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Chrysler 200

Chrysler 200

Ein Mittelklassewagen mit amerikanischen Wurzeln

Der Chrysler 200 schreibt als ein Mittelklassewagen Fahrzeuggeschichte, der in insgesamt zwei Generationen erbaut wurde. Den meisten Europäern ist der 200er jedoch eher als Lancia Flavia ein Begriff. Denn unter diesem Namen wurden die Cabriolets hierzulande vermarktet. Damit trat der Chrysler 200 das Erbe einer Fahrzeugreihe an, die in den 1990er Jahren von sich reden machte. Denn der 200er ist der Nachfolger des Chrysler Sebling. Weiterlesen

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Der Chrysler 200: Eine kurze Vorstellung

Der Chrysler 200 ist ein Mittelklassefahrzeug der Marke Chrysler, das die US-amerikanische Automobilmarke von 2010 bis 2016 in zwei Baureihen anfertigte. Europaweit wurde das Fahrzeug allerdings nur von 2011 bis 2014 als Cabriolet mit einem Stoffdach mittels Badge-Engineering als Lancia Flavia offeriert.

Unter der Bezeichnung “Lancia Flavia” erblickte das Fahrzeug auf dem Genfer Autosalon im Frühjahr 2011 als Studie in Limousinenform das Licht der Öffentlichkeit. Im Vorfeld wurde der Chrysler sogar in beiden Varianten - als Limousine und Cabriolet - angekündigt. Darauf basierend, schloss sich im September 2011 auf der IAA die Präsentation der Serienversion des Cabriolets sowie auf dem Genfer Autosalon nur ein Jahr später die Vorstellung des endgültigen Serienmodells an. Der Verkauf dauerte bis Herbst 2014 an. Zu diesem Zeitpunkt entschied sich die Marke Lancia, sich endgültig vom europäischen Markt zurückzuziehen.

Wer heute eines der im Werk Sterling Hight erbauten Fahrzeuge erwerben möchte, muss deshalb mit einem Chrysler 200 gebraucht vorliebnehmen. Zum Teil sind die Chrysler 200 Gebrauchtwagen zu begehrten Liebhaberfahrzeugen avanciert, die bei guter Pflege beträchtliche Summen einbringen. Beispiele sind Mittelklassewagen aus dem Jahre 2014, die mit einem Kilometerstand von rund 45.000 noch immer für rund 16.000 den Besitzer wechseln. Ist die Kilometeranzeige doppelt so hoch, variieren die Kaufpreise von 8.000 bis 10.000 Euro. Mit diesen Preisen hat der Chrysler 200 im Laufe der Jahre kaum an Wert verloren. Schließlich wechselte das Cabriolet zum Basispreis von etwa 16.600 Euro bzw. 22.700 US Dollar den Besitzer.

Der Chrysler 200 konkurriert mit dem Baby-Benz

Der Chrysler 200 eroberte genau zu dem Zeitpunkt den Fahrzeugmarkt, als sich Chrysler und Daimler in den USA zunehmend zu Konkurrenten entwickelten. Denn was für Chrysler der Mittelklassewagen Chrysler 200 gewesen ist, war für Daimler die [Mercedes-Benz C-Klasse] (/mercedes-benz/mercedes-benz-c-klasse/). Insbesondere in den USA herrschte ein heftiger Konkurrenzkampf zwischen beiden Modelltype. Doch den Kampf um den günstigeren Preis entschied eindeutig der Chrysler für sich. Dennoch konnte es der Chrysler 200 in Sachsen Ausstattung durchaus mit dem Konkurrenten aufnehmen. Dank der integrierten 9-Gang-Automatik sowie mehreren Sicherheits- und Assistenzsystemen wie einer Spurhaltehilfe war der US-Amerikaner dem Modell aus dem Hause Daimler durchaus ebenbürtig. Der [Toyota Camry] (/toyota/toyota-camry/) oder Kia Optima sind weitere Mittelkassemodelle, die sich im gleichen Fahrzeugsegment wie der Chrysler 200 bewegen.

Die Entwicklung des Chrysler 200

Mit dem Chrysler Sebling rief die US-amerikanische Fahrzeugschmiede in der Mitte der 1990er Jahre eine Modellreihe ins Leben, die sich europaweit insbesondere für ihre Cabrios mit der offenen Version samt Textilverdeck einen Namen machte. Nachdem der italienische Fiat-Konzern bei Chrysler eingestiegen war und die Modellvielfalt nach dessen Wünschen umstrukturiert wurde, hielten die Unternehmer nach einem geeigneten Nachfolger für den Sebling Ausschau.

Der Chrysler 200 wurde ab 2010 in zwei Karosserievarianten als Cabriolet mit Stoffdach sowie als Stufenhecklimousine angefertigt. Allerdings entschied sich Fiat dafür, für den europäischen Markt ab 2012 ausschließlich das Cabriolet unter dem Namen Lancia Flavia anzubieten. Doch während der Produzent das Cabriolet in Ländern wie den USA als Stahldach und Textilverdeck anbot, rollte das Cabrio zur Markteinführung in Europa ausschließlich mit Softtop und dem Lancia-Logo über unsere Straßen. Die zweite von 2014 bis 2016 errichtete Generation des Chrysler 200 war nicht mehr für den europäischen Markt vorgesehen. Optisch unterschied sich das Cabriolet durch neu geformte Stoßfänger, einen modifizierten Kühlergrill sowie neue Stoßfänger von seinem Vorgänger.

