Nachdem der BMW Alpina B6 auf Grundlage der 3er-Reihe nach 1993 durch den Alpina B3 ersetzt worden war, nahm der Allgäuer Motorenbauer die BMW Alpina BMW B6 im Jahr 2006 wieder ins Programm. Als Basis dieser Modelle dienten jetzt allerdings die Cabriolets und Coupés der BMW 6er-Reihe.
Der BMW Alpina B6 als Limousine auf Grundlage der BMW 3er-Reihe
Für die ersten Modelle des BMW Alpina B6 nahmen sich die Ingenieure im Allgäu die zweitürige Limousine der 1975 neu am Markt eingeführten BMW 3er-Reihe vor. Drei Jahre nachdem der erste kleine BMW vom Band gelaufen war, stellte der Münchener Hersteller mit dem BMW 323i das Spitzenmodell der Serienproduktion vor. Diesen Sechszylinder stattete Alpina mit seinem B6 Motor aus. Damit verfügte der BMW Alpina B6 über eine Leistung von 147 kW (200 PS) und erreichte in 7,2 Sekunden die Hundertermarke. Zum Vergleich: Der BMW 323i benötigte über neun Sekunden. Im Baujahr 1984 kam eine neue Generation des BMW Alpina B6 mit 2,8 Liter Hubraum auf den Markt, die ab 1985 durch 3,5 Liter Versionen mit dem neuen B10-Motor mit bis zu 187 kW (254 PS) abgelöst wurde. Im Programm war der BMW Alpina B6 in der Zeit von 1985 bis 1990 als zwei- und viertürige Limousine. Ab dem Jahr 1992 verbauten die Allgäuer im BMW Alpina B6 noch ein Jahr die neue E1-Motorengeneration mit 177 kW (240 PS), ehe 1993 der BMW Alpina B3 vorgestellt wurde.
Der BMW Alpina B6 auf Basis der BMW 6er-Reihe
Einen Nachfolger des BMW Alpina B6 präsentierte der Hersteller im Baujahr 2006 auf Basis des Serienmodells BMW 650i. Angeboten wurde der BMW Alpina B6 dieser Generation als Coupé und Cabriolet mit einem Alpina H1/2 Motor, der bis zu 368 kW (500 PS) mobilisierte und den BMW Alpina B6 bis auf 315 km/h beschleunigte. Bis ins Jahr 2010 blieb der Nachfolger BMW Alpina B6S im Programm, der eine Leistung von 390 kW (530 PS) entwickelte.