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Toyota FJ40

Der Toyota Land Cruiser der Serie J40 ist eine Serie von Geländewagen, die der japanische Hersteller 1960 bis 1984 produziert hat. Entsprechend dem langen Produktionszeitraum und der internationalen Verbreitung gehören zum J40 eine ganze Reihe von Motor- und Karosserievarianten.

Toyota J40

Im Unterschied zu den heutigen SUV war der J40 ein echter Geländewagen, der weltweit auch auf unwegsamen Pfaden gefahren wurde, ob in Afrika, Asien oder Südamerika. Eine große Hilfe war dabei die serienmäßig montierte vordere Seilwinde, mit der sich ein festgefahrener Toyota J40 immer wieder herausziehen konnte. Auch für Fahrer anderer Fahrzeuge wurde ein Toyota J40 mit seiner Winde oft zum Retter in der Not.

Kurze und lange Versionen erhältlich

1960 erschien das erste Modell mit einer zweitürigen Karosserie und Radständen ab 2.285 mm. Als Antrieb war damals ausschließlich ein 3,5 Liter großer Benzinmotor mit 105 oder 125 PS Leistung erhältlich. Einen Dieselmotor gab es anfangs nicht. Dieser war erstmals ab 1974 in Form eines 3,0 l großen Reihen-Vierzylinders mit 76 PS Leistung verfügbar. Die frühen benzingetriebenen Ausführungen mit kurzer, zweitüriger Karosserie hatten die Bezeichnungen FJ40 und FJ42. Spätere Modelle trugen je nach Motorisierung Bezeichnungen nach dem Muster BJ4x, FJ4x und HJ4x.

Vielseitige Karosserien

Bereits 1965 brachte Toyota weitere Karosserievarianten auf den Markt: den mehrsitzigen, längeren FJ45 “Station Wagon” und die Pickup-Ausführung. Diese Versionen hatten einen längeren Radstand als die zweitürige Ausführung. Bei den meisten frühen Modellen konnten die Fahrer Dach und Türen einfach abbauen und sogar die Frontscheibe nach vorne klappen. Ergebnis war ein leichtes Geländefahrzeug ähnlich dem klassischen Jeep der US Army.

Bessere Straßeneignung

In den 70er-Jahren setzte Toyota die Modellpflege kontinuierlich fort. So wurden die Fahrzeuge ab 1976 teilweise mit Scheibenbremse vorne ausgestattet, was die Straßentauglichkeit spürbar verbesserte. In diese Richtung zielten auch die ab 1979 optional erhältlichen Servolenkungen und sogar Klimaanlagen. Die Getriebe erhielten ab 1979 länger übersetzte Getriebe für schnelle Fahrt. Damit wurde der Toyota J40 besser fahrbar in der Zivilisation, ohne die Geländetauglichkeit aufzugeben. In den 70er-Jahren wurden auch die angebotenen Dieselmotoren langsam kräftiger. Letzter und stärkster Selbstzünder war ab 1980 ein 4,0-Liter-Dieselmotor mit 105 PS Leistung.

Würdige Nachfolger vorhanden

Der bis 1984 hergestellte Landcruiser ist bedingt durch sein Alter nur vereinzelt erhältlich, sodass bei der Suche vielleicht etwas Geduld erforderlich ist. Unrestaurierte Exemplare werden in der Regel auch einige umfangreiche Reparaturarbeiten erfordern. Zwar gelten Karosserie und Motoren als weitgehend unkaputtbar, allerdings fordert das Alter bei den inzwischen zu den Oldtimern zählenden Fahrzeugen seinen Tribut.

Wer ein nicht ganz so betagtes Fahrzeug sucht, kann auch einen Toyota Landcruiser der Serie J70 in Betracht ziehen. Diese Geländewagen gibt es seit 1951, aber sie werden immer noch gebaut, wenn auch zunehmend in Form von SUVs. Von diesem Landcruiser gibt es jeweils eine Serie mit kleineren und mit größeren Karosserien, wobei der Toyota Landcruiser J15 ein aktuelles kleines Modell ist, während das größere Modell das Kürzel J20 trägt. Der seit 2009 gebaute J15 wird angetrieben von einem drei Liter großen Vierzylinder-Dieselmotor mit 190 PS. Im größeren J20, seit 2008 gebaut, rumort dagegen ein V8-Dieselmotor mit 4,5 Liter Hubraum, der es auf 286 PS Leistung bringt. Im Unterschied zum Toyota J40 sind Landcruiser dieser Baureihe leicht und reichlich zu finden, auf Wunsch auch ältere Fahrzeuge mit besseren Geländefähigkeiten.

Wer zwar ein neues Auto möchte, sich aber zu den kompakten Formen des zweitürigen FJ40 hingezogen fühlt, hat mit dem Toyota FJ Cruiser eine weitere ausgezeichnete Alternative. Dieser ist ein seit 2006 erhältlicher kompakter SUV von Toyota. Dieser Wagen ist unverkennbar ausgelegt als modernere Version des Toyota Landcruiser FJ40. Für grundlegende Geländefähigkeiten ist dieses Modell immerhin mit permanentem und zuschaltbarem Allradantrieb erhältlich.