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Leasingrate: So setzt sie sich zusammen

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Wesentlicher Faktor für die Entscheidung zugunsten oder gegen Leasing ist die Höhe der Leasingrate. Von welchen Faktoren diese abhängt, soll hier im Überblick veranschaulicht werden.

Beim Leasing handelt es sich um eine besondere Form der Miete, bei der ein Leasinggeber einem Leasingnehmer für einen vertraglich vereinbarten Zeitraum ein Fahrzeug zur Nutzung überlässt. Dafür ist dann ein monatlicher Betrag fällig, die Leasingrate. Nach Ende des Vertrags geht das Auto zurück an den Leasinggeber.

Steuerliche Vorteile des Leasings

Die Leasingraten für betrieblich genutzte Fahrzeuge sind steuerlich absetzbar. Sie erscheinen weder als Verbindlichkeit in der Bilanz noch verändern sie die Eigenkapitalquote. Gleichzeitig erhalten Unternehmen ihre Liquidität für andere Anschaffungen oder Investitionen. Neben den Raten für das Leasing gelten ebenso weitere Kosten für das Leasingfahrzeug wie Sprit, Reparaturen und Reifen als Betriebsausgabe.

Höhe der Leasingrate

Natürlich ist die monatliche Rate davon abhängig, wie teuer das gewählte Fahrzeug ist, wie der Wertverlust bemessen wird und welche sonstigen Leistungen im Leasingvertrag enthalten sind. So gibt es Formen wie das Full-Service-Leasing, die als Rundum-Sorglos-Paket logischerweise eine höhere Leasingrate nach sich ziehen. Weitere Faktoren für die Leasingrate können auch individuelle Angebote und Rabatte im Rahmen einer Leasingflotte sein. Viele Leasinggesellschaften gewähren Leasingnehmern schon bei fünf geleasten Fahrzeugen attraktive Vergünstigungen. Daneben nehmen folgende Punkte Einfluss auf die Höhe:

  • Fahrzeugmodell: Der wichtigste Punkt, der die Rate beeinflusst, ist die Fahrzeugwahl. Entscheidet man sich als Leasingnehmer für einen Kleinwagen, muss man monatlich deutlich weniger bezahlen als für das Leasing einer Luxuslimousine. Nicht nur der Listenpreis bzw. Verkaufspreis hat Einfluss auf die Ratenhöhe, sondern auch die gewählte Basisausstattung. Je extravaganter diese ist, desto höher ist der Betrag, den das Fahrzeug pro Monat kostet.

  • Anzahlung/Sonderzahlung: Ein weiterer Parameter ist die Höhe der Anzahlung, auch Sonderzahlung genannt. Je höher die Sonderzahlung, desto geringer fällt die monatliche Rate für den Leasingnehmer aus.

  • Sonderausstattung: Langfristig ist es aus finanzieller Sicht nicht ratsam, auf besondere Extras zu bestehen. Ist eine ungewöhnliche oder sehr teure Sonderausstattung gewünscht, kann es in doppelter Hinsicht teuer werden. Zum einen kostet die Sonderausstattung extra, die monatliche Belastung ist höher. Zum anderen ist dem Leasinggeber bereits bei Abschluss des Vertrags klar, dass er dieses Auto nach Ablauf des Leasingvertrags vergleichsweise schlecht weiterverkaufen kann. Dieses Risiko wird der Leasinggeber in Rechnung stellen. Das gleiche gilt für die Wahl des Fahrzeugmodells. Es gibt einige Modelle, die beliebt, wertstabil und deshalb entsprechend günstig im Leasing ausfallen. Ungewöhnliche Autos, die generell wenige Abnehmer finden, werden auch nach Ablauf des Leasingvertrags schlechter weiterverkauft werden können. Dieses Wagnis schlägt der Leasinggeber auf die Rate auf.

  • Vertragslaufzeit: Im ersten Jahr ist der Wertverlust am höchsten, deshalb ist es keine gute Entscheidung, bei Neufahrzeugen kurze Laufzeiten zu vereinbaren. Entscheidet man sich allerdings für eine zu lange Laufzeit, ist das ebenfalls nachteilig. Der Grund liegt in der verminderten Rate, die sich am tatsächlichen Wertverfall vorbei entwickelt.

So wird die Leasingrate berechnet

Die vereinfachte Faustformel, mit der die ungefähre Höhe der Leasingrate berechnet werden kann, lautet:

(Kaufpreis – Restwert) / Laufzeit + [(Kaufpreis + Restwert) /2] x monatl. Zinssatz

Der erste Teil der Rechnung stellt die durchschnittliche Abschreibung über die Laufzeit des Vertrags dar. Der zweite Teil der Formel ermittelt die Höhe der Zinskosten, die über die Laufzeit für das Fahrzeug anfallen werden. In der Summe besteht die Rate aus der durchschnittlichen Abschreibung zuzüglich der Zinsen.

  • Kaufpreis: Der Kaufpreis ist die unverbindliche Preisempfehlung, der Listenpreis oder der Aufkleber-Preis auf dem Auto. Hier hat der Händler bereits seine Gebühren inkludiert. Gegebenenfalls muss für die Rechnung dieser Preis um die Höhe einer Anzahlung gemindert werden

  • Restwert: Das ist der Wert, der nach Ablauf des Leasingvertrags für das Fahrzeug unter Berücksichtigung aller Risiken und Wagnisse realistisch ist. Er variiert stark in Abhängigkeit des Modells und des geplanten Nutzungsumfangs sowie weiterer Faktoren.

  • Zinssatz: Das ist der jährliche Zinssatz eines Angebots.

Rechenbeispiel: Angenommen, man möchte ein Auto über 48 Monate leasen. Es hat einen Anschaffungspreis von 20.000 €. Es wird keine Anzahlung/Sonderzahlung geleistet. Der Zinssatz beträgt drei Prozent, der kalkulierte Restwert wird nach Ablauf der 48 Monate schätzungsweise bei 40 Prozent des Anschaffungspreises liegen, also 8.000 € betragen. Die Rechnung lautet nach der Formel wie folgt: (Kaufpreis – Restwert) / Laufzeit + [(Kaufpreis + Restwert) /2] x monatl. Zinssatz (20.000 € - 8.000 €) / 48 + [(20.000 € + 8.000 €) /2] x 0,03/12 = 250 € + 35 € = 285 € Die monatliche Leasingrate beträgt für das Beispielfahrzeug 285 €. Wem das zu kompliziert ist, der kann es auch einfacher haben. Ein Online-Leasingrechner erfordert die Eingabe weniger Daten und rechnet dann innerhalb kürzester Zeit die zu erwartende monatliche Leasingrate aus.

Achtung bei zu günstigen Leasingraten

Zum guten Schluss noch ein Hinweis für preisbewusste Verbraucher: Besonders günstige Leasingraten können trügerisch sein. Denn vereinzelt machen Leasinggeber Lockangebote, um spätestens bei der Rückgabe des Leasingfahrzeugs hohe Nachzahlungen vom Leasingnehmer zu fordern. Dann werden Kratzer und Gebrauchsspuren am Fahrzeug bemängelt oder sich auf unlautere Formulierungen im Vertrag berufen. Daher sollte jeder Leasingnehmer den Vertrag besonders sorgfältig prüfen, im Zweifel auch zusammen mit einem Sachverständigen.

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