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2 Sitzer

Die ersten 2-Sitzer laufen in der Baureihe des Ford Model T vom Band

In der Frühzeit des Automobilbaus sorgte der Amerikaner Henry Ford mit der Einführung der Fließbandproduktion dafür, dass die Fertigungskosten sanken und Autos für breitere Käuferschichten erschwinglich wurden. Eine weitere Strategie zur Verkaufsförderung bestand darin, kleinere Modelle ins Programm zu nehmen, die nur Platz für zwei Personen hatten. In der legendären Baureihe des Ford Model T waren es wiederum die Amerikaner, die einen der ersten 2-Sitzer in offener Bauweise mit einfachem Klappverdeck anboten. Diese Konstruktionsweise prägte die 2-Sitzer bis in die 1950er Jahre, als britische Hersteller mit den Roadstern leichte Cabriolets mit zwei Sitzen populär machten.

2-Sitzer spielen ihren Platzvorteil in verschiedenen Fahrzeugklassen aus

Seit den Anfängen des Roadsterbaus etablierten sich die 2-Sitzer vor allem bei der Konstruktion von Sportwagen. Der Grund: Mit der Reduzierung auf zwei Sitzplätze war es leichter möglich, kompaktere Karosserien und ein geringeres Fahrzeuggewicht zu realisieren. Ihren Platzvorteil spielten die 2-Sitzer später jedoch auch in anderen Fahrzeugsegmenten aus. So liefen ultrakompakte City Cars, Leichtkraftfahrzeuge und Elektroautos als 2-Sitzer vom Band. Und auch Pickups und Kleinlieferwagen wurden vielfach mit zwei Sitzplätzen ausgestattet, um mehr Raum für die Ladung zu haben.

Sportcoupés werden klassischerweise als 2-Sitzer konstruiert

In den Klassen der Sportcoupés und Supersportwagen setzten die Hersteller traditionell auf eine 2-Sitzer-Konstruktion, mit der sich der Leistungsvorteil der Modelle besser ausspielen ließ. Bekannte zweisitzige Sportwagen kamen etwa von Ferrari, Porsche, BMW, Aston Martin oder General Motors mit seiner Marke Corvette. Als Ergänzung nahmen einige Produzenten bei den größeren Modellen Varianten mit zwei Notsitzen ins Programm, die als 2+2-Sitzer bezeichnet wurden.

2-Sitzer gibt es als Cabriolet mit Stoffverdeck oder Stahldach

Ab den 1950er Jahren machten insbesondere britische Sportwagenbauer die einfach ausgestatteten 2-Sitzer der Roadster-Klasse populär. Später wurden die offenen 2-Sitzer komfortabler und leistungsstärker. Eine relativ neue Erscheinung waren die mit einem versenkbaren Stahldach ausgestatteten 2-Sitzer, die als Coupé-Cabrio eine wetterfeste Alternative zu den klassischen 2-Sitzer-Cabrios mit Stoffdach darstellten.

2-Sitzer als City Cars, Leichtkraftfahrzeug, Elektroautos und Lieferwagen

Kleine Karosserie desto weniger Benzinverbrauch und Platzbedarf, dieses Konzept hinter den modernen City Cars und Elektroautos ließ sich am konsequentesten bei Fahrzeugen in der Bauweise als 2-Sitzer umsetzen. Auch zulassungsfreie Leichtkraftfahrzeuge rollten meistens als 2-Sitzer auf die Straße. Zugleich ermöglichte es eine Karosserie mit zwei Sitzen bei größeren Modellen oder Nutzfahrzeugen, mehr Platz für den Laderaum zu nutzen. Daher konstruierten Hersteller Kleinlieferwagen mit Kastenaufbauten oder Pickups mit kurzer Fahrerkabine oft als 2-Sitzer.