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Maserati Ghibli: Der Dreizack mit Ferrari-Motor!

Der Maserati Ghibli S Q4 vereint unter seinem Dreizack Exklusivität, einen hervorragenden Motor und puren Fahrspaß. Die besten Zutaten also, um daraus ein großartiges Auto zu bauen.

Um auch akustisch souverän auftreten zu können, wurde der V6 unter der Haube zusammen mit Ferrari entwickelt und das Ergebnis klingt fast wie ein V12.

Aber warum sollte man sich ausgerechnet diesen exklusiven Italiener in die Garage holen, wenn es doch auch reichlich Konkurrenz auf Augenhöhe gibt? Was kann der Maserati Ghibli, was die deutschen Mitstreiter aus dem Hause BMW, Mercedes oder Audi nicht können? Kai wollte es genauer wissen und hat sich hinter das Lenkrad der eleganten Limousine gesetzt.

Sein Fazit: am Infotainment-System kann es nicht liegen und auch das Platzangebot auf der Rückbank hält sich in Grenzen. Dafür ist der Maserati Ghibli S Q4 seiner Konkurrenz in einem Punkt um Längen voraus: Es ist die italienische Liebe zum perfekten Auto, welche den Maserati Ghibli zu etwas ganz Besonderem werden lässt. Wie sich dieser „Wüstenwind“ (Übersetzung von Ghibli) auf der Straße bewegen lässt, seht ihr hier in unserm neuen Video!

