Informationen zu Oldtimer
Der Begriff Oldtimer wird in der Regel für Fahrzeuge benutzt,
die älter als 30 Jahre sind. Als Oldtimer gelten demnach nicht
nur gut gepflegte Liebhaberstücke, sondern durchaus auch
Fahrzeuge, die ihrem Alter entsprechend aussehen.
Für viele Autofans besteht in der Restauration eines Oldtimers
der eigentliche Reiz. Es gibt weltweit Oldtimershows, bei denen
Oldtimerfans ihre Fahrzeuge zur Schau stellen. Dabei wird man im
englischsprachigen Ausland vergeblich nach dem Begriff Oldtimer suchen.
Hier findet man stattdessen die Bezeichnung classic car, vintage car
oder veteran car. Auch im deutschen Sprachgebrauch findet man
gelegentlich den Begriff Veteran als Synonym für Oldtimer.
Auch versicherungstechnisch gilt ein Fahrzeug, das älter als
30 Jahre ist, als Oldtimer und hat damit einen Sonderstatus.
Entscheidend ist bei Oldtimern das Datum der Erstzulassung. Das
sogenannte H-Kennzeichen für Oldtimer, das
vergünstigte Versicherungstarife mit sich bringt,
erhält jedoch nur, wer die Alltagstauglichkeit seines
Fahrzeugs nachweisen kann. Zudem muss der Oldtimer
zeitgenössisch restauriert worden sein. Wer also seinem
Oldtimer ein modernes Tuning verpasst, wird wahrscheinlich kein
H-Kennzeichen erhalten. Das H steht bei einem Oldtimer-Kennzeichen
übrigens für „historisch“. Bei
der Kfz-Steuer gilt für Oldtimer ein Einheitssteuersatz von
derzeit 191 Euro pro Jahr.
Beliebte deutsche Oldtimer sind die BMW Isetta, die
„Heckflossen“- und „/8“-Modelle
von Mercedes-Benz aus den 1960er und 70er Jahren, der Opel GT, der Porsche
911, der VW
Käfer, der Trabant oder die alten VW-Busse T1, T2
und T3. Zu den Legenden unter den Oldtimern zählen
außerdem der Mercedes-Benz 300 Flügeltürer,
der Mercedes-Benz 600, die BMWs 501 und 507, der Porsche 356, das Ford
Modell T und der Alfa Romeo 1900 Millenove.