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Fokus: Kauf
Fokus: Kauf

Kennzeichen wechseln

Gerade ein Auto gekauft und du musst nun das Kennzeichen wechseln? Hier erfährst du, wie das geht, wie viel es kostet und welche Zahlen- und Buchstabenkombinationen erlaubt sind.

Wann muss man sein Kennzeichen wechseln?

Gründe für den Wechsel seines Kennzeichens gibt es einige. Ziehst du beispielsweise um und hast deinen neuen Wohnsitz in einem anderen Zulassungsbezirk, ist ein Wechsel des Nummernschilds im Rahmen der Ummeldung deines Fahrzeugs möglich, wenn auch nicht mehr verpflichtend. Bei einem neuen Halter des Autos ist der Kennzeichenwechsel im Rahmen der An- oder Ummeldung allerdings Pflicht.

Manch einer möchte vielleicht einfach nur sein Wunschkennzeichen am Fahrzeug, wie zum Beispiel die eigenen Initialen oder das Geburtsjahr. In diesen Fällen entscheidet sich der Halter freiwillig für einen Wechsel. Ob dein Wunschkennzeichen frei ist, kannst du online prüfen und gegebenenfalls reservieren. Für die Auswahl eines Wunschkennzeichens ist eine Gebühr von 10,20 EUR und für die Reservierung von 90 Tagen zusätzlich 2,60 EUR fällig.

Welche Unterlagen du benötigst

Im Normalfall benötigst du folgende Unterlagen bzw. Umfänge, um dein Kennzeichen zu wechseln:

  • Gültiger Personalausweis oder Reisepass
  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)
  • Bisherige Nummernschilder
  • Nachweis über eine gültige HU
  • ggf. Vollmacht bei Stellvertretung

Hast du die oben genannten Umfänge zusammen, gehst du damit zur Kfz-Zulassungsstelle deines Wohnortes. Die Gebühr für den Wechsel beläuft sich auf etwa 30 Euro.

Welche Kombinationen erlaubt sind

Bei der Wahl der Zahlen- und Buchstabenkombination gelten ein paar Bestimmungen. So sind für PKW und LKW Kombinationen aus ein oder zwei Buchstaben und entsprechend drei oder vier Ziffern möglich, maximal dürfen inklusive Unterscheidungszeichen (= Stadt- oder Landkreiskürzel) acht Zeichen nicht überschritten werden.

Kennzeichen für Elektroautos, Brennstoffzellenautos sowie Plug-in Hybride bestehen aus einem Buchstaben und vier Ziffern + E oder zwei Buchstaben und drei Ziffern +E.

Kfz-Kennzeichen für Motorräder und Leichtkrafträder erlauben einen Buchstaben und drei bzw. vier Ziffern, bei Nutzung von zwei Buchstaben nur zwei oder drei Ziffern. Oldtimerzulassungen und Saisonkennzeichen bestehen aus einem oder zwei Buchstaben und drei bzw. vier Ziffern und bei zwei Buchstaben nur drei Ziffern, Oldtimerkennzeichen schließen zusätzlich mit einem H am Ende ab. Besonders kurze Kennzeichen sind zugelassen, wenn das Fahrzeug aufgrund der Bauweise keine größere Kombination erlaubt. Nicht erlaubt sind Codes wie SS, NS, HJ oder KZ.

Welche Kennzeichen gibt es noch?

Kurzzeitkennzeichen: Ein Kurzzeitkennzeichen kann beantragt werden, wenn man ein Auto Probe fahren oder überführen will. Um den Versicherungsschutz nachweisen zu können, ist auch eine gültige eVB-Nummer bei Beantragung notwendig. Es ist für maximal 5 Tage gültig, der Ablauftag ist zu erkennen an einer senkrecht verlaufenden Datumsprägung rechts der Buchstaben-/Zahlenkombination. Auch für die Erteilung eines Kurzzeitkennzeichens werden Kosten fällig. Die Gebühren für die Beantragung liegen einheitlich bei 13,10 Euro. Hinzu kommen Kosten für das Prägen der Kurzzeitkennzeichen von 20 bis 30 Euro je nach Anbieter sowie die individuellen Versicherungsgebühren.

Rote (Händler-)Kennzeichen: Das rote Kennzeichen wird für Prüfungs- und Probefahrten sowie Überführungsfahrten erteilt. Allerdings nur an gewerbliche Autohändler, Prüfer und Sachverständige. Sie können öfter und an verschiedenen Fahrzeugen verwendet werden.

H- Kennzeichen: Steht für H wie historisch und kann für ältere Autos beantragt werden. Genauer, Oldtimer, die älter als 30 Jahre alt sind und bestimmte Kriterien erfüllen. Der größte Vorteil ist, dass hier die Kfz-Steuer niedriger ist und sogar Umweltzonen mit dem Fahrzeug befahren werden dürfen.

Saisonkennzeichen: Sie gelten nur für einen Zeitraum von zwei bis 11 Monaten. Oft werden sie für Motorräder beantragt, deren Einsatzfähigkeit mit den Jahreszeiten variiert. Mit einem Saisonkennzeichen spart man sich nicht nur regelmäßig den Gang für die Ab- und Anmeldung bei der Zulassungsstelle, sondern auch Versicherungsgebühren. Allerdings besteht außerhalb der Gültigkeit ein Fahr- und Parkverbot des Fahrzeugs auf öffentlichem Grund. Geprägt ist der Betriebszeitraum rechts am Nummernschild.

Daneben gibt es noch eine Reihe weiterer Nummernschilder für Spezialzwecke, wie Kennzeichen für Landwirtschafts- und Arbeitsmaschinen oder Ausfuhrkennzeichen für Überführungsfahrten ins Ausland.

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