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VW Crafter

VW Crafter

Ein Nutzfahrzeug mit Pkw-tauglicher Manier

Bei der Vorstellung der 2. Generation des Crafter fand der Fahrzeughersteller VW klare Worte. Die Rede ist von einem Multitalent, das Autofahrern in fast 70 Varianten zur Wahl stellt: Beste Voraussetzungen, um sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Dennoch der VW Crafter hat es nicht leicht: Schließlich steht das Kfz im Schatten von Fahrzeug-Bildern aus dem Hause Mercedes. Mit vielen Features gelingt es dem Wagen jedoch, Maßstäbe zu setzen. Weiterlesen

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VW Crafter - Karosserieform

VW Crafter - Außenfarbe

Der VW Crafter: Die wichtigsten Fakten

Insbesondere in der Riege der Personenwagen kann VW deutschlandweit bei zahlreichen Fahrzeugklassen überzeugen. Transporter wie der VW Crafter stehen jedoch unter einem anderen Stern. Dennoch hat es sich das Nutzfahrzeug-Segment aus Hannover zur Aufgabe gemacht, den Transporter-Markt mit dem Crafter zu revolutionieren. Das Risiko ist hoch: Immerhin hat der Fahrzeug-Riese für die Herstellung dieser Eigenentwicklung eine neue Fabrik in Polen errichtet.

In den heiligen Hallen des Betriebs rollen derzeit rund 100.000 Crafter pro Jahr vom Band. Nachdem die 1. Generation des Kleintransporters schon im Jahr 2006 vorgestellt wurde, ging die 2. Baureihe seit 2017 an den Start. Wer den im polnischen Wrzesnia produzierten Kasten- oder Pritschenwagen sein Eigen nennen möchte, muss etwa 37.000 € zahlen. Damit ist der VW Crafter kein Fahrzeug für Sparfüchse. Wer sich zusätzlich Sonderausstattungen wie das Einpark- und Anhänger-Manövriersystem oder den Abstandstempomaten sichern möchte, muss mit einem finanziellen Mehraufwand von rund 1.300 oder 1.000 € rechnen. Nichtsdestotrotz werden Käufer an dem Crafter gewiss ihre Freude haben. Ein Tipp für Sparfüchse: Mittlerweile findet man den VW Crafter als Gebrauchtwagen. So lässt sich der Kaufpreis um einige Euro reduzieren.

Im Gegensatz zur 1. Baureihe macht die 2. Generation insbesondere optische Fortschritte. Seit 2017 ist der Transporter mit einer wesentlich homogeneren Fahrzeugfront unterwegs.

Unterschiede zwischen der 1. und 2. Baureihe

Durch ein bauliches Detail unterscheidet sich der VW Crafter I enorm von der 2. Generation, denn insbesondere gebrauchte VW Crafter der 1. Baureihe wurden häufig für den hohen Rostbefall kritisiert, der an der zwischen Seitenwand sowie Radkasten befindlichen Falz entstand. Diese Falz wurde in der neuen Baureihe beseitigt und das Risiko für Rostbefall erheblich minimiert.

Mut von VW zahlt sich aus: Eine feste Größe in der Produktpalette

Im Gegensatz zur 2. Generation des VW Crafter wurde die 1. Baureihe des Transporters in Düsseldorf und Ludwigsfelde hergestellt. Diese bis 2016 hergestellte Generation war mit Ausnahme der Fahrzeugfront und Motoren größtenteils mit dem Mercedes-Benz Sprinter baugleich. Diese Anlehnung an das Vorbild der Edelmarke ist Fluch und Segen zugleich. Einerseits sichern weite Teile der Baugleichheit die Aussichten auf hohe Verkaufserfolge. Andererseits fällt es dem VW Crafter schwer, aus dem Schatten des Modells hervorzutreten.

Im direkten Vergleich ist der Sprinter aus dem Hause Mercedes-Benz längst zur unumstrittenen Nummer 1 im Segment der Transporter avanciert. Umso wichtiger war es bei der Vorstellung der 2. Generation des VW Crafter, mit technischen Details zu bestechen, die man beim Mercedes-Benz Sprinter vergeblich sucht.