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Hallo, ich bin der Kai von AutoScout24 und diese Schönheit hinter mir ist ein Maserati Ghibli S Q4. Das Schöne an diesem Auto ist, der Motor wurde von Ferrari entwickelt oder mit Ferrari zusammen und klingt wie ein V12. Aber eben nur so klingt, weil es ist ein 3 Liter V6-Biturbo mit 430 PS. Dieses schöne Auto hinter mir ist die dritte Generation des Ghibli. Die ersten beiden Generationen waren reine Zweitürer mit V6-Motoren. Den gibt es jetzt nur noch mit 4 Türen und, was auch ganz neu ist, mit einem V8-Motor. Dann heißt er Trofeo. Der erste Ghibli war übrigens einer der schönsten Sportwagen, die je gebaut wurden. Kein Witz. Schaut euch den mal an. Was auch interessant ist, dass Maserati seine Autos oft nach Wüstenwinden benennt, also Wüstenwinde, die in der Nordsahara unterwegs sind. Ghibli ist ein Wüstenwind, übrigens eine andere Bezeichnung für diesen Wind ist Scirocco – auch ganz interessant, oder? So, und jetzt haben wir hier den besagten V6-Biturbo mit 3 Litern. Ferrari hat den mitentwickelt und gegossen wird der Block übrigens witzigerweise in den USA bei Chrysler. Und bei Chrysler gab's schon mal eine Verbindung, und zwar in den 80er Jahren, zwischen Maserati und Chrysler. Und damals hat ein Manager in den USA das eingefädelt, der hieß Lee Iacocca. Der hat übrigens den Mustang erfunden. Ja, und so ist das ein bisschen bei Maserati: viel Drama, viel auf und ab, aber die Marke gibt es immer noch und immer noch wunderschön, mit so tollen Motoren. Hier stellt sich natürlich die Frage: Wie wird hier geschaltet? Mit einer Achtgang-Automatik von ZF? Welch Überraschung! Wie macht sie das? Super! Natürlich hat er an der Seite so Zierrat dran, was so typisch Maserati ist. Zum Beispiel diese 3 Öffnungen hier drin. Dann hat er doch ein bisschen Coupé-Charakter, weil die Türen sind nämlich rahmenlos, was ihm ein edles Äußeres gibt. Übrigens auch bei hohen Geschwindigkeiten kein Pfeifen. Experten wissen was ich meine. Auch schön ist dieser Bereich hier, der hier so herumgezogen ist, mit dem Maserati-Emblem drauf. Sieht wirklich auch live richtig hochwertig aus. So, dann lasst uns zum Kofferraum kommen. Der lässt sich, wie zu erwarten, mit einem Fusswedler öffnen. Das ist sehr schön. Können andere Hersteller auch. Was andere Hersteller oft nicht können, ist mit einem Fusswedler das ganze wieder zuzumachen. Finde ich sehr gut, gerade wenn man mal die Hände voll hat. Ja, natürlich kann man über einen Schlüssel öffnen oder über einen Knopf hier drunter. Das machen wir jetzt mal. Und dann eröffnet sich ein Kofferraum von 500 Liter Volumen. So, die Rücksitzbänke lassen sich zwar umlegen, aber das ist eher so wirklich Alibifunktion. Ja, 500 Liter sind okay. Wenn du zu Zweit reist, mit anständig Gepäck. Wenn du zu Viert reist, wäre das wirklich wenig. Zumal es von Maserati keinen Kombi gibt. Wer will sowas auch? Ich kann mir das nur so erklären, da die vorderen Sitze gut belegbar sind, macht das Sinn. Die Rücksitzbank ist irgendwie – naja, die verhindert, dass vier... Wir schauen uns das mal an. So, jetzt sitzen wir in diesem schönen Ghibli. Was natürlich auffällt, ist die Innenverarbeitung. Die ist wirklich beeindruckend. Das ist alles purer Luxus. Muss man so sagen. Es ist sehr schön anzufassen. Alles extrem wertig. Auch die Kunststoffe. Das macht richtig was her. Zumal dieses Auto in einem Paket durchtapeziert wurde, das nennt sich Nerissimo, italienisch für extrem schwarz. Also, wenn man so will, das Vantablack von Maserati im Gegensatz zu BMW. Ja, dann guckst du hier auf diese schönen Armaturen. Das Auto ist bis 8.000 angezeigt, was es drehen soll, so viel schafft es nicht, aber auf dem Weg dahin, richtig schön Rabatz – hatte ich auch schon erzählt. Tachometer geht mal ganz sportlich bis 310. Du hast hier hinten diese riesengroßen schönen Aluminium-Schaltwippen. Man merkt immer wieder, genau wie bei Alfa übrigens, geht bei den Italienern Schalten vor Blinken, weil um an die Blinker ranzukommen, musst du die Finger doch ganz schön verlängern. Ich frage mich immer, wie das die Italiener mit doch ihren etwas kleineren Händen machen. Also bitte nicht falsch verstehen, aber wir wissen ja alle: Je weiter du nördlich kommst, je höher wachsen die Bäume. Startknopf ist da unten. Hier hast du natürlich die Einstellung für deine Getriebe-Funktion – ein wunderschöner Wählhebel. Das sieht aus wie Klavierlack hier. Geht alles schön langsam hoch. Auch hier wieder so die Cupholder in einer Größe – da passt eher ein Prosecco rein, als eine Wasserflasche. Aber es ist wirklich schön gemacht. Man kann hier nicht meckern. Oben eine wunderschöne Uhr, eine analoge Anzeige und dann das Infotainment-System. Das ist besser geworden. Die dritte Generation des Ghibli erste Serie hatte einen Bildschirm, das war echt Maserati nicht würdig, sagen wir mal so. Jetzt haben sie hier ein bisschen nachgelegt. Ist jetzt hochauflösend, ist touch, also reagiert auch sehr gut. Das ist irgendwie so – das ist das einzige an diesem Auto, was ich lieblos finde. Also hier hätte man wirklich mehr investieren können, um diesen Luxus, den das Auto so extrem versprüht, mehr zu unterstreichen. Na, Hannes? Geht es hinten noch, ist es noch halbwegs bequem? Wenn ihr es übrigens richtig bequem haben wollt, abonniert doch unseren Kanal. Da werdet ihr immer informiert, wann wir neue Videos rausbringen und wenn sie euch gefallen, könnte ihr sie auch liken und kommentieren, was uns natürlich mega freuen würde. So, und jetzt geht es weiter mit diesem italienischen heißblütigen Dreizack-Mobil. Kann man das so sagen? Ach egal. So, das wäre jetzt Kai sitzt hinter Kai – und, ich habe den Sitz sogar so eingestellt, dass man sagen würde, ich habe den rückbank-freundlich fixiert, ich würde