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VW Caddy

VW Caddy

Mehr als nur ein Nutzfahrzeug

Schon im Jahr 1979 wurde das erste Modell des VW Caddy auf der Basis des Golf I gebaut. Bei dem damaligen Pick-up konnte die Ladefläche mit einem Hardtop abgedeckt werden. Doch das gehört schon lange der Vergangenheit an. Aus dem ehemaligen Kleintransporter ist ein vollwertiges Auto geworden, das heute in zahlreichen Ausführungen erhältlich ist. Der VW Caddy ist aufgrund seiner Ausstattung und des großen Ladevolumens sehr gefragt. Alle Details zum VW Caddy finden Sie im folgenden Artikel. Weiterlesen

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Der erste VW Caddy: Die Anfänge

Der erste Gedanke bei einem Nutzfahrzeug ist ein klobiger Transporter, der viel Kraftstoff verbraucht und über riesige Außenmaße verfügt. Derartige Assoziationen veränderten sich im Jahre 1979, denn der VW Bulli bekam einen kleinen Bruder. Ursprünglich wurde die 1. Generation des VW Caddy für den nordamerikanischen Markt konzipiert und von 1979 bis einschließlich 2007 gebaut. Der Caddy veränderte sich über die Jahre und entwickelt sich weiter: Aus dem kleinen Pick-up von damals ist heute ein Kombi Kastenwagen, ein Offroader oder eine Großraumlimousine geworden.

Als der Caddy 1983 nach Europa kam, findet er auf Anhieb großen Anklang. Ein Grund dafür war sicherlich, weil unterschiedliche Aufbauten von VW angeboten wurden. Möglich war eine offene Pritsche, ein geschlossener Kastenwagen oder ein kleines Wohnmobil. Bis 1992 wurde der VW Caddy in Sarajewo gefertigt, bis 2007 in Süd-Afrika. Ab 1996 basiert die 2. Generation des Pick-up mit einer Länge von 4,12 m auf dem Seat Inca und bietet nun bis zu fünf Sitzplätze. Diese Generation wurde bis 2003 gebaut, während von 1996 bis 2000 eine weiteres Modell – der VW Caddy 9U – angeboten wurde.

Der Caddy wird zum Kleinbus

Im Herbst 2003 erschien die 3. Generation mit dem VW Caddy (2K) – dieses Mal auf Basis des VW Touran I – und macht erneut einen Schritt in Richtung Zukunft. Der ehemalige Kleinwagen wurde zum kleinen VW Bus und unterschied sich vom Touran nicht nur durch sein Ambiente: Seine Blattfedern ermöglichen eine höhere Traglast und Alleinstellungsmerkmal waren die beiden Schiebetüren. Als Caddy Life gibt es den Bus mit sieben Sitzen oder als Kastenwagen. Schließlich erschien im Jahre 2015 die 4. Generation des VW Caddy unter dem Namen VW Caddy 4 (SA), der jedoch nur ein umfangreiches Facelift seines Vorgängers darstellt.

Die Konkurrenz des VW Caddy liegt knapp hinten

Der Fiat Doblò macht dem VW Caddy Konkurrenz und beeindruckt mit seiner präzisen Fahrweise. Allerdings kann das Modell nur 430 kg zuladen. Zum Vergleich: Der VW Caddy 4 kann es mit einer Zuladung von 800 kg aufnehmen. Da macht es Citroën mit dem Berlingo besser. Aber auch der Renault Kangoo ist mit einer Länge von 4,28 m mit von der Partie, auch wenn er nur eine Zuladung von 415 bis 695 kg zulässt.

In puncto Leistung gibt es den VW Caddy 4 in diversen Modelle zwischen 84 und 150 PS sowie Höchstgeschwindigkeiten zwischen 157 und 194 km/h. Die Einstiegsvariante mit 84 PS gilt häufig als “schnell überfordert”, sodass sich eine leistungsstärkere Version auszahlt. Den Fiat Doblò gibt es dagegen in weniger Varianten mit einem Leistungsspektrum von 90 bis 135 PS mit Spitzengeschwindigkeiten zwischen 155 bis 170 km/h je nach Variante. Ähnlich verhält es sich mit dem Citroën Berlingo: Mit einer Leistung zwischen 76 und 130 PS sowie Höchstgeschwindigkeiten zwischen 152 und 184 km/h kann er dem VW Caddy nicht das Wasser reichen.

Motoren des VW Caddy: Das Angebot ist groß

Wer sich für einen neuen oder gebrauchten VW Caddy interessiert, der kann sich auf vier Diesel, drei Benziner und eine Erdgas-Umrüstung freuen. Die Diesel-Modelle verfügen über einen Hubraum von 2,0 l und sind in zahlreichen Varianten von 75 bis 150 PS erhältlich. Die Benziner starten hingegen bei 84 PS und enden bei einer Leistung von 125 PS. Wer sich für die Erdgas-Variante entscheidet, der freut sich über einen 110 PS starken Motor mit einer Reichweite bis 400 km und geringen CO2-Emissionswerten von 157 g/km.

