Preis im Verhältnis zur Auswahl
Das beste Verhältnis aus Preis und Auswahl bieten aktuell Fahrzeuge, die 2009 zum ersten Mal zugelassen wurden: durchschnittlich 5.500 € bei 7 verfügbaren Angeboten.
Der Lada Niva des russischen Herstellers AwtoWAS gilt als Begründer des Segments der Geländewagen und läuft bereits seit 1976 vom Band. Er wurde ursprünglich Offroad-Fahrten konzipiert und stellt aufgrund seiner Stabilität und seines geringen Preises ein beliebtes Einsteigermodell dar.
Ideal für:




















Das aktuelle Modell hört – nach einem Facelift 2020 – auf den Namen Lada Niva Travel. Dieses ist 2022 neu ab 18.000 Euro zu haben. Etwas teurer ist der besser ausgestattete Lada Niva Travel Luxe Offroad, dessen Preis-Range bei ca. 20.000 Euro beginnt.
Eine Neuauflage des Lada Niva wurde von der Renault-Tochter AwtoWAS für 2024 angekündigt. Sowohl die klassische Form der Karosserie als auch das Innenleben werden dabei einige Optimierungen erfahren. So ist u. a. ein modernes LED-Tagfahrlicht-Design vorgesehen.
Der Lada Niva wird zwar weiterhin im Werk in Togliatti, Russland gebaut, jedoch seit 2020 nicht mehr nach Deutschland exportiert. Grund dafür sind die EU-Normen, welche die großen Motoren des Geländewagens nicht mehr erfüllt haben.
Hier siehst du die Durchschnittspreise nach dem Jahr der Erstzulassung und wie viele Angebote es gerade auf AutoScout24 gibt.
Letzte Datenaktualisierung: 16.10.2026
Das beste Verhältnis aus Preis und Auswahl bieten aktuell Fahrzeuge, die 2009 zum ersten Mal zugelassen wurden: durchschnittlich 5.500 € bei 7 verfügbaren Angeboten.
Die größte Auswahl gibt es aktuell bei Fahrzeugen mit Erstzulassung 2020. Auf AutoScout24 findest du dafür 9 Angebote.
| Erstzulassung | Preis im Schnitt | Angebote |
|---|---|---|
| 2022 | 15.980 € | |
| 2021 | 15.945 € | |
| 2020 | 12.500 € | |
| 2019 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 2018 | 11.980 € | |
| 2017 | 15.000 € | |
| 2016 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 2015 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 2014 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 2013 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 2012 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 2011 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 2010 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 2009 | 5.500 € | |
Der Lada Niva wird seit mehr als 40 Jahren produziert. Innerhalb dieses Zeitraums gab es jedoch kaum Änderungen hinsichtlich der Motorisierung. In den verschiedenen Modellen sind jeweils einer von vier Ottomotoren (1,3 Liter, 1,6 Liter, 1,7 Liter, 1,8 Liter) oder ein sogenannter Wirbelkammer-Dieselmotor (1,9 l) verbaut, letzterer wurde gemeinsam mit Peugeot entwickelt. Hierbei stehen mit Vergaser, Saugrohreinspritzung und Mehrpunkt-Saugrohreinspritzung verschiedene Varianten zur Auswahl, wobei die Vergasermotoren über kein Abgasreinigungssystem verfügen.
Bei allen diesen Motoren handelt es sich um Vierzylinder, die jeweils längs eingebaut sind und zwischen 60 und 82 PS auf die Straße bringen. Sämtliche Varianten des Lada Niva sind zudem mit einem leistungsstarken, permanenten Allradantrieb ausgestattet.
Beim Lada Niva handelt es sich um einen zweiachsigen Geländewagen mit selbsttragender Karosserie, womit er in den 1970er-Jahren als echte Neuheit galt. Je nach Modell weist das Fahrzeug unterschiedliche Abmessungen auf. Zu Beginn der Produktion betrugen diese 3,72 Meter Länge, 1,68 Meter Breite und 1,64 Meter Höhe bei einem Radstand von 2,20 Metern. Damit begründete der Lada Niva eine Klasse, die Jahrzehnte später den Namen Kompakt-SUV erhalten sollte.
