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Welcher Sprit eignet sich am besten?

Welcher Sprit ist der richtige für dein Auto? Die Preise an den Tankstellen unterscheiden sich bei den verschiedenen Sorten teils erheblich. Da lohnt es sich zu überlegen, ob das Fahrzeug teuren Kraftstoff braucht oder ob es ausreicht, die preiswerteste Variante zu tanken.

Preiswerter Sprit ist für den Motor nicht schädlich

In der Regel ist die günstigste Dieselsorte oder E10-Benzin nicht schädlich, wenn die Herstellerangaben für dein Auto nicht etwas anderes besagen. Es gibt jedoch wenige Ausnahmen. Informiere dich an der Tankstelle oder bei deinem Fahrzeughersteller, oft liegt vor Ort eine E10 Liste aus.

E10 hat einen hohen Anteil an Bioethanol. Er liegt bei zehn Prozent. Im Vergleich dazu hat Superbenzin lediglich einen Anteil von fünf Prozent. Von deinem Fahrzeughersteller erfährst du, ob dein Fahrzeug für E10 geeignet ist. Ist dein Motor freigegeben, kannst du das Benzin bedenkenlos tanken. Dabei sparst du ungefähr fünf Cent pro Liter.

Fährst du einen sehr alten Benziner, sind die Vorgaben bezüglich der Oktanzahl zu überprüfen. Es gibt Motoren, die Benzin mit mindestens 98 Oktan benötigen. E10 und Superbenzin erfüllen diese Anforderung nicht, du musst also Super Plus tanken. Dieses ist pro Liter etwa fünf Cent teurer als Superbenzin, das nur 95 Oktan hat.

Dieselbesitzer fahren auch mit der preiswertesten Variante gut. Vorgaben des Herstellers gibt es für Dieselmotoren in der Regel nicht. Die günstigeren Spritsorten sind qualitätsgeprüft und schaden deinem Auto nicht. Entscheidest du dich für teurere Kraftstoffe, kannst du Sprit sparen, ohne deine Fahrweise zu ändern.

Was bringen hochwertige Alternativen?

Super Plus und hochpreisiger Diesel, der abhängig von der Art der Tankstelle verschiedene Bezeichnungen hat, sind an und für sich nicht sinnlos. Welcher Sprit für dein Auto am besten ist, entnimmst du am besten deinen Fahrzeugpapieren – diese Empfehlung solltest du nicht ignorieren. Ist E10 für deinen Motor beispielsweise nicht empfehlenswert, tankst du Superbenzin.

Natürlich kannst du auch höherwertigen Kraftstoff tanken. Entscheidest du dich beispielsweise für Super Plus Benzin, senkt das bei moderater Fahrweise den Spritverbrauch. Gleiches gilt für teure Dieselkraftstoffe. Unterm Strich lässt sich jedoch keine Ersparnis feststellen, weil der verringerte Verbrauch die höheren Kosten in der Regel nicht auffängt. Allerdings: durch den geringeren Verbrauch schonst du die Umwelt. Wirklich umweltfreundlich kann man die derzeit erhältlichen Kraftstoffsorten deshalb aber nicht nennen. Umweltfreundliche Alternativen befindet sich in der Entwicklung einiger Unternehmen, sind aber noch nicht marktreif.

Teurer Dieselkraftstoff erhöht die Motorleistung

An jeder Tankstelle bekommen Autofahrer neben dem Standard-Diesel auch eine oder mehrere Premium-Varianten angeboten. Diese werden als Premium Diesel oder Excellium Diesel bezeichnet und kosten bis zu 20 Cent mehr pro Liter. Die Hersteller der Kraftstoffe versprechen eine höhere Leistung und einen ruhigen Lauf des Motors. Dies ist auf die veränderte Zusammensetzung gegenüber der veralteten Dieselnorm zurückzuführen. Auch der Spritverbrauch kann durch eine angemessene Fahrweise verringert werden. Eine Ersparnis im Geldbeutel macht sich durch das Tanken von Premium-Diesel aber nicht bemerkbar.

Günstig ist trotzdem empfehlenswert

Spricht seitens des Herstellers nichts gegen den günstigsten Kraftstoff, kannst du diesen bedenkenlos tanken. Die höherpreisigen Sorten haben zwar einen geringeren Verbrauch, jedoch ist dieser nur mit einer angemessenen Fahrweise zu erreichen. Du sparst in der Regel maximal einen halben Liter auf 100 gefahrene Kilometer. Bist du viel in der Stadt unterwegs, zeigt sich die Ersparnis oftmals nicht.

Autofahrer, die wirklich sparen wollen, behalten am besten die mitunter stündlich wechselnden Preise an den Tankstellen im Auge – hier haben sie finanziell den größten Hebel.

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