, Honda. Nicht Toyota. Apropos Toyota: Shōichirō Toyoda – selber Vorname wie der von Honda – hat 1982 den Camry gelauncht. Nicht ohne Grund, weil Toyota hat nämlich ganz genau beobachtet, was Honda so in den USA anstellt und diesen mega Erfolg hatte. Was haben die sich gesagt? Bauen wir doch was Ähnliches. Krass, wa? Ja und als dann der Camry kam, musste wiederum Honda nachlegen und Shōichirō Honda hat sich dann wiederum gesagt, dann machen wir so ganz wilde Sachen, wie zum Beispiel Klappscheinwerfer. Gab's beim Accord. Das war natürlich damals wie der Knall im All. Corvette C4, BMW 850. Das waren Autos mit Klappscheinwerfern. Also, der Accord war auch immer ein Auto, was besondere Ausstattungsmerkmale hatte. Die Achse, hatte ich von erzählt oder eben auch Klappscheinwerfer. Geile Motoren, ja, coole Nummer. Oder eben auch der Aerodeck, ne? Das war ja damals ein Sportwagen mit Kofferraum. Seiner Zeit mega voraus. Tja, Baujahr '89, wie die Zeit vergeht. Offensichtlich nicht für alle gleich, weil die gute Qualität der Verarbeitung bei japanischen Autos, das gute Material oder so was wie eine Rostvorsorge hat natürlich dafür gesorgt, dass die natürlich besser die Zeit überlebt haben als viele Amis. Oder wie der Ami sagt: aged well. Versuch mal zum Beispiel einen Fiat 124 aus der Zeit zu kriegen, ohne Rost. Eher geht der Papst in eine Tabledance-Bar. Ja und der ist hier bald reif für ein 'H' oder der hat schon, der hat sogar schon ein 'H'. Hat er verdient. Also so ein Auto, sich einzutreten? Das macht echt Spaß. So und wenn es auch jetzt gefallen hat, liked unser Video, abonniert den Kanal und bis zum nächsten Mal, euer Kai. Ciao.

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