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Austin Mini

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Stärken

  • günstig in Anschaffung und Betrieb
  • überraschend geräumig
  • großer Fahrspaß

Schwächen

  • rostanfällig
  • Originalfahrzeuge sind rar

Austin Mini: Der überraschend geräumige Ur-Mini

Der Austin Mini ging von 1959 bis 2000 als Kleinwagen der British Motor Corporation (BMC) vom Band. Erst 2001 benannte der Hersteller sich in die heute gängige Marke Mini um. Das Design des Ur-Minis erinnert jedoch an heutige Modelle. Die Ikone war insbesondere in den 60er Jahren äußerst beliebt – nicht zuletzt aufgrund seines günstigen Preises. Weiterlesen

Interessiert am Austin Mini

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Alternative Modelle

Gute Gründe

  • Mini-Ikone der 60er Jahre.
  • Großartiger Benzinverbrauch.
  • Die kompakten Maße machten ihn zum perfekten Begleiter im Stadtverkehr, der sich selbst in kleinsten Gassen Manövrieren ließ.
  • niedrige Anschaffungskosten

Daten

Motorisierung

In den Jahren 1963 und 1964 produzierte der Hersteller drei verschiedene Typen des Austin Mini. Der Einstiegsmotor des Mini war ein Vierzylinder-Aggregat mit einem Hubraum von 848 cm³ und 34 PS. Das maximale Drehmoment war bei 60 Nm erreicht. Das Aggregat hatte einen gusseisernen Block sowie einen Aluminiumkopf und verfügte über halbkugelförmige Brennkammern. Die Höchstgeschwindigkeit war mit dem kleinen Flitzer bei 115 km/h erreicht.

Etwas mehr Leistung erbrachte der Mini Cooper. Er verfügte ebenfalls über einen Vierzylinder-Reihenmotor, brachte jedoch 55 PS auf die Straße. Das maximale Drehmoment lag bei 72 Nm an. Dadurch erreichte er eine Höchstgeschwindigkeit von 138 km/h.

Die stärkste Motorisierung des Austin Mini fand sich im Modell Mini Cooper S. Mit seinen 70 PS erreichte er bei einem maximalen Drehmoment eine Geschwindigkeit von bis zu 148 km/h.

Ein Viergang-Schaltgetriebe war in allen Motorisierungen serienmäßig vorhanden. Der Antrieb erfolgte über die Vorderräder.

Abmessungen

Der Austin Mini bot Platz für bis zu vier Passagiere. Der Kofferraum fasste 116 Liter. Seine kompakten Maße, dank derer er sich perfekt durch den Stadtverkehr manövrieren ließ, betrugen drei Meter in der Länge, 1,4 Meter in der Breite und 1,3 Meter in der Höhe.

Daten und Abmessungen Austin Mini
Bauzeit 1959 – 2000
Länge, Breite, Höhe 3 x 1,4 x 1,4 m
Radstand 2,03 – 2,14 m
Kofferraumvolumen 116 l
Leergewicht 617 – 737kg
Zulässiges Gesamtgewicht 1.020 kg
Hubraum 848 – 1.071 cm³
Drehmoment 60 – 83 Nm
Höchstgeschwindigkeit 115 – 148 km/h
Beschleunigung 0 auf 100 km/h 22,7 s
Tankvolumen 34 l
Verbrauch 6,4 l/100 km
CO2-Emissionen k. A.

Varianten

Der Austin Mini war auch unter den Bezeichnungen Austin Seven, Morris Mini oder Wolseley Mini bekannt. Neben den verschiedenen Motorisierungen hatten Kunden zudem die Wahl zwischen einer Limousine mit kurzem Radstand, einer Kombi-Variante und einer Art Pick-Up mit langem Radstand.

Die Limousinen verfügen über ein längeres Stufenheck, eine angepasste Front sowie über einen höher sitzenden Motorgrill. Ab 1969 kam der Mini Clubman mit längerem Motorraum auf den Markt. Er zeichnete sich zudem durch eine eckigere Front aus.

Preis

Zu Produktionszeiten lag der Neupreis des Austin Mini zwischen 5.780 und 10.525 DM (umgerechnet etwa 12.800 beziehungsweise 20.992 Euro).

Heutzutage müssen Fans der Ur-Minis deutlich mehr Geld ausgeben, um sich das Modell in die heimische Garage stellen zu könne. Die Kosten für einen gebrauchten Austin Mini variieren stark und sind abhängig vom Zustand und den gefahrenen Kilometern. Günstige Modelle schlagen mit rund 8.000 Euro zu Buche, die Preise für gut gepflegte Sammlerobjekte können jedoch schnell jenseits der 50.000 Euro-Grenze liegen.

Design

Exterieur

Der von Sir Alec Issigonis entworfene Austin Mini gilt als eines der beliebtesten Autos der Geschichte. Das Außendesign des Mini war schlicht und zeitlos und hat auch bei heutigen Mini-Modellen noch Bestand. Die äußere Form war kastig mit abgerundeten Ecken. Gleichzeitig war die Form revolutionär: Er war der erste Kleinwagen mit zehn Zoll großen Rädern.

Interieur

Der Austin Mini überzeugt mit einem schlichten, aber dennoch stilvollen Innenraum. Bequeme Ledersitze ermöglichten Passagieren sowohl auf den vorderen Sitzen als auch auf der Rückbank ein komfortables Fahrerlebnis.

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Sicherheit

Der Austin Mini verfügte über eine Reihe von Sicherheitsmerkmalen, die auch heute noch relevant sind. Zum Beispiel besaß es einen starken Rahmen, der Stößen standhielt, und eine Knautschzone, um Energie im Falle eines Aufpralls zu absorbieren. Ebenso waren Sicherheitsgurte und Airbags serienmäßig enthalten. Der Austin Mini war auch eines der wenigen Autos, das mit Seitenaufprallschutzträgern ausgestattet war.

Alternativen

Eine Alternative zum Austin Mini aus eigenem Hause bildet der Mini 1300. Er war ein von 1969 bis 1982 von British Leyland produzierter Kleinwagen. Er basierte auf dem Austin/Morris 1100 und war als zweitürige oder viertürige Limousine erhältlich. Der 1300 verfügte über einen 1,3-Liter-Motor und konnte Geschwindigkeiten von bis zu 148 km/h erreichen. Es war sowohl bei Verbrauchern als auch in der Fachpresse beliebt und gewann während seiner Produktion mehrere Auszeichnungen.

FAQ

Was ist ein Austin Mini?
Der Austin Mini war ein Kleinwagen, den die British Motor Corporation (BMC) von 1959 bis 2000 herstellte. Er gilt als Oldtimer und ist häufig in Filmen und im Fernsehen zu sehen.
Wie viele Sitze hatte der Austin Mini?
Der Austin Mini bot vier Sitzplätze.
Was für einen Motor hatte der Austin Mini?
Ein Austin Mini hat einen Vierzylinder-Motor mit 848 cm³ Hubraum. Er leistete 34 PS und konnte Geschwindigkeiten von bis zu 112 km/h erreichen.

Weiterführende Links im Überblick

Modelle