Preis im Verhältnis zur Auswahl
Das beste Verhältnis aus Preis und Auswahl bieten aktuell Fahrzeuge, die 2020 zum ersten Mal zugelassen wurden: durchschnittlich 45.990 € bei 36 verfügbaren Angeboten.
Nach drei Jahren ist der Land Rover Defender zurück: robust und geländegängig wie immer, aber jetzt mit moderner Technik, umfangreicher Ausstattung und erstmals richtigem Komfort auch auf der Straße. Ein gelungenes Comeback?
Ideal für:





















Land Rover hat bisher nur bestätigt, dass Defender-EV-Optionen „vor Ende des Jahrzehnts“ erscheinen werden. Laut Autocar ist ein Start „Ende des Jahrzehnts“ bzw. mit der nächsten Defender-Generation zu erwarten. Ein Marktstart im Jahr 2025 ist ausgeschlossen.
Der Hauptgrund für die Verzögerung liegt in der aktuellen Plattform des Defenders. Das D7x-Layout des L663 Modells bietet zu wenig Platz für die Integration großer Batterien. Land Rover möchte keine Kompromisslösung, sondern ein von Grund auf für Elektroantriebe konzipiertes Fahrzeug entwickeln.
Nein, Land Rover hat bisher keine offiziellen technischen Daten wie Reichweite, Akkukapazität oder Leistung des elektrischen Defenders veröffentlicht. Alle kursierenden Zahlen sind daher als Spekulationen einzustufen.
Der Defender kann bis zu 3.500 kg gebremst ziehen. Diese Anhängelast gilt für alle Motorisierungen, mit Ausnahme des 130 Diesel, der 3.000 kg ziehen darf.
Die Serviceintervalle liegen bei 24 Monaten oder 34.000 km. Laut ADAC belaufen sich die Inspektionskosten auf etwa 600 Euro pro Jahr, wobei Verschleißteile hier nicht eingerechnet sind.
Hier siehst du die Durchschnittspreise nach dem Jahr der Erstzulassung und wie viele Angebote es gerade auf AutoScout24 gibt.
Letzte Datenaktualisierung: 10.10.2026
Das beste Verhältnis aus Preis und Auswahl bieten aktuell Fahrzeuge, die 2020 zum ersten Mal zugelassen wurden: durchschnittlich 45.990 € bei 36 verfügbaren Angeboten.
Die größte Auswahl gibt es aktuell bei Fahrzeugen mit Erstzulassung 2026. Auf AutoScout24 findest du dafür 236 Angebote.
| Erstzulassung | Preis im Schnitt | Angebote |
|---|---|---|
| 2026 | 90.424 € | |
| 2025 | 82.613 € | |
| 2024 | 72.990 € | |
| 2023 | 64.102 € | |
| 2022 | 56.765 € | |
| 2021 | 49.900 € | |
| 2020 | 45.990 € | |
| 2019 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 2018 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 2017 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 2016 | 82.999 € | |
| 2015 | 65.880 € | |
| 2014 | 57.900 € | |
| 2013 | 59.500 € | |
| 2012 | 52.900 € | |
| 2011 | 44.990 € | |
| 2010 | 44.900 € | |
| 2009 | 38.980 € | |
| 2008 | 41.700 € | |
| 2007 | 35.990 € | |
| 2006 | 44.890 € | |
| 2005 | 27.790 € | |
| 2004 | 28.800 € | |
| 2003 | 36.500 € | |
| 2002 | 28.900 € | |
| 2001 | 21.900 € | |
| 2000 | 25.900 € | |
| 1999 | 34.500 € | |
| 1998 | 31.990 € | |
| 1997 | 32.000 € | |
Wer einen fabrikneuen Land Rover Defender kaufen möchte, braucht mindestens EUR 49.700,00. Je nach Motor und Ausstattung klettert dieser Wert hinauf bis zu EUR 77.800,00 in der quasi-Vollausstattung namens First Edition. Der Defender X setzt sich als besonders leistungsstarke Variante mit EUR 95.400,00 noch einmal deutlich ab.
