Vorstellung: Lorinser E-Klasse Coupé – Winnendener Schnack

Lorinser aus dem kleinen Ort Winnenden neben Stuttgart hat bereits ein Aerodynamik-Paket und weiteres Zubehör für Mercedes neues E-Klasse Coupé. Die eigenwillige Optik hat Tradition bei den Baden-Württembergern. Mit PS-Protzerei lässt sich Lorinser noch etwas Zeit.

Zumindest für das neueste Exemplar des Mercedes Tuners werden Leistungssteigerungen nicht gleich zu Beginn angeboten. Das E-Klasse Coupé wird vorerst nur optisch und klangtechnisch modifiziert.## Hohe Räder, tiefes Fahrwerk So steht das intern C207 genannte Coupé auf bis zu 20 Zoll großen Alurädern, die auf den Namen RS9 getauft wurden. Damit diese mit dem Fahrwerk harmonieren, wird die Karosserie um rund 30 Millimeter näher an den Asphalt gerückt. Das geschieht bei Stahlfedern mittels progressiver Sport-Pendants und bei der Airmatic genannten Luftfederung mittels neuer Querlenker. An der Software ändern die Schwaben nichts.

Um dem Coupé auch sonst optische Auffälligkeiten mit auf den Weg zu geben, kann der Kunde ein Aerodynamik-Set ordern. Das besteht aus Spoilerstoßfänger mit integrierten Tagfahrlichtern, emblemfreiem Kühlergrill, Dachkanten- sowie Heckklappenspoiler, Seitenschwellern und Heckschürze. Auf Sonderwunsch gibt es zusätzlich neue vordere Kotflügel mit Luftauslässen. Eine optisch passende und akustisch angeblich imposante Vierkant-Vierrohr-Abgasanlage passt Lorinser in die Diffusor-Schürze ein.

Motoren ja, aber erst später

Motortechnisch wird jedoch noch einiges nachgelegt. Denn schon der optional erhältliche Tachoeinsatz verspricht viel. Bis 330 km/h reicht dieser, was darauf schließen lässt, dass bei den Leistungssteigerungen nicht gekleckert, sondern geklotzt wird. Sicher werden Zusatz-PS für die Turbo-Diesel (250 CDI und 350 CDI) und den Turbo-Benziner (250 CGI) sein. Bei den 250er Modellen werden sicherlich rund 240 PS machbar sein und beim 350 CDI wohl rund 300 Pferde im Galopp springen.

Ziemlich sicher erscheint auch eine leistungsgesteigerte Version des 500ers, denn technisch hat sich bei diesem Aggregat nicht viel verändert. Lorinser bietet für den M273 genannten 5,5 Liter verschiedene Versionen an, die oft nach traditioneller Art via Nockenwelle- und Abgaskrümmertausch sowie Zylinderkopfbearbeitung und Elektronikanpassung gestärkt werden. (mb)

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