sonst weiter hinten sitzen. Also das ist hier, nennen wir es mal sportlich eng. Schade eigentlich, weil es ist alles super verarbeitet, fasst sich wirklich toll an. Also alles, was man in der Hand hat, ist richtig wertig. Auch hier das Design der Lüftungsschlitze. Das ist wirklich mit sehr viel Liebe gemacht. Klar, mit Mittelarmlehne, chrom-umrandete Cupholder, wo aber leider eben keine teutonische Bierbüchse reinpasst, sondern nur so ein Prosecco-Büchschen. Ja, hier hast du nochmal Anschlüsse für Strom, USB... Stephan, mach' mal die Zündung aus, bitte. Das ist übrigens auch noch so eine Sache, die mir aufgefallen ist. Wenn du hinten sitzt und der Vordermann, also der Fahrer, steigt aus und macht die Zündung aus, geht natürlich der Sitz in die Komfortfunktion. Wenn du hier natürlich, wie ich, riesengroß bist, so wie Dirk Nowitzki, gibt es hier geschredderte Kniescheiben. Mmmh... gefährlich. Wie gesagt. Andererseits hast du Knöpfe, um das Heckrollo hoch zu machen und eine Sitzheizung. An sich ist alles vorhanden, um hier hinten glücklich zu werden, wenn ein bisschen mehr Platz wäre. Ist das schlimm? Nein, denn dieses Auto ist gebaut worden für Leute, die ein fahraktives Auto haben wollen. Das ist eine Sport-Limousine. Hier geht es darum, vorne einen tollen Arbeitsplatz zu haben. Göttlicher Sound, toller Motor und die ganzen anderen Goodies dran und eben nicht, um die Schwiegereltern zum Kaffee zu fahren. Das da hinten ist Beiwerk, ganz ehrlich. Da der Ghibli über ein mechanisches Sperrdifferenzial verfügt, haben sie ihm eine Funktion mitgegeben, die gar nicht mal so dumm ist. Sie nennen sie nämlich Increased Control and Efficiency. Ich kürze mal ab: I.C.E. Diese Funktion hat einen ganz einfachen Grund. Die nimmt Leistung und Drehmoment raus, weil dieses Differenzial funktioniert natürlich auf trockener Straße einwandfrei. Das heißt, du kannst dein Auto sehr zügig bewegen. Wirklich sehr zügig. Hat aber einen Nachteil: Ist es mal nass auf der Straße, wird es auch schnell mal zickig und aus dem Wüstenwind Ghibli wird dann schon mal ganz schnell ein sehr böiger Wind. Und um das zu verhindern wird halt Leistung rausgenommen. Hat natürlich den entscheidenden Vorteil, wenn es, wie gesagt, gerade mal nass ist, kommt das Heck nicht gleich hinten rum. Ein weiterer Grund für die Überlegenheit dieses Autos ist natürlich der Allradantrieb. Der ist ganz sportlich ausgelegt. Das heißt, erst mal 100 Prozent der Antriebskräfte gehen nach hinten. Wenn da hinten die Räder sagen: OK, Seniore – ich brauch mal kurz einen Cappuccino, ist mir alles zu viel, dann geht es wieder nach vorne und so können 50/50 maximal verteilt werden. Aber 100 Prozent sind eigentlich immer hinten. Das ganze funktioniert in 150 Millisekunden und wenn du nicht gerade ein Werksrennfahrer bist, passiert das ganze absolut unmerklich. Man kriegt davon nix mit – und so soll's sein. Ach, die akustische Untermalung in diesem Auto, herrlich! Dafür braucht es keinen Pavarotti aus der übrigens sehr gut klingenden Audio-Anlage. Die Lenkung ist eher klassisch ausgelegt. Maserati stemmt sich hier gegen den Trend zu elektro-hydraulischen-Lenksystemen. Hier wird eine geschwindigkeitsabhängige hydraulische Servolenkung verbaut. Klingt sperrig, ist einfach ein klassisches System, was sehr direkt anspricht, manchmal aber nicht so auf den Punkt ist. Aber wenn das jetzt eine zu direkte messerscharfe Lenkung wäre, würde das glaube ich nicht ganz zu einer Limousine passen. Also, da würde man sagen, wird es mir dann doch zu zickig und stresst auch beim Fahren, wenn man nicht gerade zu 100 Prozent im Track-Modus im Kopf ist. Oh, jetzt haben wir gerade Stau. Das nervt natürlich. Was auch nervt, ist das da. Ich kann mir das nur so erklären, als dieses Auto entwickelt wurde, gab es bestimmt eine Konferenz, wo alle Abteilungen zusammen gesessen haben. Und da hat einer gesagt: Wir bauen einen neuen Ghibli. Yeah! Gut, komm lass uns die Teams bilden: Wer will die Motoren bauen? Ich! Wer will das Fahrwerk bauen? Ich! Haben wir noch irgendjemanden, der das Design machen will? Ja, das machen wir! Will irgendjemand die Innenmaterialien aussuchen? Ja, das machen wir! OK, wer will das Infotainment-System machen? ...hat sich keiner gefunden. Es ist nicht ganz schlimm, aber es passt nicht wirklich zu dem Anspruch dieses Wagens. In Bologna steht ein Springbrunnen in der Mitte der Stadt, in dem steht eine Figur des Gottes Neptun, des Gottes der Meere, und hält in der Hand einen Dreizack. Und als damals Maserati überlegt hat, welches Emblem wir nehmen, hat sich ein Bruder entschieden, das übernehme ich. Ich mache jetzt mal das Design für unser Emblem und hat sich für den Dreizack entschieden, weil der steht nämlich für Stärke und Vitalität. Und genau das bekommt man bei diesem Auto: Style, göttliche Leistung und echt die Meeresposaunen. Das ganze mit italienischer Liebe verarbeitet. Alles, was der Ghibli kann, kann der deutsche Wettbewerber auch. Was der deutsche Wettbewerber einfach nicht hat und was er auch nie bekommen wird, ist italienische Liebe zum Auto. Es ist nicht, dass die Deutschen ihre Produkte nicht lieben, aber sie sind immer gebaut, wie Deutsche sie bauen würden. Und dieser Maserati ist gebaut, wie ein Italiener ihn bauen würde. Und das finde ich schön. Was für den Maserati Ghibli spricht, ist nicht das verbaute Infotainment-System oder irgendwelche fahrdynamischen Alleinstellungsmerkmale. Es ist die Marke an sich. Der Dreizack und die Tatsache, wirklich was Besonderes zu fahren. Und will nicht jeder von uns was Besonderes sein. Wenn euch unser Video gefallen hat, liked es doch und abonniert unseren Kanal und bis zum nächsten Mal, euer Kai. Und habt viele italienische Momente im Leben.

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