Über die Jahre hinweg kamen verschiedene Modelle des Lada Niva auf den Markt, deren Veränderungen zum Teil minimal sind. Nicht minimal hingegen ist die Entwicklung des Radstands: Hier gibt es zum Teil gewaltige Unterschiede, da es sowohl Lada-Niva-Modelle mit einem recht kurzen Radstand (2,20 Meter) als auch solche mit einem langen Radstand (2,70 Meter) gibt.
Mit zwei Sitzen vorn und einer einteiligen Rückbank bietet der Lada Niva insgesamt bis zu vier Personen Platz, die im geräumigen Fahrzeug alle große Beinfreiheit genießen können. Weitere relevante Daten zum Kult-Geländewagen der Marke AwtoWAS finden sich im Folgenden. Die Angaben beziehen sich auf den Lada Niva Travel 1.7 (80 PS) 4x4 (2021):
| Bauzeit | Seit 2021 |
|---|---|
| Länge, Breite, Höhe | 4,1m / 1,8 m / 1,7 m |
| Radstand | 2,5 m |
| Kofferraumvolumen | 320 - 650 l |
| Leergewicht | 1.485 kg |
| Zulässiges Gesamtgewicht | 1.860 kg |
| Hubraum | 1.690 cm3 |
| Drehmoment | 127 Nm |
| Höchstgeschwindigkeit | 140 km/h |
| Beschleunigung 0 auf 100 km/h | 19 s |
| Tankvolumen | 58 l |
| Verbrauch | 10,2 l / 100 km (kombiniert) |
| CO2-Emissionen | Keine Angabe |
Seit seiner Markteinführung 1976 gab es etliche verschiedene Varianten des Lada Niva sowie teilweise mehrere Bezeichnungen für ein und dasselbe Modell. Das ursprüngliche Modell wird in seiner Landessprache beispielsweise als BA3-2121 “Нива” bezeichnet, was in Deutschland dem WAS-2121 „Niwa“ entspricht. Darüber hinaus ist der Geländewagen hierzulande als Lada Niva 1600 sowie als Lada Niva 4X4 bekannt – ein Hinweis auf den klassischen Allradantrieb. In anderen Ländern erhielt der Lada Niva u. a. folgende Bezeichnungen:
In den 1990er-Jahren wurde mit dem Modell WAS-2123 der Versuch unternommen, eine neue, moderne Konstruktion auf den Weg zu bringen. Durch die Finanzkrise sprang der amerikanische Konzern General Motors als Partner mit ein und heraus kam der Chevrolet Niva. Im Laufe der Jahre folgten weitere – wenn auch nur geringfügige – Modellpflegen des Lada Niva (u. a. in den 1990er-Jahren sowie 2010). Zudem brachte der russische Hersteller AwtoWAS diverse Sonderfahrzeuge der Modellreihe auf den Markt, darunter:
Wer ein neues und aktuelles Lada-Niva-Modell kaufen möchte, hat es 2022 schwer. Es ist einfacher, einen gebrauchten Lada Niva zu erwerben. Denn seit 2020 exportiert AwtoWAS seine Fahrzeuge nicht mehr nach Deutschland, was mit den hierzulande geltenden EU-Normen zusammenhängt. Dennoch bieten einige Händler Neuwagen des russischen Herstellers an. In manchen Fällen handelt es sich um sogenannte Grauimporte-Fahrzeuge, die zwar in Russland hergestellt worden sind, jedoch für den deutschen Markt entsprechend angepasst wurden. Trotz seiner Seltenheit ist ein neuer Lada Niva vergleichsweise günstig. Die Preise beginnen bei ca. 13.000 Euro.
Noch weniger kosten die Gebrauchten. Wer beispielsweise über 80.000 gefahrene Kilometer in Kauf nimmt, findet einen Lada Niva für unter 3.000 Euro. Aktuellere Versionen des Lada Niva mit Tageszulassung sind 2022 ab ca. 14.000 Euro zu finden und nähern sich damit den Preisen für einzelne Neuwagen an.
