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Seit 80 Jahren mit Cabrios von Peugeot offen unterwegs

Wenn es heiß und sonnig ist, weht der Fahrtwind durch die Haare: Bereits 1934 wurde nach der Idee eines Zahnarztes mit dem 401 Eclipse das erste Cabrio von Peugeot gebaut. Georges Paulin war gleichzeitig Zahnarzt und Designer. Seine Idee war es, aus einem Coupé ein Cabrio zu machen: Ein Elektromotor sollte das Dach zusammenfalten und im Kofferraum verbergen. Das Patent für sein Klappdach meldete Paulin 1932 an, bevor es zur Serienreife entwickelt wurde. Zwei Jahre später gab es das erste Peugeot Cabrio. Erst in der Nachkriegszeit knüpfte Peugeot ab 1956 wieder an diese elegante Zeit an und arbeitete für lange Jahre mit Pininfarina zusammen: Legendäre Modelle wie der Cabrio-Ableger des Peugeot 403, die Variante des 404 als Cabrio und auch der Peugeot 504 entstanden. Der 504er wurde bis 1983 gebaut und ist immer noch als guter Gebrauchtwagen erhältlich. Allerdings muss man schon ein wenig danach suchen: Wer es rostfrei möchte, dessen Chancen sind im sonnigen Süden Frankreichs größer, doch auch hier stehen nicht mehr viele davon auf Hinterhöfen herum. Ein gebrauchtes Cabrio aus diesen ruhmreichen Tagen von Peugeot ist ein Fahrzeug für Genießer, nicht für schnelle Fahrer. Mit seiner weichen Federung reizt das Auto nicht dazu, auf kurvenreichen Straßen besonders forciert zu fahren. Auf der geraden Autobahn hingegen lässt sich die Geschwindigkeit besser nutzen. Vier Scheibenbremsen sorgen für die nötige Sicherheit. Es wirkt, als käme der Fahrer des Peugeot 504 gerade aus dem Yachtclub, wenn er sich aus seiner leicht antiquiert wirkenden Sitzposition erhebt. Zwar ist die Bedienung von Blinker, Scheibenwischer, Hupe und Licht unpraktisch, doch für einen Peugeot-Fan gehört das Fingerballett einfach dazu.

Peugeot Cabrios haben die Nase vorn

In den meisten Fällen ist das Dach bei einem Cabrio aus Stoff gefertigt, lässt sich zusammenfalten und unter einer Klappe verstauen. Außerdem gibt es Modelle, bei denen das Verdeck in zusammengeklapptem Zustand auf dem Heck aufliegt. Eine relativ neue Entwicklung, die auch bei Peugeot aufgegriffen wurde, ist das Cabrio mit einem Hardtop, wie beispielsweise beim Peugeot 307 CC, der ein Stahldach besitzt. Ein solches Hardtop erfreut sich gegenüber einem Verdeck aus Stoff einer wesentlich längeren Lebensdauer. Außerdem schützt es weitaus besser gegen Regen und Schnee, lässt sich also in allen Jahreszeiten gleichermaßen gut fahren. Ebenso ist die Isolierung gegen Lärm im Innenraum weitaus besser. Der Nachteil eines derart ausgestatteten Cabrios ist der höhere Preis, der auch für gebrauchte Cabrios dieser Bauart etwas höher ist. Dafür sind diese oft besser erhalten. Lange war ein Cabrio nur etwas für diejenigen, die auch das nötige Kleingeld dafür hatten. Doch ab der Wende zum neuen Jahrtausend entwickelte Peugeot Cabrios, die auch für kleinere Portemonnaies erschwinglich waren. So eroberte der Peugeot 206 als Cabrio die Herzen der Fahrer: Dieses Fahrzeug war der Vorreiter für alle anderen Kleinwagen. Ausgestattet mit einem Metallklappdach konnten sich alle Menschen zu moderaten Anschaffungspreisen die frische Luft um die Nase wehen lassen. Gebraucht gibt es viele dieser kleinen Cabrios immer noch zu relativ günstigen Preisen, je nach ihrem Erhaltungszustand. Immerhin liefen vom Peugeot 206 CC fast 370.000 Fahrzeuge vom Band, die weltweit verkauft wurden und von denen bis heute viele noch unterwegs sind. Das ist immer noch eine Rekordzahl für ein Cabrio. Ab 2003 wurde dann der Peugeot 307 CC gebaut. Inzwischen baut Peugeot den 207 CC und den 308 CC, die ebenfalls als Gebrauchtwagen erhältlich sind. In diesen beiden Autos wird der Frischluftfan verwöhnt: Dafür sorgen nicht nur das Windschott und die Sitzheizung, sondern auch die Kopfstütze, die für einen warmen Luftstrom im Nacken sorgt. Beide Serien haben im Crashtest des EuroNCAP mit fünf Sternen die beste Wertung erhalten, die es zu vergeben gibt.

Vielfältig motorisiert und sogar als Diesel unterwegs

Jedes Cabrio von Peugeot ist in einer großen Vielfalt an Motorisierungen gebraucht erhältlich. Hier gilt es, die eigenen Vorlieben zu prüfen, sodass die richtige Wahl auf das entsprechende gebrauchte Modell fällt. Schon für das erste Cabrio von Peugeot gab es eine Version mit einem Dieselmotor. Das ist bei Peugeot so geblieben: Cabrios mit Dieselmotor sind hier keine Besonderheit - das gilt auch für den Peugeot 206 CC, der als Kleinwagen die Herzen der Menschen eroberte. Zudem war es das erste Cabrio mit einem serienmäßig eingebauten Rußpartikelfilter. Der Dieselmotor treibt den Kleinwagen mit seinem versenkbaren Dach aus Stahl mit vier Zylindern und 1,6 Liter Hubraum an und kommt damit auf 109 PS beziehungsweise 80 kW. Dieser entwickelt ein Drehmoment von 240 Newtonmetern, welches das kleine Cabrio in etwas mehr als 10 Sekunden von 0 auf 100 Stundenkilometer beschleunigt. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 190 Stundenkilometern ist der Peugeot nicht nur schnell auf kurvigen Landstraßen unterwegs, sondern kann auch auf der Autobahn gut mit den anderen Fahrzeugen mithalten. Dabei ist der kleine 206 CC auch noch ausgesprochen sparsam unterwegs und braucht durchschnittlich etwas weniger als fünf Liter für 100 gefahrene Kilometer. Die Kosten für ein gebrauchtes Cabrio liegen im Allgemeinen höher als für ein damit vergleichbares Fahrzeug, das mit einem festen Dach ausgestattet ist. Im Vordergrund steht hier einfach der Fahrspaß, wenn es mit dem offenen Verdeck in die Sonne geht. Seit die Benzinpreise so gestiegen sind, stehen auch für Cabriofahrer die wirtschaftlichen Aspekte beim luftigen Unterwegs-Sein im Vordergrund. Ein Problem mit dem Image hat die Ausstattung mit einem Dieselmotor längst nicht mehr: Die Selbstzünder sind sparsam, aber trotzdem kraftvoll, eher kultiviert und in vielen Fällen richtig sportlich unterwegs. Ein Nachteil ist eher der etwas höhere Ausstoß an Schadstoffen, aber hier hat die Autoindustrie, und ganz vorneweg auch Peugeot, durch den Einbau von Rußfiltern für Abhilfe gesorgt.