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Kia Sportage

Kia Sportage

Ein SUV im Wandel der Zeit

Das SUV Kia Sportage öffnete dem südkoreanischen Automobilhersteller ab 1994 seinerzeit die Türen in den höherwertigen Geländewagenmarkt. Im Laufe seiner Entwicklungszeit wandelte sich das Modell zusehends und hat heute mit der ersten Generation kaum noch etwas gemeinsam. Seit 2015 steht der Sportage topmodern, mit umfangreichen und zum Teil außergewöhnlichen Extras in der nunmehr vierten Generation bei den Händlern – doch schon im Herbst 2018 klopft ein neues Facelift-Modell an und glänzt mit einem völlig neuen Antriebskonzept. Weiterlesen

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Kia Sportage - Karosserieform

Kia Sportage - Außenfarbe

Der südkoreanische Automobilhersteller Kia hatte von den 80er bis zu den 90er Jahren seine große Expansionsepoche: In Zusammenarbeit mit Mazda und Ford erschien 1986 der Topseller Kia Pride, der über zwei Millionen Mal verkauft wurde, 1992 folgte die Expansion nach Amerika, ein Jahr später auch nach Deutschland. Das SUV Kia Sportage öffnete dem Hersteller ab 1994 die Türen in den höherwertigen Geländewagenmarkt und war ab September desselben Jahres auch in Deutschland erhältlich. Das Modell verfügt über das gleiche Chassis wie der südkoreanische Militärjeep, der bei uns zwischen 1997 und 2001 als zivile Version Kia Retona auf dem Markt war. Für den europäischen Markt lief der Sportage zunächst in Südkorea, ab 1995 dann beim deutschen Fahrzeughersteller Karmann in Osnabrück, und ab Herbst 1998 wieder in Südkorea vom Band. Seit Juni 2007 wird der Kia Sportage für Europa von der Kia Motors Slovakia im slowakischen Žilina gefertigt. Im Laufe seiner Entwicklungszeit bis hin zur aktuell vierten Generation wandelte sich das Modell zusehends: Hatte die erste Generation Sportage JA optisch noch viel mit einem „Jeep“ im Volksmund gemeinsam, zeigte sich der zweite Sportage (JE) ab 2004 bereits deutlich rundlicher und „zivilisierter“. Die dritte Generation Sportage SL ab 2010 steckt hingegen unverkennbar im Gewand eines SUV und die vierte Auflage (QL) seit 2015 steht in Sachen Design einem VW Tiguan oder Ford Kuga in nichts mehr nach. Das nächstgrößere SUV-Modell und optisch dem Sportage ähnlich ist der Kia Sorento. Hier erhalten Sie einen Überblick zu allen vier Generationen des Kia Sportage:

Die erste Generation des Kia Sportage, Typ JA (1994 bis 2002)

Wie bereits erwähnt, stammt das Chassis des ersten Kia Sportage vom damaligen südkoreanischen Militärjeep, folglich haben die Fahrzeuge auch ein paar Gemeinsamkeiten: So sind etwa die Länge von rund vier Metern und die Breite von 1,74 Metern identisch, ebenso die grundlegende Karosserieform als Geländewagen. Der kurzzeitig bei uns als Kia Retona erhältliche Militärjeep ist dafür knapp 20 Zentimeter höher. Der erste Kia Sportage war ausschließlich mit zuschaltbarem Allradantrieb und einer Geländeuntersetzung erhältlich. 1999 wurde die Karosserieform einer Modellpflege unterzogen. Mit einem Preis von 34.990 Mark unterbot der Sportage den in Leistung und Konzeption vergleichbaren Suzuki Vitara Long um 3.165 Mark.

Die Motoren des Kia Sportage I (JA)

Wer einen gebrauchten Kia Sportage der ersten Generation JA sucht, wird auf Benzinmotoren in drei Leistungsstufen oder einen Dieselmotor treffen, die alle über zwei Liter Hubraum aus vier Zylindern verfügen: Die Basismotorisierung leistet 70 kW (95 PS), die nächststärkere 87 kW (118 PS) und das Topmodell bis zu 94 kW (128 PS). Das Dieselmodell verfügt zwar über einen Turbolader, leistet aber dennoch nur 61 kW (83 PS) und braucht ganze 21,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h – wohl mitunter deswegen, weil Kia versucht hatte, einen Turbodiesel in Eigenregie auf Basis des Benziners zu konstruieren, statt einen zuzukaufen. Im Verbrauch liegt keines der Modelle unter durchschnittlich zehn Liter pro 100 Kilometer.

