Spritkostenrechner: Benzinverbrauch ganz einfach berechnen

Rechner

Wer ärgert sich heute nicht über die stetig steigenden Spritpreise. Benzinkosten sparen war noch nie so ein brisantes Thema wie heute. Sei es durch den Vormarsch alternativer Antriebe oder durch alternative Treibstoffe. Dabei muss es nicht immer gleich ein verbrauchsarmes Auto oder eine Umrüstung sein, um merkbar Kosten zu sparen. Zunächst einmal ist es aber wichtig, für das eigene Fahrzeug den Spritverbrauch zu berechnen um einen Überblick über die Kosten zu erhalten. Hier hilft unser Benzinkostenrechner schnell und einfach weiter – wie das geht, erfahren Sie weiter unten. Beherzigen Sie daraufhin unsere nachfolgenden Tipps, um den Benzinverbrauch zu senken, und Sie werden  bei der nächsten Nutzung des Spritrechners Augen machen!

 

Wie Sie den Verbrauch Ihres Autos senken können

Weniger Verbrauch durch sparsame Fahrweise

Ganz klar, an erster Stelle des Sparens steht natürlich, das Auto ganz einfach stehen zu lassen. Vor allem bei Dieselfahrzeugen, aber auch bei Benzinern ist der Verbrauch auf den ersten Kilometern um ein Vielfaches höher, solange der Motor noch kalt ist. Wenn Sie aber schon mit dem Auto unterwegs sind, gibt es einige ganz einfache Grundregeln, deren Einhaltung sich schnell auszahlt – und zwar für eine Ersparnis um bis zu 30 Prozent:

1. Weniger Gas

Treten Sie das Gaspedal nie ganz durch! Die meisten Autos lassen sich in Bewegung setzen, ohne viel Gas zu geben – gerade beim Anfahren wird am meisten Sprit verbraucht, da das Gewicht des Fahrzeugs erst einmal in Bewegung gesetzt werden muss – in der Physik spricht man hier von der Massenträgheit. Darüber hinaus macht es in höheren Gängen und bei höheren Geschwindigkeiten oftmals keinen großen Unterschied, ob man das Gaspedal ganz durchdrückt oder nicht: Die Geschwindigkeit bleibt zwar dieselbe, trotzdem wird aber beim Durchtreten mehr Sprit verbraucht.

2. Richtig Schalten

Schalten Sie nach dem Anfahren unverzüglich in den zweiten Gang. Generell gilt: Je früher Sie schalten und je niedriger der Drehzahlbereich, desto weniger Benzin verbraucht ihr Fahrzeug. So können Sie etwa in Ortschaften meist ohne weiteres auch den fünften Gang einlegen. In diesem Zuge lohnt es sich, vorausschauend zu fahren. Wenn ein Hindernis erkennbar ist, gehen Sie frühzeitig vom Gas. Sie können viel Sprit sparen, wenn Sie versuchen, Ihr Auto immer in Bewegung zu halten und so wenig wie möglich aus dem Stand heraus loszufahren.

3. Kurze Motorlaufzeiten

Entgegen kursierender Gerüchte, es würde durch das Abstellen und Anlassen des Motors zusätzlicher Sprit verbraucht, lohnt es sich immer, bei kurzen Wartezeiten den Motor einstweilen abzustellen. Ebenso macht es nur wenig Sinn, den Motor vor dem Anfahren erst warmlaufen zu lassen. Auch hier wird unnötig Sprit verbraucht. Die Grundregel um kostengünstig Auto zu fahren lautet also, den Motor so wenig wie möglich laufen zu lassen.

Günstiger tanken – und zwar langfristig!

Was auf den ersten Blick als vergebene Liebesmüh erscheint, hat doch einen tiefergehenden Sinn: Sicher lassen sich bei freien Tankstellen pro Tankfüllung nur einige Cent sparen und aufs Jahr gesehen nur ein paar Euro. Beim Tanken geht es langfristig jedoch vielmehr darum, den Wettbewerb zwischen den kleinen Tankstellen und den großen Ölkonzernen anzukurbeln, denn bedenken Sie: Würde jeder Autofahrer ab sofort nur noch bei den günstigeren, freien Tankstellen seinen Sprit beziehen, müssten die großen Konzerne zwangsläufig auf den Zug mit aufspringen und ihre Preise senken.

Tun Sie Ihrem Auto etwas Gutes!

