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Opel Cascada

Opel Cascada

Ein Auto mit Wow-Effekt

Das klassische viersitzige Cabriolet hat heute Seltenheitswert. Noch vor wenigen Jahren waren kompakte Pkw mit aufklappbarem Dach bei nahezu jedem Autohändler erhältlich. Doch heute haben Cabrios bei bürgerlichen Marken Seltenheitswert. Eine Ausnahme ist der Opel Cascada, dessen Fahrkomfort zwar an die rationalen Gründe des Cabrio-Aussterbens erinnert. Doch im Gegenzug punktet der Cascada mit Gegenargumenten, die das Autofahrer-Herz höher schlagen lassen. Weiterlesen

Technische Daten Opel Cascada

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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Daten und Fakten zum Opel Cascada

Der Opel Cascada ist ein Cabriolet aus dem Hause Opel, das der Öffentlichkeit erstmals auf dem Genfer Autosalon vorgestellt wurde. Im April 2013 war das Fahrzeug zum ersten Mal im Handel erhältlich. Für Ende 2019 ist die Einstellung des Fahrzeugs geplant. Mit dem Opel Cascada wollte der Hersteller ein klassisches Cabrio kreieren, das seinen Besitzern ein besonderes Fahrgefühl vermittelt. Cabriolets gelten nicht als praktisches Fahrzeug, das steht außer Frage. Für Besitzer und Käufer steht häufig der Fahrspaß im Vordergrund. Wer sich einen Neuwagen des im polnischen Werk Gleiwitz gefertigten Fahrzeugs sichern möchte, muss mit einem Mindestpreis von etwa 26.600 Euro für die Variante mit dem schwächsten Motoren oder 30.800 Euro für Versionen mit stärkerem Triebwerk rechnen. Natürlich gibt es den Opel Cascada gebraucht heute auch schon zu günstigeren Preisen. Deshalb ist ein Opel Cascada Gebrauchtwagen für Sparfüchse vielleicht die bessere Variante.

Die Modellgeschichte des Cascada Cabriolets

Nach der Vorstellung des Astra H als Cabrio-Variante stellte Opel mit dem Cascada erstmals wieder ein Cabriolet auf dem Automobilmarkt vor. Ebenso wie das Astra G Cabriolet verfügt der Cascada über ein Stoffverdeck, das im Stand bei angezogener Handbremse oder bei Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h geöffnet werden kann. Seit seiner Einführung präsentiert sich der Opel Cascada als eigenständiges Fahrzeugmodell, das auf der von dem Hersteller konzipierten Plattform GM Delta II basiert. Ein Großteil der Technik entstammt dem Opel Insignia. Da sich laut Herstelleraussagen keinerlei Teile des Opel Astras am Cascada befinden, wird das Cabriolet zwischen dem Astra und Insignia angesiedelt. Weltweit wird das Cabriolet unter verschiedenen Marken veräußert, beispielsweise in Großbritannien als Vauxhall oder in den USA als Buick.

VW Golf: Der einstige Erzkonkurrent des Opel Cascada

Der Opel Cascada sagte mit seiner Neuerscheinung im Jahr 2013 gleich mehreren Modellen den Konkurrenzkampf an. So dauerte es nicht lange, bis erste Vergleiche mit Premiummodellen wie dem 3er BMW oder dem Audi A5 aufkamen. Doch wenn es ein Kfz gibt, mit dem der Cascada dauerhaft verglichen wurde, dann ist das VW Golf Cabrio . Vergleichend lässt sich feststellen, dass der Cascada zwar einen höheren Anspruch als das Konkurrenzmodell verfolgt. Doch nur mit der Karosserie hat der Rüsselsheimer die Nase vorn. Im Gegensatz dazu punktet der VW mit seiner Fahrdynamik, den Kosten sowie Motor bzw. Getriebe. Für viele dieser Schwächen gibt es einen wichtigen Grund - das hohe Eigengewicht des Opels. Doch trotz dieser Minuspunkte ist es dem Cabriolet gelungen, das VW Golf Cabrio zu überdauern.

Der Fahrkomfort: Der Opel ist ein waschechtes Cabriolet

Mit einer Länge von 4,70 m ist der Cascada ein typischer Mittelklassewagen. Konkurrenzmodelle sind fast einen halben Meter kürzer. Dadurch ist das Fond mit verschlossenem Deck zwar dunkler, punktet jedoch mit hoher Bein- und Schulterfreiheit. Dennoch kommt ein Gefühl von Gemütlichkeit beim Opel Cascada nur bei geöffnetem Dach auf. Doch es stellt sich wiederum die Frage, wann das Dach dauerhaft geöffnet ist. Deshalb ist der Opel Cascada im Grunde nichts anderes als ein Zweisitzer mit zwei zusätzlichen Sitzgelegenheiten, der - eben typisch Cabrio - ein relativ unpraktisches Fahrzeug ist. Davon zeugt das Kofferraumvolumen von maximal 380 Litern. Bei geöffnetem Verdeck reduziert sich das Volumen noch einmal um 100 Liter. Bessere Werte lässt die Cabrio-Klasse nicht zu. Dafür lockt im Gegenzug das uneingeschränkte Fahrvergnügen, das mit einem Hauch von Prestige-Feeling und Luxusambiente einhergeht. Optisch strahlt der Opel Cascada genau die Eleganz aus, die Autofahrer an Premiummodellen wie dem Audi A5 Cabrio zu schätzen wissen. Dennoch bleiben besonders sportliche Fahrleistungen aus. Der Vierzylinder benötigt etwa neun Sekunden, um auf Tempo 100 zu sprinten. Eindeutig ist der Cascada bestens für eine sanfte entspannte Cruising-Tour geeignet. Ein Minuspunkt ist eindeutig die schlechte Rücksicht, die das Rangieren bei geschlossenem Verdeck in ein Glücksspiel verwandelt. Erstaunlich ist außerdem der enorm hohe Wendekreis von 12,20 m, der sich insbesondere bei Fahrten in der Innenstadt als problematisch erweisen könnte.