Die Ausstattung des Kia Sportage I (JA)

Seit der Modellpflege war die erste Generation Sportage JA mit Klarglasleuchten, Zweifarb-Lackierung, Reserveradhalter mit vereinfachter Bedienung, zwei Airbags, ABS und einem strafferen Fahrwerk ausgestattet. Außerdem konnte der Allradantrieb nun während der Fahrt zugeschaltet werden.

Die zweite Generation des Kia Sportage, Typ JE (2004 bis 2010)

Nach dem Produktionsende der ersten Generation im Jahr 2002 war es zwei Jahre lang still um den Namen Kia Sportage. Erst im September 2004 präsentierte Kia auf der Mondial de l’Automobile in Paris die zweite Sportage-Generation, die sich nun die Plattform sowie die Motoren und verschiedene technische Bauteile mit dem Hyundai Tucson teilt.

Die Motoren des Kia Sportage II (JE)

Die zweite Generation Sportage JE wartete bei den Benzinern nun erstmals mit zwei Hubraumgrößen auf, die Dieselmotoren blieben bei den zwei Litern: Der Basisbenziner Sportage 2.0 CVVT leistet bereits 104 kW (141 PS), ist ab Werk mit Vorderradantrieb (Allrad optional) und Fünfgangschaltgetriebe ausgestattet und verbraucht durchschnittlich noch acht Liter pro 100 Kilometer. Der stärkere Sportage 2.7 V6 hat einen Sechszylindermotor zu 2,7 Litern Hubraum und einer Leistung von 129 kW (175 PS) an Bord, außerdem Allradantrieb und eine Vierstufen-Automatik. Bei den Selbstzündern gab es wie bei der ersten Generation jeweils nur einen Vertreter mit Turbolader im Angebot: Zum Marktstart im Jahr 2004 leistete der Sportage 2.0 CRDi noch 83 kW (113 PS) und war serienmäßig mit Allradantrieb versehen. Dieser wurde aber bereits 2005 durch das Modell Sportage 2.0 CRDi DPF ersetzt, das nun bis zu 103 kW (140 PS) leistete und den Allradantrieb nur noch optional im Programm hatte, dafür gehörte ein Dieselrußpartikelfilter nun zum Serienumfang. Im Zuge der Modellpflege 2008 stieg die Leistung des Diesel-Sportage nochmals auf 110 kW (150 PS), die Modellbezeichnung und auch der durchschnittliche Verbrauch von sieben bis acht Litern blieben aber unverändert.

Die Ausstattung des Kia Sportage II (JE)

In den Jahren 2007 und 2008 wurde der Sportage jeweils einer umfangreichen Modellpflege unterzogen: Zu den äußeren Neuerungen im Jahr 2007 zählen ein überarbeiteter Kühlergrill, in Wagenfarbe lackierte Stoßfänger und neue Leichtmetallräder, außerdem wurden die Sitze vergrößert und bezüglich des Seitenhalts optimiert und die Rückbank zugunsten einer verbesserten Kopffreiheit um fünf Millimeter abgesenkt. 2008 kamen neue Scheinwerfer, einen geänderter Kühlergrill, runde Nebelscheinwerfer, ein überarbeiteter Stoßfänger, ein abschaltbarer Beifahrerairbag und ein neues Audiosystem hinzu.

Die dritte Generation des Kia Sportage, Typ SL (2010 bis 2015)

Die dritte Auflage des Kia Sportage hat nochmal deutlich tiefer in die Trickkiste des südkoreanischen Kollegen Hyundai gegriffen: Der Kia Sportage SL ist technisch baugleich mit dem Hyundai ix35, weshalb auch die Motoren brüderlich geteilt werden. Die Produktion findet nachwievor im slowakischen Kia-Werk in Žilina statt, die Produktion begann im Juni 2010, der Marktstart erfolgte Anfang August 2010. Die dritte Generation fällt länger, breiter und flacher als die beiden vorigen aus. Das Design orientiert sich am neuen Stil der Marke mit großem, trapezförmigem Kühlergrill, mandelförmigen Scheinwerfern und stärker hervorgehobenem Markenlogo. 2011 erhielten der Kia Sportage und die Mittelklasse-Limousine Kia Optima zusammen mit dem Peugeot 508 I eine Auszeichnung mit dem red dot design award. Im Frühjahr 2014 – also relativ bald vor Erscheinen der vierten Generation – wurde der Sportage einer Modellpflege unterzogen.

