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Austin Metro

Technische Daten Austin Metro

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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Austin Metro - ein großer Mini

Ein Meilenstein in der Geschichte des Automobils ist das innovative Kleinwagenkonzept des Minis, das die Austin Motor Company Ende der 50er Jahre entwickelte. Ein quer liegender Frontmotor, eine kompakte Karosserie und sagenhafte Fahreigenschaften revolutionierten das damals vorherrschende Kleinwagen-Konzept. Der Erfolg des Minis ließ bald schon Wünsche nach einem größeren Kleinwagen mit etwas mehr Platz, aber einem vergleichbaren technischen Konzept aufkommen. Es dauerte jedoch zwanzig Jahre, bis im Sommer 1980 der Mini Metro erschien. Gebaut wurde er bei der Austin Motor Company, verkauft wurde er unter den Marken Austin, Rover und MG.

Austin Metro - die Technik des Minis in einer größeren Karosserie

Eigentlich sollte der Austin Metro der Nachfolger des Minis werden. Der Austin Metro hatte mehr Platz, konnte flexibler eingesetzt werden und bot mehr Komfort. So war der Austin Metro das erste Fahrzeug, dessen Rückbank in einen Einzelsitz und einen Doppelsitz teilbar war. Diese Lösung findet sich heute in fast jedem Personenwagen, damals war das etwas Neues. Bei seinem Erscheinen war der Metro noch mit dem Motor des Minis ausgestattet. Bald schon gab es größere Motoren mit 46 oder gar 70 kW. Variabel zeigte sich der Metro auch in seinen Karosserievarianten. Ab 1985 gab es eine fünftürige Ausführung, später als Van, dem die hinteren Seitenscheiben fehlten. Schließlich tauchte er auch in einer Sportversion als MG Metro 6R4 mit einem Sechszylinder-Motor als Rallye-Fahrzeug auf.

Die Zeit des Metros lief schon nach 14 Jahren ab

Während der Austin Metro in seinen unterschiedlichen Varianten, wie etwa dem MG Metro oder dem Rover Metro, auf der Insel ein großer Erfolg wurde, waren im restlichen Europa und den USA konkurrierende Modelle entstanden, die dem Metro erfolgreich Kunden abspenstig machten. Die Briten versuchten es mit technischen Anpassungen und Faceliftings. Zuletzt 1990 wollte man mit einer Rundumerneuerung die Verkaufszahlen steigern. Der aufgerüstete Metro hieß nun Rover 100, konnte aber nie das Markt-Potenzial ausschöpfen, das mit dem Austin Mini gut bedient wurde. Der Name Metro verschwand 1994 auch im Heimatland. Schon vier Jahre vorher gab es aufgrund der damaligen Streikwellen große Probleme bei der Fertigung und im Vertrieb des Metros. Technisch war der Austin Metro ein Erfolg wie der Mini, wirtschaftlich betrachtet war er ein Problemfall. Deshalb wurde er nie zum Nachfolger des Minis, dieser wurde bis ins Jahr 2000 in seinem ursprünglichen Konzept gebaut.