Mit welchen Triebwerken ist der Opel Cascada unterwegs?

In der Basisausstattung schöpft das Cabrio seine Kraft aus einem Benziner mit 88 kW bzw. 120 PS. Alternativ steht aber auch ein 200 PS starker 1,6-Liter-Turbobenziner zur Verfügung. In dieser Version ist der Opel Cascada mit Frontantrieb sowie manuellem Sechsganggetriebe ausgestattet. Der Normverbrauch bewegt sich zwischen 6,8 sowie 8 l/100 km. Alternativ stehen bei dem Mittelklassemodell ebenfalls Dieselaggregate zur Wahl, von denen das stärkste Modell ganze 195 PS erreicht.

Details zur Serienausstattung des Opel Cascada

Die Serienausstattung des Cabriolets umfasst eine Vielzahl an Sicherheitsfeatures, die von adaptivem Bremslicht über Airbagsysteme bis hin zu aktiven Kopfstützen oder einem Reifendruck-Kontrollsystem reichen. Außerdem hat der Opel Cascada mehrere Ablagefächer, einen Bordcomputer mit Check-Control-System oder elektrische Fensterheber vorn und hinten an Bord. Eine Klimaanlage, das Infotainment-System CD 300 oder Wärmeschutzverglasung sind ebenfalls serienmäßig in den Cascada integriert. Zusätzlich ist das Fahrzeug in der Ausstattungslinie “Innovation” mit Extras wie Sonnenblenden, einem Premium-Stoffverdeck mit Akustikdämmung oder einem Sicherheitslichtsystem aufgewertet. Allgemein steht der Cascada in den zwei Ausstattungslinien “Edition” sowie “Innovation” zur Wahl. Während Verkäufer für einen Neuwagen in der Edition-Variante mindestens 26.650,00 Euro ansetzen, ist der Opel Cascada Innovation ab 30.505,00 Euro erhältlich.

Mehr Luxus zum Aufpreis: Sonderausstattungen

Außerdem sind Sonder-Ausstattungspakete für alle Cabrio-Fans geeignet, die es etwas komfortabler, sicherer oder sportlicher mögen. Der Hersteller bietet die Fahrzeuge mit vier verschiedenen Sonderausstattungen an, die Fahrzeugbesitzer zum Aufpreis in die Kfz einbauen lassen können.

  1. Sichtpaket: automatisches Fahrlicht mit Tunnelerkennung, Regensensor vorn, Innenrückspiegel, Fernlichtassistent
  2. Sportpaket: Leichtmetallräder, Aluminiumpedale, 3-Speichen-Sportlederlenkrad
  3. Komfortpaket: Sitzheizung, Lenkradheizung, Windschott, Parkpilot
  4. Park & Go-Paket bzw. Assistenzpaket: Parkassistent vorn und hinten, Toter-Winkel-Warner an beiden Rückspiegeln, elektrisch anklappbare Außenspiegel

Das Sichtpaket ist allerdings nur für den Opel Cascada Edition bestellbar. Das Assistenzpaket wird auf Wunsch in beiden Fahrzeugversionen zum Aufpreis von 850 Euro, das Komfortpaket für 690 Euro eingebaut. Wer seinen Cascada mit dem Sportpaket aufwerten möchte, muss in der Variante “Edition” zusätzliche Kosten von 1.350 Euro sowie in der “Innovation”-Ausführung von 680 Euro in Kauf nehmen.

Opel: ein Unternehmen stellt sich vor

Mit Modellen wie “Kapitän” oder “Rekord” fokussierte sich der in Rüsselsheim ansässige Fahrzeughersteller in den 1950er Jahren auf Fahrzeuge der gutbürgerlichen Mittel- und Oberklasse. Erst durch die aufkommende Modellvielfalt in den 1960er Jahren wandelte sich der Kfz-Produzent zur international anerkannten Volksmarke. In den 1970ern feierte Opel seinen Durchbruch, als sich der Manta und Ascona zur Produktpalette hinzu gesellten. Bis heute sind Modellbezeichnungen wie “Kadett”, der Kleinwagen “Corsa” oder “Astra” fest in den Köpfen der Deutschen verankert. Deutschlands ehemaliger größter Autobauer wird heute in einem Atemzug mit robusten, familiengerechten, eleganten und sportlichen Fahrzeugen genannt.

Fazit: ein Cabrio mit Stärken und Schwächen

Ein klassisches alltagstaugliches Fahrzeug ist dieser kompakte Viersitzer garantiert nicht. Wer großen Wert auf praktischen Nutzen und jede Menge Platz legt, ist mit einem modernen Fünftürer als Astra oder schicken SUV vermutlich besser unterwegs. Im Gegensatz dazu ist der Cascada eine schicke Alternative. Und in dieser Besonderheit liegt der Reiz des Cabriolets verborgen. Ein großer Verkaufsschlager wird aus dem Cascada vermutlich niemals. Konkurrenten mit ähnlichen Modellen wie VW haben die Produktion ihrer Cabrios schließlich schon eingestellt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird der Opel Cascada bald in deren Fußstapfen treten.

Fahrzeugbewertungen zu Opel Cascada

12 Bewertungen

4,8