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Leasing mit Umweltprämie - so kannst du profitieren!

Wer sich beim Kauf für ein umweltfreundlicheres Auto entscheidet, wird mit einer sogenannten Umweltprämie belohnt. Doch auch als Leasingnehmer kann man von diesem Bonus profitieren. Erfahre hier alle wichtigen Infos zum Leasing mit Umweltprämie.

Was ist die Innovationsprämie?

Um CO2-Emissionen zu reduzieren und Elektromobilität attraktiver zu machen, bekommen Autokäufer zusätzlich zum Umweltbonus seit 2020 einen höheren staatlichen Zuschuss, wenn sie sich für besonders umweltfreundliche Modelle entscheiden. Dabei werden allerdings nicht nur reine Elektrofahrautos gefördert, sondern auch Wasserstofffahrzeuge und einige Plug-in-Hybride. Bis zu 9.000 Euro können Kunden sparen, denn der staatliche Anteil des Umweltbonus hat sich von maximal 3.000 Euro auf maximal 6.000 Euro verdoppelt. Der Anteil des Herstellers bleibt allerdings unverändert bei bis zu 3.000 Euro. Wie hoch die Innovationsprämie insgesamt ausfällt, hängt vom Netto-Listenpreis des Fahrzeugs ab. So betragen die Fördersätze für E-Autos unter 40.000 Euro Nettolistenpreis bis zu 9.000 Euro für einen rein elektrischen Antrieb und bis 6.750 Euro für einen Plug-in-Hybrid. Die Fördersätze für Elektrofahrzeuge mit einem Nettolistenpreis über 40.000 Euro liegen bei bis zu 7.500 Euro für einen rein elektrischen Antrieb und bis zu 5.625 Euro für einen Plug-in-Hybrid.

So funktioniert die Umweltprämie beim Leasing

Was viele nicht wissen: Auch Leasingnehmer können von der Prämie profitieren. Hier ist die Höhe des Bonus allerdings abhängig von der Laufzeit des Leasingvertrags. Dabei gilt: Je länger die Laufzeit, desto höher ist auch die Umweltprämie. Leasingverträge mit einer Laufzeit von über 23 Monaten bekommen weiterhin die volle Förderung. Bei kürzeren Laufzeiten wird die Umweltprämie entsprechend gestaffelt.

Was es außerdem zu beachten gibt: Die neue Mindesthaltedauer für Leasingfahrzeuge. Diese legt fest, wie lange der Leasingnehmende das Fahrzeug mindestens halten muss, um den Fördersatz zu erhalten. Bei einem Wechsel des Fahrzeughalters innerhalb dieser Zeit muss der Bonus nämlich anteilig zurückgezahlt werden. Weitere Gründe für eine Verkürzung der Haltedauer können zum Beispiel Laufzeitverkürzungen und Kündigung durch Totalschaden oder Verlust des Fahrzeugs sein. Bei einer Leasinglaufzeit von 12 bis 23 Monaten erhöht sich die Mindesthaltedauer des Fahrzeugs von bisher sechs Monate auf 12 Monate. Wird das Fahrzeug länger als 23 Monate geleast, muss der Leasingnehmende das Auto mindestens 24 Monate halten. Bei einer Laufzeit von sechs bis elf Monaten beträgt die Mindesthaltedauer sechs Monate. Zu den Herstellern, die die neue Umweltprämie anbieten, gehören: VW, Hyundai, Škoda, SEAT, BMW, Renault, Ford, Mercedes-Benz, KIA, Opel, Audi, Toyota, Peugeot, MINI, Smart, Mazda, Mitsubishi, Cupra, Citroën, Volvo, Fiat, Nissan, Honda, Jaguar und Jeep.

Möchte man den Umweltbonus beim Leasing beanspruchen, muss der Leasingnehmende zunächst mit einer Sonderzahlung in Vorleistung treten. Erst dann kann der Kunde die Prämie beim BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) beantragen, da das Fahrzeug auf seinen Namen zugelassen sein muss. Die Anzahlung entspricht in der Regel der Höhe der staatlichen Förderung. Der Herstelleranteil des Umweltbonus wird beim Leasing sofort verrechnet. Zusammen mit der Sonderzahlung wirkt sich das auf die monatliche Leasingrate aus, die dann entsprechend gering ist. Sobald der Antrag bei der BAFA gestellt ist und genehmigt wird, bekommt man die Anzahlung in Form der BAFA Prämie zurückerstattet.

Extra-Tipp: Wusstest du, dass die E-Auto-Umweltprämie auch mit weiteren Förderprogrammen kombiniert werden kann? In Frage kommen das Sofortprogramm "Saubere Luft" des BMU, die Förderrichtlinie Elektromobilität des BMVI, die Klimaschutzoffensive für den Mittelstand der KfW und viele mehr!