Eine ernstzunehmende Konkurrenz für den Mercedes-Benz Sprinter

Um sich von dem Konkurrenzmodell aus dem Hause Mercedes zu distanzieren, ließ VW bei der Konzeption des Nutzfahrzeugs keine Bemühungen unversucht. Die Auswahl ist groß, denn die 2. Baureihe des Crafter ist mit Einzel- und Doppelkabinen einschließlich bis zu sieben Plätzen, Allrad-, Heck- und Frontantrieb, drei unterschiedlichen Dachhöhen sowie drei verschiedenen Längen erhältlich. Bereits jetzt ist von einer Elektrovariante die Rede. Die Auswahl an Aufbauten ist ebenso groß wie die Frage, ob in das Fahrzeug eine Handschaltung oder Automatik integriert sein soll. Zugleich denkt VW darüber nach, das Angebot an verschiedenen Variationen mit einem Wohnmobil aufzuwerten.

Der Mercedes Sprinter zeigt im direkten Vergleich ebenfalls zahlreiche Modelle und Motoren: So ist mit 88 bis 258 PS alles dabei. Als Kleintransporter ist der Sprinter der Daimler AG aktuell in vier Versionen verfügbar. Der klassische Kastenwagen verfügt über 7,8 m3 Laderaumvolumen und unterliegt dem Kastenwagen von VW in der Version deutlich, kostet jedoch mit 19.990 € in der Basisversion wesentlich weniger als der Crafter.

Grundsätzlich besteht ein hoher Bedarf an mobilen Fronttrieblern, bei denen der Antrieb im Bedarfsfall via Haldex-Kupplung zu 100 % auf die Antriebsachse umgestellt werden kann. Vor allem für Fahrzeughalter mit hohem Warenumschlag ist der klassische Fronttriebler von VW gut geeignet, da dieser eine um 10 cm abgesenkte Ladekante aufweist. Der E-Crafter ist gewiss die richtige Version für alle Lieferanten, die häufig in für Verbrenner gesperrten Innenstädten unterwegs sind.

Aus diesen Motoren schöpft der VW Crafter seine Energie

Der Kasten- bzw. Pritschenwagen schöpft seine Kraft aus 2.0 - 2.5-Liter-Dieselmotoren, die mit einem unterschiedlichen Leistungsvolumen aufwarten. Ein gutes Beispiel ist die stärkste Variante des Zweiliter-Turbodiesels, die mit 177 PS und einem Verbrauch von 8,4 l/100 km überzeugt. Für die richtige Kraftübertragung sorgt die Achtgang-Automatik. Bei hohem Luftwiderstand steigt der Verbrauch jedoch deutlich an. In dem Fall ist es durchaus möglich, dass die Transporter bei einem 140 PS starken Motor bis zu 13,2 l/100 km benötigen.

Ausstattungsvarianten: Was hat der VW Crafter an Bord?

Eine deutliche Stärke des Crafter sind die vielfältig integrierten Assistenzsysteme, die bei anderen Modellen nur in PKWs eingebaut werden. Features wie eine Multikollisionsbremse oder die Berganfahrhilfe sind standardmäßig verbaut. Die Seitenwind-Stabilisierung gibt es allerdings nur bei geschlossenen Aufbauten in Serie. Wer jedoch nicht auf Extras wie Einpark-Assistenten, Flankenschutz oder eine Rangierhilfe für Anhängerfahrten verzichten möchte, muss in diesen Fahrkomfort etwas mehr Geld investieren. Allerdings müssen die Fahrzeuge mit einer elektromechanischen Lenkung ausgestattet sein, damit diese Extras ihren Zweck erfüllen. Ein weiteres erwähnenswertes Detail ist der Trailer-Assist, der als Rangierhilfe durch die Rückfahrkamera erfasst wird. Zudem wird die Vielfalt optional erhältlicher Fahrhilfen durch Features wie eine Totwinkel-Überwachung oder Spurhalte-Assistenten abgerundet. Im Gegensatz zum Mercedes-Benz Sprinter ist der Tempomat am Ende des Blinkerhebels angebracht.

