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DTC beim Auto - Funktionsweise

Die dynamische Traktionskontrolle trägt maßgeblich zu einer optimalen Fahrdynamik und zur größtmöglichen Sicherheit bei. Insbesondere bei wechselnden Fahrbahnverhältnissen, wenig haftfreundlichen Streckenbedingungen oder Reibwertsprüngen stellt diese Technologie eine bedeutende Unterstützung dar.

Die Bedeutung von DTC

DTC steht für Dynamic Traction Control und ist ein Hilfsassistent, der ein gängiges Ausstattungsmerkmal der führenden Automobilmarke BMW ist. Die innovative Transaktionskontrolle (DTC) ist in den verschiedenen BMW-Konzepten zu finden, wie etwa die 2-er, 3-er oder der 5-er Reihe. Jedes Fahrzeug, das DTC besitzt, hat eine Taste mit der entsprechenden Abkürzung. Durch diese Funktion hat der Fahrer mehr Möglichkeiten für ein besseres Manövrieren bis hin zum kontrollierten Schleudern des Pkw. Um einen Unfall zu vermeiden, schaltet sich das System automatisch ein. Neben den zahlreichen Autos haben auch einige Motorräder diesen innovativen Modus.

Dieser Fahrassistent bietet eine wertvolle Unterstützung und im höchsten Maß ein sicheres Fahrvergnügen. Zwar kann der Modus nicht die physikalischen Grenzen neu ausrichten, jedoch hilft die Transaktionskontrolle, die Fahrdynamik ausschlaggebend zu verbessern.

Wie aktiviere ich den DTC?

Fahrzeuge, die über Dynamic Traction Control verfügen, besitzen einen entsprechenden Knopf im Bereich der Mittelkonsole. Diesen Modus kannst du manuell einstellen. Standardmäßig ist die Kontrollfunktion aktiviert. Das heißt: Betätigt du den Schalter, so ist die Funktion ausgeschaltet. Dafür musst du den Knopf zweimal drücken:

  • Beim einmaligen Drücken des Knopfes ist die Schlupfregelung mit Einschränkungen aktiviert. In demselben Moment aktiviert sich die dynamische Stabilitätskontrolle (DSC), auf die wir später eingehen werden. Dies wird dadurch bemerkbar, dass die Räder beim Anfahren des Autos weniger durchdrehen.
  • Dann folgt ein längeres Gedrückthalten des Schalters. Dadurch schaltest du beide Funktionen vollständig aus. Das Auto lässt sich dadurch komplett manuell fahren. In diesem Fall leuchtet die zugehörige Kontrollleuchte auf der Armatur auf.

Bei einem weiteren Betätigen des Knopfes schaltest du alle Systeme wieder ein. Dadurch erlischt die Leuchte wieder. Das ABS lässt sich nicht deaktivieren, sodass dieser Modus ständig funktionsbereit ist.

Was ist der Unterschied zwischen DTC und DSC?

Eine große Anzahl von BMW-Modellen, dies gilt sowohl für Autos als auch Motorräder, besitzen die dynamische Transaktionskontrolle. Die Dynamic Traction Control (DTC) ist ein Bestandteil der dynamischen Stabilitätskontrolle (DSC). Beim DSC handelt es sich um eine dynamische Stabilitätskontrolle. Die Transaktionskontrolle wiederum ermöglicht eine Anti-Rutsch-Intervention auf schlechten und rutschigen Fahrbahnverhältnissen. Durch den Modus verbessert sich der Grip der Räder. Das revolutionäre System ist bereits seit dem Jahr 2001 in unterschiedlichen Fahrzeugmodellen erhältlich.

Die dynamische Stabilitätskontrolle DSC: Bedeutung

DSC ist die Abkürzung für Dynamic Stability Control und erhöht die Fahrsicherheit und die Wagendynamik maßgeblich. Einige Marken bezeichnen dieses Kontrollsystem als ESP (Electronic Stability Program), VSC (Vehicle Stablility Control) oder VSA (Vehicle Stability Assist). BMW, Jaguar oder Mazda bezeichnen den Modus als DSC. Auch wenn die Begrifflichkeiten verschieden sind, ist die Bedeutung dieselbe.

Die Dynamic Stability Control gehört, wie auch der Spurwechselassistent zu den Fahrerassistenzsystemen. Es stabilisiert sehr wirkungsvoll das Fahrverhalten. Der Assistent verhindert effektiv das Über- oder Untersteuern des Pkw. Dabei werden die instabilen Räder ganz individuell mit einer unterschiedlich starken Bremskraft versorgt. Zugleich wird häufig auch die Motorleistung gedrosselt, um ein kraftvolles Vorwärtsdrängen zu verhindern.

Was ist DSC im Auto?

Bei einem möglichen Ausbrechen des Pkw schaltet sich automatisch die Stabilitätskontrolle ein. Diese bremst bei Übersteuerung in einer Kurve das außen liegende Vorderrad und bei Untersteuerung das innere Hinterrad. Zudem reduziert die Stabilitätseinheit bei Bedarf die Motorleistung. Dadurch können die Antriebsräder nicht durchdrehen und das Fahrzeug behält Bodenhaftung.

