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Supersportwagen

Supersportwagen

Supersportwagen sind schon eine Faszination für sich! Sie sind eine Fahrzeugkategorie fernab jeglicher gängigen Modelle, die man heute tagtäglich auf der Straße sieht. Die Kategorie Sportwagen hat in Sachen Leistung ja schon einiges auf Lager fernab der 500 PS, wie etwa der Lamborghini Gallardo LP 570-4 Superleggera mit 570 PS und 325 km/h Spitze oder der Mercedes-Benz SLS AMG Black Series mit 631 PS und 315 km/h Höchstgeschwindigkeit. Die Gruppe der Supersportwagen ist da mehr als gleich auf und doch anders: Seitdem es sie gibt, stehen die Fahrzeuge für das Höchstmaß des technisch Machbaren in Sachen Leistung und Beschleunigung. Der Hersteller will zeigen, wie effizient die Kraftübertragung seines Fabrikats auf die Fahrbahn funktioniert, wie leistungsstark sein Motor und seine Tuning-Maßnahmen sind. Ganz klar, Komfort hat da nicht viel Platz.

Super sportlich - wenig bequem

Und genau hier liegt einer der weiteren Unterschiede eines Supersportwagens zum regulären Sportwagen: Komfort ist gut, aber nicht "super" - für eine optimale Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit stellt er nichts weiter als unnötigen Ballast dar. Bei manchen Supersportwagen bedeutet dies auch den Verzicht auf jegliche Sitzmöglichkeiten für Mitfahrer, stattdessen sitzt der Fahrer in der Mitte, wie man es auch von den meisten Rennwagen kennt. Weitere Gründe für den Verzicht auf den Beifahrersitz und die mittige Fahrerposition liegen in der somit verbesserten Aerodynamik des Fahrzeugs.

Die ersten Supersportwagen

Obgleich der Komfort und die Alltagstauglichkeit bei Supersportwagen deutlich eingeschränkt sind, dürfen sie in aller Regel am Straßenverkehr teilnehmen. Der Begriff selbst stammt übrigens aus den achtziger Jahren und stand erstmalig für Fahrzeuge wie den Porsche 959, der nach seiner Markteinführung im Jahre 1986 mit 450 PS und 317 km/h Spitze als schnellstes Fahrzeug mit Straßenzulassung galt. Der berühmte Ferrari F40 legte 1987 jedoch noch einen drauf: 40 Jahre Jubiläum feierte Enzo Ferrari mit 479 PS und legte den stolzen Preis für den F40 mit 444.000 DM fest, was umgerechnet etwa 230.000 Euro entspricht. Für den Renneinsatz umgebaute Ferrari F40 konnten nebenbei bemerkt Leistungen von bis zu 900 PS entfalten.

Supersportwagen heute

Über solche Leistungen kann der Bugatti Veyron 16.4 nur müde mit einem Blinker leuchten. Nach dem Koenigsegg Agera R ist er aktuell der zweitschnellste straßenzugelassene Supersportwagen, bis 2007 war er noch Titelträger. Der Veyron 16.4 ist mit einem 16-Zylindermotor mit vier Turboladern ausgestattet, entfaltet bis zu 1001 PS, beschleunigt in 2,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h und schafft maximal 407 km/h.

Supersportwagen und der Geldbeutel

Entsprechend hoch sind auch die Kaufpreise angesiedelt - unterhalb des sechsstelligen Bereichs lässt sich meist nicht viel anfangen. Ebenso luxuriös sind die Unterhaltskosten von Supersportwagen: Vom horrenden Spritverbrauch mal abgesehen, verschlingen Supersportwagen enorme Kosten für Steuer und Versicherung - doch all das sind vergleichsweise kleine Summen, wenn man bedenkt, dass eine große Servicereparatur eines McLaren F1 bereits allein so viel kostet, wie ein Neufahrzeug der oberen Mittelklasse.