Der VW Crafter ist in die vier Ausstattungsvarianten Kastenwagen Entry Normaldach, Kastenwagen Entry Hochdach, Kastenwagen Normaldach und Kastenwagen Hochdach unterteilt. Die preiswerteste Version ist der Kastenwagen Entry Normaldach, der bereits folgende Features serienmäßig an Bord hat:

  • 16-Zoll-Stahlräder
  • Berganfahrtassistent
  • elektromechanische Servolenkung
  • Mobiltelefonvorbereitung
  • Radio “Composition Audio” mit zwei Lautsprechern
  • ESP
  • höhen- und längenverstellbare Lenksäule
  • Multikollisionsbremse

Hochpreisige Modelle wie der Kastenwagen Hochdach überzeugen nicht nur mit großzügigen Platzverhältnissen. Zugleich sind Features wie diese serienmäßig in die Fahrzeuge eingebaut:

  • Doppelbeifahrersitzbank einschließlich Staukasten
  • abschließbares Handschuhfach

Optional ist es möglich, den Transporter mit einer Vielzahl an Extras aufzuwerten. Wer bereit ist, das nötige Kleingeld zu investieren, kann die Serienausstattung durch nachfolgende Features erweitern:

  • Airbags für Fahrer und Beifahrer
  • Dachlüfter
  • Fahrerassistenzpakete
  • Klimaanlage
  • Rückfahrkamera
  • Multifunktionslenkrad

Volkswagen: Ein Unternehmen mit zwölf Marken

Der Konzern Volkswagen vereint zwölf Marken aus insgesamt sieben europäischen Ländern. Neben Marken wie Volkswagen Nutzfahrzeuge oder Volkswagen Pkw gehören Brands wie Bugatti, Seat, Audi oder Porsche dem Volkswagen Konzern an. Zusätzlich offeriert das Unternehmen eine große Vielfalt an Finanzdienstleistungen, die von Händler- und Kundenfinanzierung über Leasing und Flottenmanagement bis hin zu Versicherungs- und Bankservices reicht. Erwähnenswert ist das Zukunftsprogramm “Together - Strategie 2025”. Dieses Konzept zielt darauf ab, Volkswagen als einen der international führenden Anbieter für mobile Nachhaltigkeit zu etablieren.

Fazit

Obwohl der Kfz-Hersteller Volkswagen überwiegend für seine Personenwagen bekannt ist, suchte der Konzern mit der Einführung des Crafter eine besondere Herausforderung, denn der Wagen bietet nicht nur technische Vorteile: Aus rechtlicher Sicht ist der Transporter ebenfalls heiß begehrt. Ein Pkw-Führerschein ist ausreichend, um sich an Bord des Nutzfahrzeugs hinter dem Lenker platzieren zu dürfen. Durch den Verzicht auf ein Tempolimit und Fahrtenschreiber ist der VW Crafter auch für nicht speziell qualifiziertes Personal interessant. Hinzu kommt, dass der Transporter einen florierenden Markt bedient. Da der Bedarf an Logistik- und Kurierdiensten stetig wächst, besteht bei Kundendienstanbietern, Experten der Bau- und Forstwirtschaft sowie Handwerkern ein hoher Bedarf an einem fahrbaren Untersatz. Diesem Anspruch wird das Modell gerecht.

Die Abmessungen des VW Crafter sprechen für sich: Mit einer Maximallänge von 7,40 m ist das Nutzfahrzeug ungefähr doppelt so groß wie ein Kleinwagen. Unter dem hohen Dach eröffnet sich dadurch ein Stauraum von stolzen 18,4 m3 – eine Größe, die selbst für Transporter beeindruckend ist. Dem VW Crafter gelingt es, alle Vorzüge eines Transporters zu vereinen und dennoch das angenehme Fahrgefühl eines PKW aufkommen zu lassen: Diese Mischung begeistert.

Fahrzeugbewertungen zu VW Crafter

14 Bewertungen

4,5

Technische Daten VW Crafter

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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