ADAC

ADAC: Informationen zum großen Automobil Club Deutschlands finden Sie jetzt bei AutoScout24.

Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club e. V. - kurz ADAC - gilt als größter deutscher Automobilclub und zählt selbst international mit zu den mitgliederstärksten Automobilclubs. Der Verein stellt sich selbst als Vertreter der deutschen Auto-, Motorrad- und Bootsfahrer dar und kann auf eine über 100 jährige Geschichte zurückblicken. Heute ist der Verein in seiner Tätigkeit sehr breit aufgestellt und bietet zahlreiche Dienstleistungen rund um das Auto und die Reise an, die mitunter auch durch Tochterunternehmen angeboten werden. Bekannte Dienstleistungen und Produkte des Vereins sind Straßenkarten, der Betrieb von Fahrsicherheitszentren, das Angebot von Versicherungen rund um Auto und Reise, die Herausgabe von Zeitschriften und einer Pannenstatistik sowie die Pannenhilfe und die ADAC Luftrettung.

Die Geschichte des ADAC

Gegründet wurde der ADAC bereits im Jahre 1903, der Name des Vereins war damals allerdings noch "Deutsche Motorradfahrer-Vereinigung", welche sich mit DMV abkürzte. Die Umbenennung des Vereins in den Allgemeinen Deutschen Automobil-Club - also ADAC - erfolgte im Jahre 1911. Zum 10 jährigen Jubiläum verfügte der Verein nach eigenen Angaben bereits über 20.000 Mitglieder. Bereits während dieser Zeit hat der ADAC aktiv die Interessen seiner Mitglieder vertreten und soll auch schon am Aufstellen von Verkehrsschildern beteiligt gewesen sein. In den folgenden Jahren übersteht der Verein auch die Wirren des ersten und zweiten Weltkrieges sowie der dazwischen liegenden Wirtschaftskrise und kann sich bereits 1946 wieder in Bayern gründen und sich bis 1949 trotz wirtschaftlich schwieriger Lage des Vereins auch in den weiteren westlichen Besatzungszonen etablieren. Im Jahre 1950 hat der Verein wieder 100.000 Mitglieder. In diesem Jahr wird auch der Aufbau des noch heute mit den so genannten Gelben Engeln existierenden Straßenhilfsdienstes beschlossen. Zudem werden in diesem Jahr auch der Aufbau eines Krankenrückholtransportes sowie ein Auslandsrückholdienst für defekte Fahrzeuge vom ADAC in Leben gerufen. Zum 50 jährigen Jubiläum im Jahre 1953 verfügt der Verein ADAC laut eigener Chronik bereits über 200.000 Mitglieder. Doch der Verein und die damit zusammenhängenden Verwaltungsarbeiten wachsen weiter, so dass der ADAC bereits 1963 auf einen Computer zurückgreift, um die Mitarbeiter des Vereins zu entlasten. Die neue ADAC-Straßenwacht ist bis zu diesem Jahre bereits etabliert und verfügt über zahlreiche Stützpunkte in der gesamten damaligen Bundesrepublik Deutschland. Nachdem im Jahre 1965 die Millionenmarke bei der Mitgliederzahl überschritten wurde stellte der Verein 1970 den ersten ADAC Rettungshubschrauber vor, welcher praktisch den Grundstein für die 1982 ins Leben gerufene ADAC Luftrettung darstellt. Doch vor der ADAC Luftrettung ruft der Verein noch die ADAC Rechtsschutzversicherung und die ADAC Pannenstatistik ins Leben. In den 1990er Jahren und Anfang der 2000er Jahre steht beim ADAC schließlich der Verbraucherschutz durch Reise- und Autotests hoch im Kurs. Die Aktivitätsfelder des Vereins sind heute sehr breit gefächert. Zahlreiche Dienstleistungen werden den Mitgliedern des ADAC durch den Verein inzwischen angeboten. Viele hiervon werden dabei über Beteiligungen und Tochterunternehmen des Vereins angeboten und ausgeführt. Hierzu zählen Produkte und Dienstleistungen, die über die strategischen Bereiche Versicherungen, Verlagsgeschäft, Luftfahrtunternehmungen und Sonstiges angeboten werden. Beispiele für die Angebote des ADAC sind die Rechtsschutzversicherung, Kreditkarten, Fahrsicherheitstrainings, Autovermietung, Zeitschriften und Landkarten sowie weitere Angebote aus diesen und ähnlichen Bereichen, welche vor allem mit Mobilität und Auslandsreisen in Verbindung stehen. Mit der ADAC Pannenstatistik bietet der ADAC eine Dokumentation von Ursachen für PKW Pannen an. In der Pannenstatistik wird beispielsweise festgehalten, welche Mängel bei welchen Fahrzeugen wie häufig bei der ADAC Pannenhilfe aufgetreten sind. Eine solche Dokumentation wurde vom ADAC erstmals 1977 publiziert und erscheint seit diesem Jahr jährlich. Damit Fahrzeuge in die Pannenstatistik aufgenommen werden, müssen diese bestimmte Voraussetzungen mitbringen. Ein Beispiel hierfür ist die Zahl der Zulassungen. Zudem spielen auch Fahrzeugalter und Bauzeiten eine Rolle für die Führung in der Pannenstatistik des ADAC. Für die Pannenstatistik des Jahres 2007 wurden zum Beispiel 400.000 Pannenfälle für die Auswertung herangezogen.

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