Je nach Motor sind Spitzengeschwindigkeiten bis zu 194 km/h möglich und der TDI BlueMotion verbraucht laut Hersteller mit 102 PS lediglich 4,2 l pro 100 km. Noch günstiger wird es im Verbrauch dagegen mit der Erdgas-Version und 5,7 kg Erdgas auf 100 km.

Ausstattungsvarianten des VW Caddy

Preislich rangiert der VW Caddy zwischen 17.910 € für das kleinste Modell und 36.997 € für den Caddy mit dem 150 PS starken Dieselmotor. Hier sind Doppelkupplung, Allrad und die Highline-Ausstattung bereits inklusive.

Grundsätzlich gibt es den aktuellen VW Caddy 4, der seit 2015 zu erwerben ist, in sieben Ausstattungsvarianten: Comfortline, Highline, Alltrack, Trendline, Conceptline, Edition 35 und XTRA. Sein Vorgängermodell – der VW Caddy 3 bzw. (2K) – wurde einem umfangreichen Facelift unterzogen und enthält nun einige Extras in der Ausstattung. Das Einstiegsmodell Conceptline verfügt über folgende Ausstattungsmerkmale:

  • Airbag für Fahrer und Beifahrer mit Beifahrer-Airbag-Deaktivierung
  • Geschwindigkeitsregelanlage inkl. Geschwindigkeitsbegrenzer
  • Seiten- und Kopfairbags für Fahrer und Beifahrer
  • Mobiltelefonvorbereitung
  • 15-Zoll-Stahlräder
  • Heckklappe mit Fenster
  • Heizung mit mechanischer Regelung
  • Multikollisionsbremse
Bei der Neuauflage hat VW zusätzlich an der Sicherheit gearbeitet: Im Lieferprogramm finden Käufer nun zahlreiche Assistenzsysteme, die jedoch zum Teil gegen Aufpreis enthalten sind. Hierzu gehört ein Müdigkeitswarner, eine Abstandsregelung, ein Tempomat oder die Multikollisionsbremse. Die Version Comfortline setzt dagegen auf weitere Features:
  • Dachreling, schwarz
  • Dekoreinlagen "Dark Silver brushed"
  • Klimaanlage
  • Lederlenkrad
  • Radio "Composition Colour"

Die schließlich kostspieligste Version Highline bietet hingegen weitere Ausstattungsmerkmale, die dem Nutzer mehr Komfort bieten:

  • ParkPilot im Heckbereich
  • Klimaanlage "Air Care Climatronic" mit 2-Zonen-Temperaturregelung und Luft-Reinigungsfunktion
  • Multifunktions-Lederlenkrad (3 Speichen)

Schließlich existiert eine weitere Version des VW Caddy: Der Caddy Beach. Dabei handelt sich um ein komfortables Freizeitmobil, das für 26.000 € angeboten wird. Für das Geld erhalten Käufer im Gegenzug eine bequeme und große Liegefläche, Magnetgardinen für die Fenster oder Car-Net sowie weitere Features. Optional erhältlich ist das Camping-Paket mit einem 2,3 m x 2,0 m großem Zelt, das an der Heckklappe befestigt wird. Zusätzlich gibt es einen Klapptisch, zwei Klappstühle und ein Belüftungsgitter für die Schiebetür. Letztlich verfügt die Version Alltrack über mehr Bodenfreiheit und ähnelt nun mehr einem SUV als einem Kastenwagen.

Fazit

VW hat mit dem Caddy einen Allrounder geschaffen, der sich für die Firma als Transporter oder für die Großfamilie als Limousine eignet. Hinzu kommen zahlreiche Ausstattungsvarianten und Motoren, die kaum einen Wunsch offen lassen und zu einem individuellen Wagen zusammengestellt werden können. Neben der vergleichsweise schwachen Ausstattung des Grundmodells, punktet der Caddy mit einer Top-Ausstattung beim Spitzenmodell. Diese hat allerdings auch ihren Preis. Zu den Besonderheiten zählt, dass der Caddy auf verschiedenen Modellen aufbaut. Die Palette reicht vom Golf, über den Skoda bis zum Seat. Käufer können sich auf einen soliden Transporter mit viel Ladefläche oder eine große Limousine mit viel Platz für die ganze Familie freuen. Zudem ist der VW Caddy das einzige Fahrzeug seiner Klasse mit Allradantrieb. Er ist und bleibt ein Fahrzeug mit Nutzen sowie einem gewissen Kultstatus, das nebenbei den Charakter eines gemütlichen PKW nicht verliert.

Fahrzeugbewertungen zu VW Caddy

172 Bewertungen

4,5

Technische Daten VW Caddy

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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