Dieses Aggregat spendierte dem Cabriolet die nötige Kraft

Als Basisvariante war der Chrysler 200 mit einem 2,4-l-Vierzylindertriebwerk erhältlich, das dem Cabriolet wiederum zu einem Leistungsvermögen von 175 PS bzw. 129 kW verhalf. Dieser Motor war während der ersten Bauphase mit einer vierstufigen Schaltautomatik verbunden, die bei neueren Modellen durch ein Sechsgang-Automatik-Getriebe ersetzt wurde. Dieser Motor verbraucht(e) durchschnittlich 9,4 l/100 km. Wer jedoch mit dem Topmodell des Chrysler 200 unterwegs sein wollte, durfte sich über einen Motor der Pentastar-Reihe freuen. Dieses 3,6-l-V6-Triebwerk katapultierte den Mittelklassewagen auf eine Leistung von bis zu 287 PS bzw. 211 kW. Diese Modelle waren mit einem automatisch funktionierenden Getriebe mit insgesamt sechs Schaltstufen aufgewertet.

Mit diesen Features war das Cabriolet ausgestattet

Ab Mitte 2012 war der Mittelklassewagen in Europa nur noch mit Vollausstattung erhältlich. Diese Ausstattung schloss beispielsweise folgende Extras ein:

  • Lederausstattung
  • Leichtmetallräder
  • LED-Tagfahrleuchten
  • modern gestalteter Instrumententräger im Innenraum mit silberfarbigen Intarsien

Der Chrysler 200 galt zwar als erstes Fahrzeug, das entweder mit einem Stoffdach oder einem Stahl-Klappdach ausgestattet war. Doch auf dem europäischen Markt standen keine Modelle mit Stahldach bereit. Diese Entscheidung trafen die Verkäufer ganz bewusst. Sie wollten ein Fahrzeug anbieten, das sich vollends auf die Tradition klassischer Lancia-Cabriolets besinnt. Die Liste optional erhältlicher Features war beim für Europa verfügbaren Markt recht überschaubar. Wer bereit war, das nötige Geld zu bezahlen, durfte die Fahrzeugschmiede mit dem bis zu vier Personen geeigneten Fahrzeug mit diesen Annehmlichkeiten verlassen:

  • Infotainmentsystem mit Systemsteuerung
  • Satellitenradio

Optional lieferte die Fahrzeugschmiede für den US-amerikanischen Markt zugelassenen Fahrzeuge außerdem mit einer umfassenden Vielfalt an Assistenzsystemen. Dort war es deshalb möglich, das Auto mit einem am Lenkeingriff befindlichen Spurhalteassistenten oder einem Abstandsregler mit vollständiger Notbremsfunktion zu erhalten.

Für wen/war ist der Chrysler 200 geeignet?

Der Chrysler 200 ist eine gute Wahl für alle Autofahrer, die viel Mittelklasseniveau zum günstigen Preis wünschen. Denn insbesondere im direkten Vergleich mit der Konkurrenz überzeugt das Cabriolet mit einem guten Preis. Dank der integrierten vier Sitze ist der 200er auch eine gute Wahl für Familien, die unterwegs einen Hauch amerikanischen Flairs verspüren möchten. Der Chrysler 200 ist praktisch und mit allen wichtigen Features ausgestattet. Dennoch ist das Mittelklassemodell weit davon entfernt, sich als technischer Trendsetter rühmen zu können. Wer heute auf der Suche nach einem soliden Gebrauchtwagen für die ganze Familie ist, könnte am Chrysler 200 durchaus Gefallen finden.

Fazit: Ein zeitloses amerikanisches Fahrzeug?

Der Chrysler 200 ist ein zur beliebten amerikanischen Klasse der “mid-size sedans” gehöriges Fahrzeug, die in Amerika allerdings alles andere als eine Seltenheit sind. Doch die Verweis auf die “mid-size” trifft nicht unbedingt auf den europäischen Markt zu. Wesentlich passender ist allerdings die Aussage des Herstellers, den Chrysler 200 als “zeitlos amerikanisches” Fahrzeug zu bezeichnen, das mit seiner “schlichten Eleganz” punktet. Denn die harmonische schlichte Eleganz spiegelt sich auf in den Modellen wider, die für den europäischen Markt gedacht waren - auch wenn die Herkunft vielleicht erst auf den zweiten Blick erkennbar ist.

Doch der Chrysler 200 ist für die Marke Chrysler noch mehr. Durch die starke Konkurrenz hatte die Fahrzeugschmiede an Boden verloren. Mit dem 200er wurde deshalb ein Fahrzeug vorgestellt, das die Kehrtwende einleiten sollte. Deshalb gingen die Modelle beispielsweise erstmals in einer Front- und Allradversion an den Start. Zudem war der Chrysler zum Teil mit einem riesigen Sammelsurium an Assistenzsystemen ausgestattet, das durchaus mit der europäischen Konkurrenz mithalten konnte. Dennoch ging der Plan nicht auf. So schaffte es die zweite Baureihe des 200er gar nicht mehr auf den europäischen Markt. Dennoch hat sich der Chrysler 200 einen festen Platz in der Riege beliebter Mittelklassewagen gesichert.