Sie haben bereits ein verbrauchsarmes Fahrzeug? Dann sind Sie gut beraten, diesen Verbrauch nicht auf Dauer mehr werden zu lassen. Das A und O hierzu ist die regelmäßige Durchführung der nötigen Inspektionen. Wer sein Fahrzeug verlottern lässt, keine Ölwechsel durchführt oder sich um den Austausch technischer Verschleißteile kümmert, kann davon ausgehen, dass der Spritverbrauch nach und nach ansteigen wird. Darüber hinaus lohnt es sich, unnötiges Gepäck oder anderen unnötigen Ballast zuhause zu lassen – je leichter das Fahrzeug, desto niedriger der Verbrauch. Doch nicht nur das Gewicht ist entscheidend, auch der Rollwiderstand der Reifen lässt sich durch den richtigen Reifendruck etwas reduzieren. Ein um bis zu 0,2 bar höherer Reifendruck als die Hersteller vorgeben, stellt in der Regel kein Problem dar und führt durch die etwas kleinere Auflagefläche der Reifen zu einem geringeren Rollwiderstand und somit zu weniger Verbrauch.

Auf Seiten der Elektronik lassen ebenfalls sich Anpassung vornehmen: Der wohl massivste, aber zugleich effektivste Eingriff stellt ein Chiptuning dar: Greifen Sie auf verlässliche und renommierte Technik von Experten zurück und sparen Sie trotz Mehrleistung bis zu 1,5 Liter Sprit ein! Umgekehrt lassen sich durch das Abschalten aktuell nicht benötigter Geräte – allen voran die Klimaanlage – einige Liter Benzin oder Diesel pro 100 Kilometer einsparen. Das gleiche gilt selbstredend für offene Fenster beim Fahren: Einerseits wird der Luftwiderstand enorm erhöht, andererseits verpufft die Leistung der Klimaanlage vollkommen sinnlos, wodurch ebenfalls höhere Kosten entstehen, da die Klimaanlage ihre Leistung letzten Endes ebenfalls durch den laufenden Motor bezieht.

Wie Sie sehen, lässt sich einiges tun, um Sprit zu sparen. Sie wollen Ergebnisse sehen? Dann machen Sie jetzt den Kostenvergleich und nutzen Sie unsere beiden Rechner:

So funktionieren die beiden Rechner

Benzinkostenrechner

Den Benzinkostenrechner haben wir für Sie erstellt, damit Sie schnell und einfach die Fahrtkosten für eine bestimmte Wegstrecke berechnen können. Alles was Sie dafür benötigen ist:

1) Den aktuellen Benzin-/Dieselpreis der Tankstelle, bei der Sie zuletzt getankt haben oder tanken werden

2) Die Strecke, die Sie zurücklegen möchten oder bereits zurückgelegt haben

3) Den durchschnittlichen Verbrauch Ihres Fahrzeugs (zum Beispiel das Ergebnis des Verbrauchsrechners)

Geben Sie diese Daten in den Rechner ein und erhalten Sie sofort die Fahrtkosten als Ergebnis – neben dem persönlichen Kostenüberblick kann dieses Ergebnis beispielsweise auch von Bedeutung sein, wenn Sie der Fahrer einer Reisegruppe sind und die anfallenden Spritkosten auf die Mitfahrer verteilen möchten. Beachten Sie jedoch, dass Sie für alle anfallenden Kosten auch die jeweilige Abnutzung des Fahrzeugs berücksichtigen müssen.

Verbrauchsrechner

Stellen Sie nach dem nächsten Tanken Ihren Tageskilometerzähler auf null. Wichtig ist, dass Sie grundsätzlich volltanken, denn nur so erhalten Sie einen Richtwert für die verbrauchte Spritmenge. Alles klar soweit? Dann kann‘s losgehen: Notieren Sie nun beim nächsten Tanken die zurückgelegte Strecke sowie die getankte Literzahl und geben Sie beide Werte in den Rechner ein – als Ergebnis erhalten Sie den durchschnittlichen Verbrauch Ihres Fahrzeugs.

Anmerkungen:

  • Sie müssen den Tank nicht leer fahren, um aussagekräftige Werte zu erhalten. Es reicht prinzipiell, wenn Sie einige Kilometer fahren und danach wieder volltanken – genauer wird es allerdings, wenn Sie soweit fahren wie möglich und dann volltanken.
  • Da der Anteil von Lang- und Kurzstrecken bzw. Stadtfahrten in der Regel variiert, lässt sich der Verbrauch erst dann ganz exakt berechnen, wenn Sie selbigen mehrmals nach jeder Fahrt berechnen und daraus den Durchschnitt bilden.

 

Nach oben