Einige Hersteller haben ihre Systeme so entwickelt, dass mehrere Sicherheitskomponenten miteinander kommunizieren. Die diversen Bestandteile reagieren aufeinander und analysieren gleichzeitig die Aktionen der anderen Elemente. Dadurch kann der Assistent sein Potenzial voll ausschöpfen. Dabei soll die höchstmögliche Sicherheit der Verkehrsteilnehmer erzielt werden.

Darüber hinaus regelt das DSC nicht nur die Stabilität des Fahrzeuges, sondern auch die Traktion. Der Modus wirkt unterstützend beim Anfahren und beim Beschleunigen. Obendrein verhindert es das unerwünschte Durchdrehen der Antriebsräder.

Mittlerweile hat beinahe jede Automarke diese Assistenten in ihren Modellen implementiert, denn diese Systeme tragen maßgeblich zur Verkehrssicherheit bei. Seit November 2014 müssen alle in der Europäischen Union zugelassenen Pkw und Lkw mit einer elektronischen Stabilitätskontrolle ausgestattet sein.

Das Antiblockiersystem ABS

Die Dynamic Stability Control basiert auf den unterschiedlichen Funktionen des Antiblockiersystems (ABS). Das Antiblockiersystem ist ein technischer Assistent, dass mehr Fahrsicherheit mit sich bringt. Darüber hinaus reduziert das Modul den Verschleiß an den Laufflächen der Reifen und verhindert diese technische Kontrolle, sodass die Reifen bei einer Vollbremsung blockieren. Dies gelingt mit dem mehrmaligen Anheben und Absenken des Reifendrucks. Somit verliert der Fahrer nicht die Kontrolle über das Fahrzeug.

Wann ist das Ausschalten von DTC und DSC sinnvoll?

Eine Deaktivierung von DTC ist dann sinnvoll, wenn ein erhöhter Radschlupf erwünscht ist. Das kann etwa beim Anfahren auf glatten Straßen oder bei Schnee der Fall sein.

Beim eingeschalteten Modus sind Radschlupf und Motorleistung gedrosselt, sodass das Fahrzeug optimal stabilisiert ist. Dennoch empfinden manche das Ausstattungsmerkmal als kontraproduktiv. Daher ist es möglich, das System individuell zu betätigen. Mit dem Betätigen der entsprechenden Taste kannst du die Effektivität des Systems minimieren und die Dynamik des Fahrverhaltens erhöhen.

Das Stabilitätsprogramm DSC ist eine enorm wichtige Sicherheitsfunktion. Deshalb ist es paradox, dass es trotzdem Situationen gibt, bei dem ein Verzicht auf den Modus durchaus sinnvoll ist. Beispielsweise bietet es sich an, die Funktion beim sportlichen Kurvendrift, bei schnellen Beschleunigungen oder beim Fahren mit Schneeketten auszustellen.

Außerdem kann das intelligente System die Aktivierungsschwelle beeinflussen. Je nachdem kann das DSC schneller oder langsamer reagieren. Das Umschalten erfolgt, wenn du den DSC-Knopf einmal drückst. Das Assistenznetzwerk wechselt in die dynamische Traktionskontrolle. Dies ermöglicht ein agileres Fahren. Durch diesen Modus ist trotzdem eine optimale Stabilität des Automobils gewährleistet. Das DSC-System deaktiviert sich erst dann, wenn du die entsprechende Taste länger als drei Sekunden gedrückt hältst. Möchtest du den Modus wieder aktivieren, musst du den Schalter erneut einmal drücken.

Fazit

Die Dynamic Traction Control ist ein bahnbrechender Modus, der die Fahrsicherheit maßgeblich erhöht. Zudem ist der Assistent ein Bestandteil der Dynamic Stability Control. Die Bezeichnung DSC ist vor allem bei den großen Automobilherstellern wie etwa BMW, Mini oder Jaguar bekannt.

Die Stabilitätskontrolle ist mittlerweile zum Standard in allen neuen Modellen geworden. Bei herausfordernden Straßensituationen und schwierigen Fahrbahnbedingungen reagiert das Modul blitzschnell, sodass ein möglicher Unfall verhindert werden kann.

Hilfsassistenten sind ein wichtiger Bestandteil für die Fahrdynamik und die Sicherheit im Straßenverkehr. Das bedeutet aber nicht, dass man sich voll und ganz auf die diversen Systeme verlassen und alle Vorsichtsmaßnahmen außer Acht lassen sollte. Die diversen Module können unterschiedliche gefährliche Situationen gut kompensieren. Dennoch können sie die Fahrphysik nicht gänzlich neu erfinden. Die beste Methode, um einen Unfall zu vermeiden, ist eine vorausschauende und vorsichtige Fahrweise.

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