Beim Lada Niva handelt es sich um das erfolgreichste Modell des russischen Herstellers AwtoWAS, das inzwischen weltweit Kultstatus erreicht hat. So lässt sich erklären, weshalb der robuste Geländewagen in den vergangenen 40 Jahren wenige Updates erhalten hat. In seinen Grundzügen sieht der Lada Niva noch immer aus „wie früher“. Er begeistert seine Fans weiterhin mit einer schnörkellosen, selbsttragenden Kasten-Karosserie sowie mit der gewohnt großen Bodenfreiheit (22 cm). Je nach Modell verfügt der SUV über drei oder fünf Türen. Als Fünftürer ist der Niva seit 1993 neben der klassischen Variante erhältlich.
Weitere markante Merkmale des Lada Niva sind seine vergrößerte Standlicht-Blinkeinheit oberhalb der Scheinwerfer sowie seine großflächigen Außenspiegel.
Ebenso robust und kantig wie im Exterieur gibt sich der Lada Niva auch im Innenraum. Die Ausstattung lässt sich grundsätzlich auch über 40 Jahre nach Produktionsstart noch als spartanisch bezeichnen. Zumindest die jüngeren Modelle warten aber mit praktischer Technik auf, etwa in Form eines modernen Kombiinstruments sowie mit bequemeren Sitzen. Die Vordersitze bieten ab der 2010er-Version einen besseren Seitenhalt, die Ergonomie der Rücksitze wurde durch Anpassungen des Winkels der Rückenlehne ebenso optimiert.
Eine weitere Besonderheit beim Innenleben des kultigen Geländewagens ist seine elektronische Wegfahrsperre mit einem zusätzlichen Relais-Steuergerät. Dadurch lässt sich die Elektronik erst nach dem Entsperren einschalten. Am Schlüsselbund hängen demnach ein Fahrzeugschlüssel, ein separater Zündschlüssel und ein Dongle als Entsperrschlüssel.
Während dem Lada Niva vor allem in puncto Preis kaum einer etwas vormacht, besteht für den rauen Geländewagen großer Nachholbedarf hinsichtlich der Sicherheit. Eine Bewertung von 0 von 4 Sternen beim russischen Äquivalent zum NCAP-Crashtest zeigt dies sehr deutlich.
Dass der Lada Niva bei Sicherheitstests so schlecht abschneidet, lässt sich u. a. auf fehlende Airbags sowie wenig stabile Sicherheitsgurte zurückführen. Auch der lange Bremsweg (ca. 42 m bei den neueren Modellen) spricht nicht gerade für seine Sicherheit. Zwar enthalten neuere Modelle ABS sowie eine Rückfahrkamera, allerdings reicht dies nicht aus, um den Lada Niva auf dem selben Sicherheitsniveau einzuordnen wie einige seiner modernen Konkurrenten.
In den 1970er- und 1980er-Jahren galt der russische Lada Niva als Vorreiter im Segment der kompakten Geländewagen – inzwischen muss sich der AwtoWAS-Klassiker mit einigen Mitbewerbern messen. Zu den größten Konkurrenten zählt der Suzuki Jimny, der mit einer Hecktür statt einer konventionellen Heckklappe aufwartet. Darüber hinaus verfügt dieser über ein geringeres Gewicht als ein Lada Niva, was sich positiv auf die Beschleunigung beim Start auswirkt. Negativ hingegen fällt die geringe Beinfreiheit für Passagiere auf den Rücksitzen auf, ebenso der dürftige Federungskomfort und die schlechte Bremsleistung – hier überholt der Lada Niva den Suzuki Jimny.
Der Suzuki SX4 ist im Vergleich noch kräftiger, sparsamer und leiser. Außerdem bietet er mehr Platz auf der Rückbank, dafür jedoch wenig Kofferraumvolumen. Mit dem Dacia Duster kam 2010 ein weiterer Konkurrent auf den Markt. Er ist länger, breiter und schwerer als die Konkurrenz, dafür stimmen die Bodenfreiheit und der Federungskomfort. Zu bemängeln gibt es folgende Punkte: Ausstattung, Übersichtlichkeit und Beinfreiheit.
Mit den meisten Vorzügen seiner Konkurrenz kann der Lada Niva nicht mithalten. Er ist schwer, laut, umfasst wenige Sicherheitsfunktionen und hat einen hohen Verbrauch. Dafür ist er übersichtlich gestaltet, bietet deutlich mehr Platz und mit 1.900 kg die höchste Anhängelast – das macht ihn zu einem echten, unverwüstlichen Geländewagen.