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Alpina

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Alpina – ein Synonym für BMW-Sportmodelle

Individuelle Kleinwagen für junge Leute, Vans für Familien, sportliche Zweisitzer in geschlossener und offener Bauweise oder vollkommen neuartige Konstruktionen wie Coupé-SUVs: Das Baukastenprinzip ermöglicht es Volumenherstellern wie BMW, ihre Modellpalette ständig erweitern. Doch diese Vielfalt im Programm ist auch bei BMW eine neue Erscheinung. Noch in den 1960er Jahren hing der wirtschaftliche Erfolg des bayerischen Herstellers wesentlich von einer einzigen Baureihe ab, die als Neue Klasse bekannt wurde und mit denen die Münchener eine in den vorangegangenen Jahren existenzbedrohende Krise überwinden konnten. Zugleich markierten die Neue Klasse und die nachfolgenden 02er den Beginn der BMW-Sportmodelle, deren Entwicklung ab den Sechzigerjahren maßgeblich von der Allgäuer Firma Alpina vorangetrieben wurde. Zunächst trat Alpina als Tuner in Erscheinung, der Serienfahrzeugen mit selbst gefertigten technischen Komponenten wie Vergaseranlagen zu mehr Leistung verhalf. Zugleich sorgten Siege derart ausgestatteter Fahrzeuge bei internationalen Tourenwagenrennen dafür, dass Alpina mit seinen Umbauten bald zum Synonym für BMW-Sportmodelle wurde.

Alpina-Modelle sind die leistungsstärksten Versionen innerhalb einer BMW-Baureihe

Auch wenn BMW später mit seinen M-Modellen leistungsgesteigerte Versionen aus der hauseigenen Sportabteilung in sein Programm aufnahm, so blieb Alpina weiterhin als Partner an der Seite des bayerischen Fahrzeugbaukonzerns. Besonderheit dabei: Seit Alpina im Jahr 1983 durch das deutsche Kraftfahrtbundesamt als Fahrzeughersteller zertifiziert worden war, galten die modifizierten BMW-Fahrzeuge der Marke als eigenständige Modelle. Und tatsächlich unterschieden sie sich optisch in vielen Details, vor allem aber durch ihre Motortechnik von den Großserienversionen, die bei BMW vom Band liefen. Alpina realisierte seine Umbauten für Modelle verschiedener BMW-Baureihen und repräsentierte dort jeweils die leistungsstärkste Version, deren Performance gegenüber den M-Versionen von BMW noch deutlich gesteigert wurde.

Überblick über die Modellreihen des Kleinserienherstellers Alpina

Bei seiner Modellpolitik folgte Alpina den aktuellen Entwicklungen, die das Programm von BMW vorgab. Im Mittelpunkt standen dabei mit Modellen wie den Ende der 1970er Jahre vorgestellten Alpina B6 und B7 Limousinen der BMW 3er- und 5er-Reihe, deren Nachfolger in jüngeren Baujahren die Alpina B3 und B5 wurden. Aber auch das 6er-Coupé der Münchener gab es in einer Ausführung, die als B7 Turbo Coupé in den Handel kam und später durch den auf dem Coupé der BMW 8er-Reihe basierenden Alpina B12 abgelöst wurde. In den 80er Jahren präsentierte Alpina mit dem B10 erstmals eine 5er-Version mit Bi-Turbo, die wie der B7-Vorgänger als eine der schnellsten Serienlimousinen der Welt galt. Neben den Limousinen kamen von Alpina außerdem Kombis auf Basis der Touring-Modelle von BMW sowie Cabriolets und Sport Utility Vehicles (SUV).

Die Kleinserien-Sportmodelle von Alpina sind auf dem Gebrauchtmarkt Raritäten

Ebenfalls als Bi-Turbo realisierten die Allgäuer den im Jahr 1999 vorgestellten D10, mit dem Alpina sein Programm der 5er-Modelle um eine Dieselversion erweiterte. Ausgehend von Modellen der BMW-Baureihe Z8 bot Alpina mit dem Roadster V8 erstmals einen offenen Zweisitzer an. Flaggschiff wurde 1995 der Alpina B7, der die leistungsgesteigerten Versionen des 7er-BMW bezeichnete. In den aktuelleren Baujahren kamen aus den Ateliers des Veredlers in Buchloe außerdem leistungsgesteigerte Versionen des BMW X3 sowie der BMW 4er-Reihe. Trotz der Ausweitung des Programms blieb Alpina jedoch weiterhin ein Kleinserienhersteller. Nur gut 1700 Alpina-BMW Neuwagen lieferte das Unternehmen im Jahr 2014 aus. Das hatte auch Auswirkungen auf dem Markt für Gebrauchtwagen: Dort galten insbesondere die Sportversionen der frühen Baujahre, in denen Alpina noch weitaus geringere Stückzahlen realisierte, als ausgesprochene Raritäten.

