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VW Multivan

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Bei ausgebauten Sitzen und eingelegter Matratze wurde aus dem T1 ohne großen Aufwand und ohne Spezialausbau durch den Ausstatter Westfalia ein ideales Campingmobil Marke Eigenbau. Diesen multifunktionalen Ansatz als Freizeitmobil setzte Volkswagen Mitte der 1980er Jahre in ein eigenes Fahrzeugkonzept um, das die Eigenschaften von Transporter, Familienauto und Reisemobil in sich vereinte. So entstand auf Grundlage des VW T3 der erste VW Multivan, der 1985 auf der IAA in Frankfurt vorgestellt wurde und ein Jahr später in die Serienfertigung ging. Seine Kennzeichen: Eine zur Liegefläche umklappbare Dreier-Rücksitzbank, ein drehbarer Fahrersitz und dahinter ein in entgegen der Fahrtrichtung montierter Einzelsitz sowie ein Klapptisch.  

Die Entwicklung des VW Multivan zur Großraumlimousine

Das Konzept des VW Multivan traf offenbar genau die Erwartungen der Kunden. Das Auto, das sich im Alltag genau so leicht bewegen ließ, wie es sich bei Bedarf in eine bequeme Schlafstätte oder einen Transporter mit fast vier Quadratmeter Ladefläche verwandelte, fand jährlich über 10.000 Käufer und wurde damit zum erfolgreichsten Freizeitmobil seiner Klasse. Mit Sondermodellen wie dem VW Multivan Magnum, dem Blue und White Star machte Volkswagen aus dem anfangs eher rustikalen VW Multivan ein schickes Freizeitauto mit integrierter Kühlbox und markanten äußeren Merkmalen wie Leichtmetallfelgen, tiefer gelegtem Fahrwerk und breiteren Reifen. Die letzten VW Multivans auf Basis der Heckmotormodelle VW T3 wurden 1992 als Limited Last Edition zum modernen Kult-Bulli. Mit der Einführung des frontangetriebenen VW T4 bauten die Wolfsburger die Multivan-Reihe dann immer mehr zur anspruchsvollen Großraumlimousine mit unterschiedlichen Ausstattungsvarianten vom dynamischen Sondermodell VW Multivan Atlantis bis hin zum Konferenzraum auf Rädern im VW Multivan Business aus.  

Die Modelle des VW Multivan

Die VW Multivans ab dem Baujahr 1992 hatten in der Grundausstattung eine Innenvollverkleidung, in der Mittelreihe entgegen der Fahrtrichtung montierte Einzelsitze mit Armlehnen und auf Wunsch einknöpfbare Vorhänge, eine zweite Batterie und eine im Sitz integrierte Kühlbox. Mit den VW Multivans Allstar und Classic kamen im Jahr 1993 Siebensitzer mit Komfortausstattung wie Klimaanlage, Drehzahlmesser, elektrischen Fensterhebern und Wärmeschutzglas auf den Markt. Ab dem Jahr 1995 verfügten die VW Multivans serienmäßig über Servolenkung. In der nachfolgenden Baureihe des VW Multivans auf Basis des VW T5 bot Volkswagen den VW Multivan ab dem Jahr 1999 erstmals als Großraumlimousine mit schienenmontierten Mittelsitzen an, die sich auch in Fahrtrichtung verankern ließen. Das Einstiegsmodell mit reduzierter Serienausstattung war der VW Multivan Startline. Hochwertiger ausgestattet waren die Versionen Comfortline und Highline. Der VW Multivan United verfügte über ein Sportfahrwerk, und eine Allradversion stand mit dem VW Multivan PanAmericana zur Verfügung, der den VW Multivan syncro ersetzte. Im VW Multivan Business brachten die Wolfsburger sogar ein rollendes Büro mit modernen Kommunikationseinrichtungen unter. Seit dem Baujahr 2007 gibt es den VW Multivan auch mit zwei unterschiedlichen Radständen von 2,92 Meter und 3,32 Meter, wobei die längere Version bis zu acht Sitze aufnehmen kann.  

Die Motorisierungen des VW Multivan

Die ersten VW Multivans auf Grundlage des VW T3 wurden zwischen 1985 und 1990 als Benziner mit 37 kW (50 PS) und 92-PS Boxer mit Wasserkühlung sowie als Turbodiesel mit 51 kW (70 PS) gebaut. Im Jahr 1996 setzte Volkswagen erstmals TDI-Motoren mit einer Leistung zwischen 65 kW (88 PS) und 111 kW (151 PS) im VW Multivan ein. Die neueren Dieselmotoren leisteten mit 1,9 Liter Hubraum 62 kW (84 PS) und 75 kW (102 PS) sowie mit den größeren 2,5 Liter Maschinen 96 kW (131 PS) und 128 kW (174 PS). Seit Ende des Jahres 2006 konnten die VW Multivans mit Rußpartikelfilter bestellt werden. Als Benziner kam im Jahr 1996 ein V6-Motor mit 150 kW (204 PS) zum Einsatz, der in der Baureihe VW T5 ab dem Jahr 2003 durch einen noch kräftigeres Aggregat mit 173 kW (235 PS) mit Sechsgang-Automatikgetriebe abgelöst wurde. Den kleineren Ottomotor mit 85 kW (116 PS) gab es mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe. Je nach Antrieb liegt der Verbrauch eines VW Multivan zwischen 13,3 Liter (316 g/km CO2) für den Allrad-Benziner und 8 Liter (199 g/km CO2) beim kleinsten Diesel.