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DPF: Partikelfilter reinigen – so geht's

Rußpartikelfilter (DPF) in Dieselfahrzeugen verursachen bisweilen Probleme: Die Filter können sich nicht richtig selbst reinigen, wenn hauptsächlich Kurzstrecken gefahren werden, und verstopfen irgendwann. Die gute Nachricht: verstopfte Rußpartikelfilter lassen sich wieder frei bekommen.

Sind Partikelfilter nicht wartungsfrei?

Spätestens die gelbe Warnleuchte lässt dich wissen: der Dieselpartikelfilter (DPF) ist voll. Dabei sind Partikelfilter heutzutage wartungsfrei – jedoch nur in der Theorie. Fährst du nämlich meist Kurzstrecken, kann die zur Filterregeneration benötigte Verbrennung nicht angestoßen werden, weil die nötige Hitze dafür fehlt. Und auch wenn die Extratour zum Freibrennen regelmäßig unternommen wird, bleiben mit der Zeit Aschereste zurück. Deshalb schadet es nicht, den Filter regelmäßig vom Ruß zu befreien.

Austauschen oder selbst reinigen?

Mit den heutigen Mitteln ist das Reinigen eines Dieselpartikelfilters sicherlich oft einfach und komfortabel geworden. Allerdings variiert dies von Fahrzeug zu Fahrzeug. Falls eine Demontage vieler Komponenten notwendig sein sollte und du hier wenig Erfahrung hast, empfiehlt es sich, die Reinigung in einer Werkstatt durchführen zu lassen. Bei einer unsachgemäßen Anwendung können nämlich teure Folgeschäden auftreten. Zudem gibt es mittlerweile Anbieter, zu denen du deinen Dieselpartikelfilter zur DPF Reinigung einschicken kannst. Dies kostet dich dann zwischen knapp 400 und 500 Euro. Falls dein Partikelfilter bereits mehrere zehntausend Kilometer im Einsatz war, solltest du über einen kompletten Austausch nachdenken. Lass dich hierbei aber von unabhängigen Fachleuten beraten.

Diese Ausrüstung benötigst du für die Reinigung

Im Fachhandel oder auch im Internet gibt es inzwischen Komplettsets zur Reinigung von Dieselpartikelfiltern. Hier sind mit Blick auf das Preis-/Leistungsverhältnis die Mittel der Firmen Liqui Moly und Tunap zu empfehlen. Sollte eine Demontage einiger Teile am Auspuff (Drucksensor, Temperatursensor etc.) notwendig sein, benötigst du das entsprechende Werkzeug. Hier ist es sicherlich ratsam, mit einer fachkundigen Person zu sprechen und sich Tipps zu deinem Automodell zu holen.

So gehst du beim Reinigen vor:

  1. Lies zuerst die Hinweise des Herstellers. Diese haben immer Vorrang.

  2. Bewege den Pkw mindestens eine Stunde vor Beginn der Reinigung nicht mehr, damit sich die Abgasanlage herunterkühlt.

  3. Verschaffe dir Zugang zum Partikelfilter. Dies kann gegebenenfalls nur durch eine Demontage anderer Teile erfolgen.

  4. Befestige die Sprühsonde auf der Flasche mit dem Reinigungskonzentrat.

  5. Sprühe nun in kurzen Intervallen (alle 5-10 Sekunden) für etwa 5-10 Sekunden das Reinigungsmittel in den Filter. Die exakte Dauer entnimmst du am besten den Hinweisen auf der Verpackung. Das Mittel muss komplett aufgebraucht werden.

  6. Nun erfolgt noch ein weiterer Durchgang, diesmal mit der beiliegenden Spüllösung. Diese löst den Schmutz. Verbrauche auch dieses Mittel komplett.

  7. Baue nun eventuell demontierte Teile wieder an.

  8. Fahre abschließend etwa eine halbe Stunde mit dem Wagen, damit der Reinigungsvorgang abgeschlossen werden kann. Eine Fahrt über die Autobahn ist hier das Richtige, damit die erforderliche Temperatur erreicht werden kann.

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