Die Motoren des Kia Sportage III (SL)

Das Motoren-Portfolio des Kia Sportage SL ist bei den Benzinern dem Vorgänger recht ähnlich, dafür standen zum ersten Mal drei Diesel mit Turbolader gleichzeitig statt nur einer zur Wahl: Der Sportage 1.7 CRDi als kleinster unter den Dieseln leistet 85 kW (115 PS), der nächstgrößere Sportage 2.0 CRDi kommt auf 100 kW (136 PS) – beide sind serienmäßig mit Vorderradantrieb ausgestattet, letzterer ist optional mit Allrad erhältlich. Im Oktober 2011 kam das Diesel-Topmodell hinzu, das ebenfalls auf die Bezeichnung 2.0 CRDi hört: Das Modell kam ab Werk mit Allradantrieb zu den Händlern und leistet bis zu 135 kW (184 PS). Alle drei Diesel verfügen über ein Sechsgang-Schaltgetriebe, die Versionen mit Allrad sind optional mit einer Sechsstufen-Automatik erhältlich. Im Verbrauch liegen die Diesel zwischen 5,3 und 7,2 Litern pro 100 Kilometer. Bei den Benzinern standen bis Anfang 2014 je ein Aggregat mit 1,6 und mit 2,0 Litern zur Wahl: Der Sportage 1.6 GDI leistet bereits 99 kW (135 PS), der Sportage 2.0 CVVT bis zu 120 kW (163 PS). Im Januar 2014 kam schließlich der Sportage 2.0 GDI dazu, der mit 122 kW (166 PS) nur geringfügig mehr leistet, aber mit einem Sechsgang- statt mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe ausgestattet ist. Im Verbrauch kommen die Ottomotoren auf 6,8 bis 8,4 Liter Super pro 100 Kilometer, die Beschleunigungswerte von 0 auf 100 km/h beginnen bei 10,4 Sekunden.

Die Ausstattung des Kia Sportage III (SL)

ESP und Gurtwarner sind serienmäßig an Bord, Spurhalte-Assistent, Notbremsfunktion und Geschwindigkeitswarner gibt es nur gegen Aufpreis. Beim Euro NCAP-Crashtest im November 2010 erhielt der Kia Sportage SL fünf von fünf Sternen und galt dem Institut zufolge zum damaligen Zeitpunkt als der sicherste Wagen seiner Klasse. Besonders gut schnitt das Kompakt-SUV beim Insassenschutz ab: Beim Frontalcrash, dem Seitenaufprall und dem seitlichen Pfahltest erreichte der Sportage jeweils die Höchstpunktzahl. Auch bei der Kindersicherheit schlug sich der Kia Sportage gut, besonders Kleinkinder in rückwärts gerichteten Sitzen sind sehr sicher. Im Frühjahr 2014 erhielt der Sportage ein Facelift. Es gab Änderungen am Frontdesign, Rückleuchten mit LED-Technik, Änderungen im Innenraum und am Fahrwerk.

Die vierte Generation des Kia Sportage, Typ QL (seit 2015)

Die vierte und aktuelle Auflage des Kia Sportage erschien noch früher als die Vorgänger: Bereits im September 2015 wurde der Sportage QL auf der 66. IAA in Frankfurt vorgestellt – und schon im Herbst 2018 zieht das erste Facelift nach und bringt einen Diesel-Hybrid an den Start. Der dritte Sportage (SL) bleibt weiterhin beliebt und wird in China unverändert als Sportage R verkauft. Dort ist die Nomenklatur übrigens anders geregelt als bei uns: 2014 wurde in China ein weiteres Kompakt-SUV namens Kia KX3 vorgestellt, das bei uns nicht erhältlich ist. Die vierte Generation des Sportage läuft in China als Kia KX5 und lehnt sich an das Design des KX3 an. Außerdem ist der vierte Sportage erneut mit dem Hyundai Tucson eng verwandt – dieses Mal der dritten Generation.

Die Motoren des Kia Sportage IV (QL)

