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Hochdachkombis

Hochdachkombi

Per Definition sind Hochdachkombis kompakte Nutzfahrzeuge, bei denen im Vergleich zum normalen Pkw "einfach alles etwas höher" ist: die Karosserie, der Innenraum und auch die Sitzposition. Am Ende kommt ein Fahrzeug heraus, dessen Parkplatz nicht größer ist als der eines VW Golfs ist, aber über die ganze Innenraumlänge ein sehr großes Volumen bietet. Die neue Fahrzeugkategorie begründete sich mit der Markteinführung des Citroën Berlingo bzw. des baugleichen Peugeot Partner im Jahr 1996. Charakteristisch speziell für diese beiden Urgesteine der Hochdachkombis sind die Wahlmöglichkeiten zwischen keiner, einer oder zwei Schiebetüren, sowie zwischen einer Klappe oder Flügeltüren am Heck. Weil auch der Berlingo genau genommen ein Nutzfahrzeug ist, haben die Käufer außerdem die Wahl zwischen der Ausführung als Kastenwagen etwa als Transportfahrzeug oder der Familienauto-tauglichen Variante mit normalen Seitenfenstern. Darüber hinaus gibt es sogar spezielle Umbauten zum Wohnmobil ab Werk.

Hochdachkombis nach Größe

Von der Fahrbahn bis zum Dach sind Hochdachkombis 170 bis 190 cm hoch, die Innenraumhöhe liegt dann entsprechend zwischen 100 und 120 cm sowie das resultierende Ladevolumen zwischen 2,5 und 4 qm. Unterhalb einer Fahrzeughöhe von 180 cm finden sich nur wenige Vertreter, zu denen etwa der mit dem Fiat Fiorino und Citroën Nemo weitestgehend baugleiche Peugeot Bipper zählt. Darüber gibt es gleich ein ganzes Sortiment an Hochdachkombis, denn die "größeren" Hersteller bieten auch allesamt größere Hochdachkombis an - dazu gehören der Fiat Doblò, der Transit und der Tourneo Connect von Ford, der Vaneo und Citan von Mercedes-Benz, der Opel Combo ab Generation C, der Renault Kangoo, welcher wiederum weitgehend baugleich mit dem 2004 bis 2009 angebotenen Nissan Kubistar ist, der VW Caddy und der bereits erwähnte Citroën Berlingo bzw. Peugeot Partner.

Der Hochdachkombi als Familienauto

Wie beim Van oder Kombi geht auch beim Hochdachkombi der Ausbau zum Familienauto auf ein kompaktes Nutzfahrzeug zurück. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Ein Fahrzeug, das ursprünglich zum Transport gedacht war, verfügt über ein sehr gutes Raumangebot zu einem günstigen Preis. Bei den meisten Modellen ist Platz genug, um bis zu drei Kindersitze im Fond unterzubringen. Hochdachkombis, wie etwa der Peugeot Partner Tepee, der Renault Kangoo oder der Skoda Roomster, verfügen über fünf Sitze und einen sehr großen Kofferraum. Ein Kinderwagen kann hier beispielsweise ohne Zusammenklappen in den Kofferraum gestellt werden. Seltener sind Modelle wie der Dacia Logan, die entgegen der Regel mit sieben Sitzen ausgestattet sind.

Der Hochdachkombi als Nutzfahrzeug

Wie bereits erwähnt kommen Hochdachkombis genau genommen aus der Nutzfahrzeugsparte. Bekannter sind sie dort unter der Bezeichnung "Kastenwagen", obwohl damit per Definition eigentlich der klassische Lieferwagen wie etwa der Mercedes-Benz Vito gemeint ist. Die Unterscheidung zwischen Familienauto und Nutzfahrzeug ist neben dessen Blechverkleidung recht einfach: Die Lieferwagenvariante hat in der Regel eine reduzierte Ausstattung, erlaubt eine höhere Zuladung und ist nur im Fall von Doppelkabinen mit einer Sitzreihe hinten ausgestattet. Oft gibt es den Hochdachkombi als Nutzfahrzeug auch in verlängerten Versionen, teilweise auch mit erhöhtem Dach. Der Übergang zwischen Hochdachkombi und Kleintransporter ist also fließend.