VW-Kastenwagen der Kleintransporter-Klasse

Seit der Einführung des VW Transporters zu Beginn der 1950er Jahre galt der Wolfsburger Konzern Volkswagen als Mitbegründer der Fahrzeugklasse der Kleintransporter. Der VW T 1 kam im Jahr 1950 erstmals als Kastenwagen auf die Straßen. Im Ladeabteil war Platz für knapp 4,6 Kubikmeter Transportvolumen und eine Nutzlast bis rund 750 Kilogramm. Während es den Urtyp des VW-Kastenwagens nur in zwei Versionen mit Flach- und Hochdach gab, erweiterten die Wolfsburger im Laufe der Modellgeschichte die Varianten. So gab es VW-Kastenwagen bald als Kleintransporter in drei unterschiedlichen Dachhöhen und zwei Radständen. In den höheren Gewichtsklassen brachte Volkswagen mit den VW LT und G 90 zudem Kastenwagen bis zehn Tonnen Gesamtgewicht auf den Markt. Nachfolger wurde im Jahr 2006 der VW-Kastenwagen Crafter, der in drei Gewichtsklassen und vier Radständen als Lieferwagen gebaut wurde. Das Spitzenmodell mit fünf Tonnen zulässigem Gesamtgewicht war für eine Nutzlast bis 2,5 Tonnen ausgelegt und stellte einen Laderaum mit gut 15,5 Kubikmetern Volumen zur Verfügung.

VW-Kastenwagen der Modellreihe Caddy

Für den Bau des ersten VW-Kastenwagens mit Hochdach-Konstruktion nutzten die Wolfsburger zunächst einen von der spanischen VW-Tochter Seat konzipierten Hochdachkombi, der ab dem Jahr 1995 als VW Caddy vermarktet wurde. In der 2003 präsentieren Nachfolgegeneration baute der VW-Kastenwagen auf der Plattform des VW Golf auf. In der Grundversion hatte der VW Caddy nun einen Radstand von knapp 2,70 Metern und eine Ladekapazität für 3,2 Kubikmeter. Ab dem Baujahr 2007 nahm der Hersteller darüber hinaus eine um fast 50 Zentimeter längere Version des VW-Kastenwagens in sein Programm auf. Das VW Caddy Maxi genannte Modell war für eine Nutzlast bis rund 800 Kilogramm ausgelegt.
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