Bei einem Auto mit einer so langen Historie überrascht es nicht, dass auf dem Gebrauchtwagenmarkt bereits um wenige Tausend Euro Fahrzeuge verfügbar sind. Sie bringen natürlich hohe Kilometerzahlen mit sich. Danach geht es in einer äußerst bunten Auswahl mit den Preisen hinauf bis zu den aktuellen Modellen.
Im momentanen Boom der SUVsnennt sich schnell mal ein Modell Geländewagen. Doch den echten Kandidaten fürs Gelände können sie nichts vormachen. Der wohl heißeste Konkurrent ist dabei die Mercedes-Benz G-Klasse. Weitere waschechte Offroader sind Modelle wie der Nissan Pathfinder, der Toyota Land Cruiserund der Mitsubishi Pajero.
Die Geschichte dieses Geländewagens beginnt bereits im Jahr 1948. Damals hieß der Hersteller noch Rover und verpasste seinem damals neuen Modell die Bezeichnung „Land“. So war der Defender in seinen ersten Jahrzehnten als Land Rover unterwegs. Die ersten drei Generationen bekamen die schlichten Bezeichnungen Land Rover Serie I, Serie II und Serie III. Im Herbst 1983 folgte die vierte Generation. Sie bekam zusätzlich die Titel One Ten für 110 und Ninety für 90. Das bezog sich auf die beiden verschiedenen Radstandvarianten.
Sechs Jahre später präsentierten die Briten im Herbst 1989 mit dem Land Rover Discovery ein neues Modell. Da hätte ein reiner „Land Rover“ für Verwirrung gesorgt. Somit entstand 1990 der Name Land Rover Defender. Diese vierte Generation hielt sich viele Jahre lang, bis sie im Frühjahr 2007 abgelöst wurde. Auch in der fünften Generation konnte der Defender beweisen, dass er ein äußerst vielseitig einsetzbares Fahrzeug ist. Seine Ursprünge liegen in der zivilen und landwirtschaftlichen Nutzung. Doch mit der Zeit überzeugte er auch als Auto der Wahl für viele Expeditionen und auch in Krisengebieten wurde der robuste Defender bei Militärs und Hilfsorganisationen immer beliebter.
Der Land Rover Defender galt als so robust, dass Land Rover selbst 2007 behauptete, dass 75 % aller gebauten Fahrzeuge immer noch aktiv wären. Selbst für die erste Serie würden sie immer noch Ersatzteile produzieren. Nur eine Sache schien noch robuster zu sein: Die EU-Richtlinie zum Fußgängerschutz. Mit dieser war die Form des Defenders nicht mehr vereinbar und so endete die Produktion Ende Januar 2016. Davor erschienen noch drei Sondermodelle ehe es nach mehr als 2 Millionen Fahrzeugen ruhig um den Defender wurde.
Doch die Ruhe war nicht von Dauer. Bereits 2011 hatte Land Rover mithilfe eines Konzeptfahrzeugs gezeigt, wie ein zukünftiger Defender aussehen könnte. Das ließ seinen Anhängern berechtigte Hoffnungen, dass nach dem Produktionsende 2016 nicht alles vorbei sein muss. Und tatsächlich: Auf der IAA 2019 präsentierte Land Rover den neuen Defender.
Zuerst ging er als „110“ mit fünf Türen in den Verkauf. Er ist mit fünf, sechs oder sieben Sitzen erhältlich. Im Modelljahr 2020 folgten der „90“ mit drei Türen, eine Langversion des Fünftürers alias „130“ und eine Variante für die kommerzielle Nutzung. Im Vergleich zum letzten Defender hat er in der Breite 20 Zentimeter zugelegt. Er bietet 29,1 Zentimeter Bodenfreiheit und eine Wattiefe von bis zu 90 Zentimeter. Bei der Optik hat sich Land Rover alle Mühe gegeben, ihm einen modernen Look mitzugeben und ihn dennoch gewohnt robust wirken zu lassen. Auch der Innenraum entspricht dem Jahr 2020. Mit dem virtuellen Cockpit und dem großen, zentralen Screen für das Infotainmentsystem ist er definitiv zeitgemäß.