Alpina-Modelle auf Basis der BMW 3er-Reihe

Mit dem B6 begann im Jahr 1978 die Tradition der Alpina-Modelle auf Basis der BMW 3er-Reihe, die die Buchloer als zwei- und viertürige Limousinen sowie unter der Bezeichnung Alpina C2 als Coupé realisierten. Ab dem Jahr 1987 orientierte Alpina seine Modellnamen dann an den Reihenbezeichnungen von BMW und brachte seine Sportmodelle der Mittelklasse nun als Alpina B3 auf den Markt. Mit der Umstellung gab es zugleich neue 3er-Versionen des Veredlers. Einen Sechszylinder B3 Allrad-Kombi mit 150 kW (204 PS) sowie die Sportausführung des 3er-Cabriolets. In der von 1993 bis 1999 gefertigten Nachfolgegeneration legte Alpina bei der Leistung seiner B3 ordentlich nach: Bis zu 195 kW (260 PS) holten die Tuner aus dem auf 3,2 Liter Hubraum angehobenen Sechszylinder von BMW heraus. In der dritten B3-Generation übernahm im Jahr 2002 die S-Variante die Rolle als Leistungsträger im Alpina 3er-Programm, die es auf über 300 PS brachte. Mit dem Einsatz seines Bi-Turbomotors gelang es Alpina, die Leistung des B3 S im Jahr 2010 auf 400 PS zu steigern und damit in der Mittelklasse eine neue Bestmarke zu setzen. Zugleich lieferte die Technik das Vorbild für die Biturbo-Selbstzünder der Baureihe, die als Alpina D3 in zwei Karosserieversionen angeboten wurden.

Alpina-Modelle auf Basis der BMW 5er-Reihe

In der oberen Mittelklasse lag die Messlatte bei Alpina traditionell noch höher. Seit den B7 und den B10 Bi-Turbo war es das erklärte Ziel, dort Limousinen und Kombis mit Weltrekordwerten für Serienfahrzeuge zu liefern. Mit dem zum Firmenjubiläum im Jahr 2015 vorgestellten B5 Sondermodell Edition 50 sollte das wiederum gelingen. Mit seinem Leistungsvermögen von bis zu 441 kW (600 PS) zeigte das für die Limousinen und Touring-Versionen eingesetzte V8-Aggregat zumindest einen firmeninternen Rekord. Ergänzt wurde das Programm der 5er-Modelle durch eine Dieselversion, die zunächst als D10 und in neueren Baujahren unter der Bezeichnung Alpina D5 vermarktet wurde. Auch hier standen mit der Limousine und dem Touring-Kombi zwei Karosserieversionen zur Verfügung.

Coupés, Cabriolets und SUV von Alpina

Seit der Vorstellung der Alpina C2 auf Basis der BMW 3er-Reihe gehörten die zweitürigen Mittelklasse-Sportcoupés in unterschiedlichen Generationen zum Alpina-Programm. Mit der im Jahr 2013 erfolgten Ausgliederung in eine eigene BMW-Baureihe firmierten die Zweitürer mit den Hochleistungsmotoren bei Alpina dann unter der Bezeichnung B4. Darüber hinaus boten die Allgäuer wie in der BMW 4er-Reihe als zweite Karosserievariante ein B4 Cabrio an, das zu den eher seltenen offenen Sportmodellen des Anbieters gehörte. Beide Versionen waren überdies als Alpina D4 mit einer Dieselmotorisierung zu haben. Nach oben ausgebaut wurde das Coupé-Programm mit dem B6, der auf den Gran Coupés der BMW 6er-Reihe basierte. Im Jahr 2013 waren die Allgäuer zudem in der Klasse der Sport Utility Vehicles präsent und boten mit dem XD3 erstmals ein sportlich aufbereitetes SUV mit einer Leistung von 257 kW (350 PS) an.

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