Vorstellung: Opel Corsa OPC – Lauf, Corsa, lauf

Tom Hanks wandert im Film „Forest Gump“ durch die Weltgeschichte und rennt um sein Leben. Schneller wäre er mit dem neuen Corsa OPC gewesen, dem schnellsten Corsa, den Opel je auf die flotten Beine gestellt hat. Basis für die Top-Version ist der ohnehin sportliche Dreitürer.

Momentan ist allerdings bei 90 PS der Zenith erreicht, die Tachonadel stoppt bei 173 km/h. Mit dem neuen Corsa OPC setzen die Rüsselsheimer zu einem Leistungssprung von mehr als 100 PS an. Urquell der Kraft ist ein 1,6-Liter-Turbobeziner, der schon im Meriva OPC seinen Dienst verrichtet. Im Corsa entwickelt das Aggregat starke 192 PS und schickt bis zu 230 Newtonmeter an die Vorderräder. Ein Schmankerl für Rennsportfans ist die Overboost-Funktion: Mit ihrer Hilfe lässt sich kurzzeitig das Drehmoment auf 260 Newtonmeter steigern.

Es zieht

So oder so verfügt der Corsa OPC über genügend Durchzug, um den rund 1,2 Tonnen schweren Kleinwagen zu beschleunigen. Nach 7,2 Sekunden fällt die 100-km/h-Marke, das Ende der Fahnenstange liegt bei 225 km/h. Dass bei solch rasanter Fahrweise der angegeben Durchschnittsverbrauch von 7,9 Litern je 100 Kilometer nur schwer zu erreichen ist, dürfte jedem klar sein.

Doch auch Langsam-Fahrer machen mit dem Renn-Corsa eine gute Figur. Das Opel-Designteam spendierte ihm kraftvolle Front- und Heckschürzen mit diversen Luftein- und auslässen sowie einen Dachspoiler. In den dunkel abgesetzten Heckdiffusor ist mittig das Dreicks-Endrohr integriert.

Gestrafft

Fahrwerksseitig soll der OPC ausgesprochen straff sein. Das verstärkte Hinterachsprofil, die Tieferlegung um zehn Millimeter und eine neue Feder-/Dämpferabstimmung sollen agiles Handling und hervorragende Fahrzeugkontrolle garantieren. Ambitionierte Fahrer können sich auf eine sportlichere ESP-Abstimmung freuen. Im Corsa OPC ist der serienmäßige Helfer darüber hinaus komplett abschaltbar.

Hinter den standardmäßigen 17-Zoll-Leichtmetallrädern verbirgt sich eine 16-Zoll-Bremsanlage mit blau lackierten Bremssätteln. Bremsscheiben der Dimensionen 308 Millimeter (vorn) und 264 Millimeter (hinten) sollen den Rüsselsheimer Flitzer fest im Griff haben.

Gut geborgen

Fest im Griff des neuen Recaro-Sportsitzes sind Fahrer und Beifahrer. Dank integrierter Seitenairbags sollen die dem Rennsport entliehenen Möbel die Insassen im Falle eines Crashs gut schützen.

OPC-typische Einstiegsleisten, das unten abgeflachte Lenkrad und chromeingefasste Instrumente runden den sportlichen Auftritt optisch ab. Erstmals zu sehen ist der Corsa OPC auf dem Autosalon in Genf Anfang März. Zu den Händlern kommt die Rennsemmel dann im Mai. (mg)

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