Aktuell stehen zwei 1,6-Liter-Benzin- und erneut drei Dieselmotoren mit 1,7 oder 2,0 Liter Hubraum unter Einhaltung der Euro6-Abgasnorm zur Wahl. Die Motoren verfügen alle über vier Zylinder und sind an ein Sechsgang-Schaltgetriebe gekoppelt. Etwas leichter macht es Kia den Käufern mit den Bezeichnungen, die nun schon im Vornherein die Art des Antriebs und zum Teil sogar die Leistung erkennen lassen: Folglich verfügt die Basismotorisierung Sportage 1.6 GDI 2WD über Vorderradantrieb. Das Modell leistet bis zu 97 kW (132 PS) und kommt mit rund 6,5 Litern Super pro 100 Kilometer aus. Etwas stärker ist das Modell Sportage 1.6 T-GDI 4WD mit Turbolader, einer Leistung von 130 kW (177 PS) sowie dem Namen nach mit Allradantrieb. Im Verbrauch liegt der zweite Benziner rund einen Liter höher als der Basisbenziner. Bei den Selbstzündern stehen zwei Hubraumgrößen in drei Leistungsstufen sowie zwei Versionen mit Vorderrad- und zwei mit Allradantrieb zur Wahl: Der Basisdiesel Sportage 1.7 CRDi 2WD leistet 85 kW (115 PS) und erzeugt ein Drehmoment von maximal 280 Nm. Das nächstgrößere Dieselmodell Sportage 2.0 CRDi 136 2WD enthält im Namen bereits die PS-Leistung (100 kW) und kommt zwischen 1.500 und 2.500 Umdrehungen pro Minute auf ein Drehmoment von 373 Nm. Das gleiche Modell ist auch als 4WD erhältlich. Das Diesel-Topmodell ist schließlich der Sportage 2.0 CRDi 184 4WD mit 136 kW (185 PS) und einem Drehmoment von 400 Nm. Die beiden 2WD-Modelle verbrauchen durchschnittlich 4,6 bis 4,9 Liter Diesel pro 100 Kilometer, die beiden 4WD-Modelle rund 5,2 bis 5,9 Liter.

Die Ausstattung des Kia Sportage IV (QL)

Der Kofferraum wächst im Vergleich zum Sportage SL um knapp zehn Prozent und fasst nun 503 Liter, durch Umklappen der Rücksitze lässt er sich auf bis zu 1.492 Liter erweitern, zudem öffnet sich die Heckklappe per Fußsteuerung. Schon das Basismodell des Sportage ist unter anderem mit Leichtmetallrädern, Klimaanlage und CD-Radio ausgestattet. Im Innenraum überzeugt das SUV mit der neusten Multimediageneration unter anderem via Sieben-Zoll-Display sowie umfassenden Assistenzsystemen wie etwa Online-Navigation, Verkehrszeichenerkennung sowie einigen ganz konkurrenzlosen Extras, wie etwa einer Sitzlüftung, einer induktiven Ladeschale fürs Handy oder einem besonders ausgefeilten Notbremsassistenten, der auch für Fußgänger bremst. Zu den Besonderheiten von Kia zählt außerdem die trotz des günstigen Sportage-Startpreises von 19.990 Euro ausgesprochen lange Garantiezeit von sieben Jahren.

Das Kia Sportage IV (QL) Facelift-Modell

Im Herbst 2018 kommt bereits eine Neuauflage des Kia Sportage QL auf den Markt und hält einige Innovationen parat: So wird nicht nur der 1,7-Liter-Diesel durch zwei Varianten mit 1,6 Liter zu 115 und 136 PS ersetzt (ähnlich wie beim 2,0-Liter-Diesel) und durch eine Siebengang-Automatik aufgerüstet, sondern es kommt auch eine völlig neue Antriebstechnologie ins Spiel: „EcoDynamics+“ heißt der neue Dieselmotor, der durch eine neu entwickelte Mildhybridtechnologie im Zuge eines 48-Volt-Systems mit einem Startergenerator, einem Gleichspannungswandler und einer Lithium-Ionen-Batterie unterstützt wird. Allerdings fungiert das elektrische System nicht als eigenständiger Antrieb, sondern wie schon gesagt unterstützt es den Dieselmotor, und zwar sollen die zusätzlichen 13 PS den Verbrennungsmotor entlasten und so den Verbrauch sowie den CO2-Ausstoß senken. Der neue Diesel-Hybrid EcoDynamics+ ist zugleich eine Premiere, denn das System kommt beim Sportage IV Facelift als erstem Kia-Modell zum Einsatz. Ansonsten bringt das Facelift natürlich auch einige zusätzliche Features bei den Assistenzsystemen mit, wie etwa die Rundumsichtkamera oder den neue Müdigkeitswarner. Außerdem hat auch das teilautonome System zum Fahren im Stopp-und-Go-Verkehr aus dem Kia Cee’d seinen Weg zum überarbeiteten Kia Sportage QL gefunden.

Fazit

Der Kia Sportage hat sich über vier Generationen hinweg zu einem astreinen Konkurrenten der bekannten SUV-Gemeinde gemausert. Zwar kann er in Sachen Fahrleistungen nur begrenzt mit der höherpreisigen Konkurrenz mithalten, dafür besticht er mit brandneuen Komfort- und Sicherheitselementen und einer umfangreichen Serienausstattung.

Fahrzeugbewertungen zu Kia Sportage

74 Bewertungen

4,6

Technische Daten Kia Sportage

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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