Die Voraussetzungen für Leasing-Angebote mit Bonus

Auch beim Leasen müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein, um von den hohen Rabatten der BAFA Gebrauch machen zu können:

  • Grundsätzlich sind Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen, Körperschaften und Vereine, auf die ein Auto zugelassen wird, antragsberechtigt.
  • Beim Leasingfahrzeug muss es sich um ein förderfähiges Modell handeln (siehe BAFA-Liste). Generell kann man aber sagen, dass reine Batterieelektrofahrzeuge, e-Hybride, Brennstoffzellenfahrzeuge und Fahrzeuge, die keine lokalen CO2-Emissionen aufweisen bzw. höchstens 50g CO2-Emissionen pro Kilometer verursachen, förderungsberechtigt sind.
  • Der Netto-Listenpreis des Autos darf maximal 65.000 Euro betragen. E-Autos, die diesen Wert überschreiten, sind nicht förderfähig.
  • Der Bonus gilt nur für Fahrzeuge, die im Zeitraum vom 05. November 2019 und 31. Dezember 2025 zugelassen wurden.

Welche Unterlagen benötige ich für die BAFA Prämie?

Egal, ob VW, Audi, BMW oder Mercedes-Benz: Kunden, die einen Gebraucht- oder Neuwagen leasen und von der Umweltprämie profitieren möchten, müssen zunächst einen Antrag auf der Internetseite des BAFA stellen. Hierfür werden folgende Dokumente benötigt:

  • Leasingvertrag
  • Nachweis der Bestellung des Leasingfahrzeugs (inklusive Unterlagen zu Basispreis, Sonderausstattung, Nachlässen etc.)
  • Kalkulation der Leasingrate sowie ein Vergleich der monatlichen Raten mit und ohne den Anteil des Herstellers am Bonus
  • Zulassungsbescheinigung Teil II
  • Bei Gebrauchtwagen ist zusätzlich ein Nachweispaket erforderlich.

Auch junge Gebrauchtwagen werden staatlich gefördert

Nicht nur Leasingnehmer von Neuwagen haben den Anspruch auf die Prämie. Least oder kaufst du dir ein gebrauchtes Elektroauto oder einen gebrauchten Plug-in-Hybrid, kannst du ebenso vom staatlichen Zuschuss Gebrauch machen. Die Höhe der Umweltprämie richtet sich bei einer Zweitzulassung an den Kriterien für den Kauf und das Leasing eines Neuwagens mit Netto-Listenpreis von über 40.000 bis 65.000 Euro. Da mit einem Wiederverkauf ein gewisser Wertverlust einhergeht, werden beim Leasing und Kauf eines gebrauchten E-Autos bzw. Plug-in-Hybrids 80 Prozent des Brutto-Listenpreises des Neuwagens festgelegt.

Außerdem ist eine Erstzulassung nach dem 04. November 2019 erforderlich. Wurde die zweite Zulassung nach dem 03. Juni 2020 vorgenommen, erhalten die Fahrzeuge zusätzlich die Innovationsprämie. Der gebrauchte Wagen darf außerdem nicht länger als 12 Monate erstzugelassen gewesen sein und eine__ Laufleistung von höchstens 15.000 Kilometern__ aufweisen. Wurde für das Gebrauchtfahrzeug schon einmal eine Förderung beantragt, erhält der Kunde bei der Zweitzulassung leider keine Prämie mehr.

Achtung: Bei einer Zweitzulassung musst du einen Nachweis über den Listenpreis des Neuwagens sowie eine Erklärung über die maximale Laufleistung von 15.000 Kilometern zum Zeitpunkt des Erwerbs mit dem Antrag hochladen. Den Nachweis erhältst du entweder durch ein Gutachten der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) oder eine Neufahrzeugrechnung. Die Erklärung muss über das Formular "Nachweispaket von Gebrauchtwagen" entweder durch eine amtlich anerkannte Prüforganisation oder einen amtlich anerkannten Sachverständigen bestätigt werden.

Deshalb lohnt sich Leasing von E-Autos

Beim Auto-Leasing übergibt der Leasinggeber dem Leasingnehmer für einen Zeitraum - meist zwischen einem und fünf Jahren - einen Gebraucht- oder Neuwagen. Nach Ablauf der Vertragslaufzeit gibt der Leasingnehmer das Fahrzeug wieder an den Händler zurück. Allgemein bietet Leasen enorme Vorteile: Man erhält stets ein Auto mit dem neuesten Stand der Technik (z.B. beim Neuwagen- oder Jahreswagen-Leasing) und kann nach Vertragsende das Modell ganz einfach wechseln. Da man das Leasingfahrzeug nur für eine kurze Laufzeit erhält, sind teure Reparaturen aufgrund von Verschleiß nicht zu befürchten. Entscheidet man sich für das Leasing eines elektrischen Neuwagens (wie z.B. Audi e-tron, BMW i3, Opel Corsa e usw.), profitiert man nicht nur von staatlichen Prämien, die die Leasingraten reduzieren, sondern auch von günstigen Kosten im Betrieb und Unterhalt sowie bei Reparaturen. Hinzu kommt, dass Elektroautos zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit sind.

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