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Lancia Gamma
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Lancia Gamma

Der Lancia Gamma ist ein Fahrzeug der gehobenen Mittelklasse, den der italienische Automobilhersteller in den Jahren 1976 bis 1984 anbietet. Dabei haben Kunden die Wahl zwischen dem Coupé und der Limousine Lancia Gamma Berlina. Das Modell ist der Nachfolger des Lancia 2000 und gilt als letzte Baureihe aus dem Hause Lancia, die nahezu ohne Bauteile der Marke Fiat gefertigt wird. Weiterlesen

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Der Lancia Gamma - Limousine oder Coupé?

So gehört Lancia seit 1969 als Nobelmarke dem Konzern Fiat an. Aufgrund technischer Eigenheiten findet der Lancia Gamma seinerzeit keinen allzu großen Absatz. Insgesamt produziert der italienische Automobilhersteller 22.061 Exemplare des Lancia Gamma.

Der Lancia Gamma Berlina

Die Limousine des Lancia Gamma erhält den Zusatz Berlina im Namen. Ihr Fließheck stammt aus der Feder des Designers Leonardo Fiovaranti aus dem Hause Pininfarina. Während der Fahrt bietet die Form der Karosserie einen geringen Luftwiderstand. Charakteristisch für das Design sind die schmalen Seitenscheiben sowie die breiten D-Säulen. Ebenso auffällig sind die dreieckigen Heckleuchten. Die Front zeichnet sich durch den Kühlergrill mit verchromtem Rahmen mit markanten Sicken. Diese rinnenförmigen Vertiefungen reichen bis in die Motorhaube weiter. Mit einem Facelift im Jahr 1980 verändert sich diese Front des 4-Türers. So fällt dabei der Chromrahmen weg und wird durch einen insgesamt breiteren Kühlergrill ersetzt. Zeichnet sich das Interieur des Lancia Gamma zunächst durch auffällige, kontrastreiche Farben aus, ist der Innenraum nach dem Facelift in gedeckten Farben gehalten. Auf Wunsch ist eine edle Lederaustattung erhältlich. Serienmäßig verfügt der Lancia Gamma Berlina über automatisch regulierende Scheinwerfer, elektrisch verstellbare Außenspiegel sowie ein höhenverstellbares Lenkrad. Bis zum Facelift produziert Lancia 11.400 Limousinen der Gamma-Baureihe, danach weitere 3.872 Exemplare.

Das Lancia Gamma Coupé

Das Lancia Gamma Coupé bringt der italienische Automobilhersteller im März 1977 auf den Markt. Das Design des 2-Türers stammt ebenfalls aus dem Hause Pininfarina, jedoch aus der Feder von Aldo Brovarone. Dabei folgt das klassische Stufenheck streng der Trapezlinie des Lancia Flaminia Coupé, dessen Design ebenfalls aus dem Hause Pininfarina stammt. Entlang der Fahrzeugflanken verläuft eine tiefe Sicke, in der ein Kunststoffstreifen als Akzent sitzt. Ebenso charakteristisch für das Design des Lancia Gamma Coupés ist die mehrfach abgewinkelte Oberkante des Kofferraumdeckels. An dem Punkt, an dem die C-Säue in das Dach übergeht, verfügt der 2-Sitzer über einen kleinen Absatz. In seinen Grundzügen weist das Lancia Gamma Coupé Ähnlichkeiten mit dem Ferrari 365 GT4 2 + 2 auf und steht zudem in der Tradition des Fiat 130 Coupé. Ein besonderes Detail im Innenraum: Die Rückenlehnen der Vordersitze lassen sich ausschließlich dann nach vorne klappen, wenn die Fahrertür oder die Beifahrertür komplett geöffnet ist. Grund hierfür ist die Sicherheit. Das Lancia Gamma Coupé erhalten Käufer mit den gleichen Motorvarianten wie die Limousine. Zwischen 1977 und 1980 produziert der italienische Automobilhersteller 4.300 Coupés des Lancia Gamma. Nach dem Facelift laufen bis 1984 noch weitere 2.489 Exemplare vom Band. Aufgrund seiner eleganten Optik ist das Lancia Gamma Coupé heute ein gesuchter Oldtimer.

Die Motorisierung des Lancia Gamma

Als Motorvarianten des Lancia Gamma mit Frontantrieb stehen Käufern verschiedene Modelle zur Auswahl. Dabei verfügt der Lancia Gamma über einen Boxermotor mit vier Zylindern und zwei obenliegenden Nockenwellen mit Zahnriemenantrieb. Der Motorblock ebenso wie die Zylinderköpfe bestehen aus Aluminium und verfügen über nasse Zylinderlaufköpfe. In der Variante mit 2,5 Litern Hubraum weist der Motor ein Gewicht von 135 kg auf. Dank dieses geringen Gewichts des Motors sowie dem Frontantrieb und einem tiefen Schwerpunkt zeichnet sich der Lancia Gamma durch gute Fahreigenschaften aus. Ein Motor mit 2,0 Litern Hubraum mit einer Leistung von 120 PS ist ursprünglich für den italienischen Markt gedacht. Damit ist eine Spitzengeschwindigkeit von 180 km/h möglich. Für den europäischen Export gibt es eine Variante mit 2,5 Liter Hubraum, die über eine Leistung von 140 PS verfügt. Mit diesem Motor erreicht der Lancia Gamma in der Spitze eine Geschwindigkeit von 195 km/h. Serienmäßig sind die Motoren an eine 5-Gang-Schaltung gekoppelt. Auf Wunsch ist jedoch auch eine 3-Gang-Automatik erhältlich. Da diese Motoren zum Überhitzen neigen, erhält der Lancia Gamma im Zuge der Modellpflege im Jahr 1980 einen überarbeiteten 2,5-Liter-Motor. So verfügt dieser fortan über eine Benzineinspritzung vom Typ LE-Jetronic aus dem Hause Bosch anstelle des Vergasers von Weber. Des Weiteren sind die verwendeten Materialien für die Nockenwellen höherwertig. Die Leistung des Motors bleibt mit 140 PS gleich. Allerdings ist die überarbeitete 2,5-Liter-Version des Boxermotors zuverlässiger und sparsamer im Verbrauch. Zudem sind die Fahreigenschaften besser als beim Vorgänger.

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