Zum Start des neuesten Defender bietet Land Rover vier verschiedene Motoren an. Zwei Benziner und zwei Dieselmotoren:
Der P300 ist ein Vierzylindermotor in Reihenbauweise mit 2,0 Litern Hubraum. Daraus macht er 300 PS sowie ein maximales Drehmoment von 400 Nm. Von 0 auf 100 km/h soll er in 8,0 Sekunden beschleunigen können. Der größere P400 hat sechs Zylinder mit 3,0 Litern Hubraum. Mit seinen 400 PS ist er aktuell der mit Abstand stärkste Defender-Motor. Das maximale Drehmoment liegt hier bei 550 Nm. Der Sprint auf Tempo 100 soll in 6,0 Sekunden gelingen. Bei kombinierter Fahrweise sollen sich die beiden Benziner auf 100 Kilometern zwischen 10,0 und 9,6 Litern Benzin genehmigen.
Beide Dieselvarianten haben vier Zylinder und 2,0 Liter Hubraum. Damit erreichen sie 200 und 240 PS. Beim maximalen Drehmoment sind es in beiden Fällen 430 Nm. Wenig überraschend brauchen sie deutlich länger, um die 100 km/h-Marke zu knacken: 10,2 und 9,0 Sekunden laut Land Rover. Beim kombinierten Kraftstoffverbrauch geben die Briten 7,7 bis 7,5 Liter auf 100 Kilometern an.
Keine Alternativen haben wir beim Antrieb. Hier überträgt in allen vier Fällen eine achtstufige Automatik die Leistung auf alle vier Räder. Wobei bei einem Defender ohnehin hoffentlich niemand etwas anderes als einen Allradantrieb erwartet.
Für ein vermeintlich robustes und schlichtes Gemüt hat der Land Rover Defender eine durchaus lange Liste an Ausstattungsvarianten zu bieten:
In der Serienausstattung hat der Defender bereits folgende Dinge zu bieten:
Über die Serienausstattung hinaus bietet die nächste Stufe Defender S diese Highlights:
Der Defender SE legt damit noch eine Schippe drauf:
In der Variante HSE kommen unter anderem ein Faltdach aus Stoff, Matrix-LED-Scheinwerfer und 20 Zoll Felgen dazu. Die Vordersitze sind mit Windsor-Leder bezogen und 14-fach verstellbar. Im Falle des Defender 110 haben wir hier noch ein Panoramaschiebedach an Bord. Der Land Rover Defender X ist in allen Belangen auf mehr Leistung und vor allem eine noch bessere Geländegängigkeit getrimmt. Dafür sorgen unter anderem eine elektronisch geregelte Luftfederung, ein elektronisches, aktives Differenzial und die Terrain Response 2 Automatik.
Die First Edition ist als eine Art Vollausstattung zu sehen. Sie vereint im Wesentlichen alle Elemente der vorherigen Varianten. Auch hier haben wir vereinzelte Unterschiede zwischen dem Defender 90 und dem Defender 110.
Der neue Defender schafft es tatsächlich, das Vorgenommene umzusetzen. Die Entwickler haben es hinbekommen, den Defender in der Moderne ankommen zu lassen, ohne dabei Einbußen im Gelände zu machen. Gleichzeitig ist er im normalen Straßenverkehr durchaus komfortabel und überzeugt mit moderner Ausstattung wie dem virtuellen Cockpit. Nichtsdestotrotz sollte man nicht vergessen, dass der Defender tatsächlich noch spielen und das Abenteuer im Gelände suchen will. Wer ihn nur in der Stadt bewegen will, sollte sich womöglich doch nach einem der vielen SUVsumsehen.