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Austin Mini

Austin Mini

Der Ur-Mini wird unter den Herstellernamen Austin und Morris vermarktet

Oldtimerfreunden und Fans des Ur-Minis machte es das Marketing der British Motor Corporation (BMC) und ihrer Nachfolger British Leyland und Rover nicht gerade leicht. Denn im Laufe seiner langen Fertigungszeit lief der britische Kleinwagen mit späterem Kultstatus unter ganz verschiedenen.... Weiterlesen

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Die Folge: Der von 1959 bis 2000 gefertigte Mini hätte später auf dem Markt für Gebrauchtwagen eigentlich abhängig vom jeweiligen Baujahr in unterschiedlichen Herstellerrubriken geführt werden müssen. Doch bei der Einordnung der Mini Oldtimer herrschte Unklarheit. Denn zur Auswahl standen die englischen Traditionsmarken Morris und Austin, die den Mini anfangs als Schwestermodell bauten. Ein Austin Mini lief trotzdem bis 1961 im Werk Longbridge nicht vom Band. Für Oldtimerfans verwirrend konnten daher auch die Anfänge des Austin Minis sein: Zuerst lief der Zweitürer von 1959 bis 1961 nämlich unter dem Namen Austin Seven vom Band, ehe die bereits bei den Morris-Modellen genutzte Bezeichnung Mini schließlich auch für die unter der Marke Austin verkauften Fahrzeuge verwendet wurde.

Auf der Suche nach den Austin Minis

Auch die Tatsache, dass die BMC im Jahr 1969 mit dem Übergang zur dritten Modellgeneration Mini als eigenständige Marke etablierte, erleichterte später die Suche nach Austin Minis nicht. Denn es kamen immer neue Namen ins Spiel: Erst wurde Mini als Markenbezeichnung von Leyland abgelöst, dann erschien erneut Austin auf einigen Modellen, bis schließlich der neue Eigner Rover seinen Schriftzug auf die Fahrzeuge setzte. Bei manchen Angeboten auf dem Gebrauchtmarkt hieß es dennoch oft, es handele sich um einen Austin Mini. Für viele Oldtimer-Enthusiasten stand angesichts der reichlich komplizierten Modellgeschichte fest: Wer einen originalen Austin Mini suchte, der sollte sich auf dem Gebrauchtmarkt nach Fahrzeugen der Jahrgänge von 1962 bis 1969 umsehen. Denn in diesem Zeitraum trugen die Minis das Austin-Emblem und waren zumindest in dieser Hinsicht deutlich von den Morris-Versionen oder von Modellen anderer Baujahre zu unterscheiden.

Unter Rover verschwindet der Name Austin 1988 aus der Mini-Produktion

Die unterschiedliche Herstellerzugehörigkeit des Minis zu den Marken Austin, Morris, Leyland oder Rover war vor allem dadurch bedingt, dass die BMC als Mutterkonzern sich seit den Sechzigerjahren in wirtschaftlich schwierigen Zeiten mehrfach umstrukturierte. So gehörten bei der Gründung des Unternehmens im Jahr 1952 zunächst die Kernmarken Austin und Morris sowie die Traditionsmarken Wolseley, Riley und der Sportwagenhersteller MG zum Markenverbund der Briten. Ab Ende der 60er Jahre fuhr der Mini im Rahmen der neugründeten British Leyland an der Seite von Jaguar und ab Mitte der Achtziger schließlich von Rover. Der Mini blieb unter den neuen Eignern der Rover Group noch bis zum Jahr 2000 im Programm. Doch die Marke Austin verschwand im Jahr 1988 endgültig aus der Mini-Produktion.

Die Varianten des Austin Mini der Baujahre 1962 bis 1967

Mit der Umbenennung der ersten Fahrzeuggeneration 1962 kam der Austin Mini erstmals unter dieser Bezeichnung auf den Markt. Im Programm stand der Viersitzer als Limousine sowie als Kombi, der unter den Namen Countryman verkauft wurde. Besonderheit des Countryman: Im Stil historischer Kombis gestaltet, war der Dreitürer mit hinter der B-Säule eingelegten Holzleisten am Seitenbau zu haben. Woody hießen diese Modelle später bei Liebhabern der echten Austin Minis. Die Kombis gab es zudem mit geschlossener Seitenverkleidung als Mini Van Lieferwagen. Außerdem entstanden auf Basis der ersten Austin Mini Generation Pick-Ups mit offener Ladefläche und kurzer Fahrerkabine als Zweisitzer. Die Ladefahrzeuge waren aufgrund ihrer im Vergleich zu den Limousinen geringen Auflage später als Gebrauchtwagen sehr selten zu finden und galten wie die Woody als die originellsten Modelle des Austin Mini.

Die Cooper-Versionen sind die Spitzenmodelle bei den Austin Minis

Standardmotorisierung des an den Vorderrädern angetriebenen Austin Minis war ein 850 ccm Vierzylinder mit einem Leistungswert von 25 kW (34 PS), der mit einem manuellen Vierganggetriebe kombiniert wurde. Darüber hinaus gab es den Austin Mini in der leistungsstärkeren Variante Cooper, die dem Kleinwagen mit ihrem auf 997/998 ccm Hubraum angehobenen Motor kW (56 PS) bereitstellen konnte. Spitzenmodelle waren der 1963 präsentierte Austin Mini Cooper S mit 970 ccm oder 1071 ccm Hubraum und die auch als Sportgeräte eingesetzten Modelle mit 1,3 Liter Hubraum. Sie wurden in geringerer Stückzahl gebaut und standen ebenfalls für die zweite Generation des Austin Minis zur Verfügung.

Der Austin Mini der Baujahre 1967 bis 1969

Während der Kombi Countryman mit dem Label von Austin bis zur Etablierung der eigenständigen Marke Mini bis 1969 nahezu unverändert im Programm blieb, präsentierten die Briten ihre Limousinen im Jahr 1967 in der zweiten Generation mit veränderter Optik. Zu erkennen waren die Austin Minis dieser Bauphase am größer dimensionierten Kühlergrill sowie an großflächigeren Rückfenstern. Cooper und Cooper S waren wiederum die Leistungsträger im Programm der Austin Minis. Gegen Ende des Jahres 1969 vereinheitlichte die BMC die Benennung seiner Baureihe und vermarktete den Kleinwagen bis 1980 nun unter der eigenständigen Marke Mini unter den Namen Mini 850 und Mini 1000.